Volker H. Schendel – Vitamin D Research - Freier Wissenschaftsjournalist - http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

Ausführlich zu Vitamin D auch:

http://www.vonabisw.de/6.html

http://www.vonabisw.de/21.html

http://www.vonabisw.de/47.html


Laborwerte bei einer Mikronährstofftherapie – Dr. med. Ulrich Strunz  -  Optimalwerte:

http://drstrunz.de/media/frohmedizin_082-091.pdf   = 
http://d.mp3vhs.de/vonabisw/CpD/CpDab19/CpD19.pdf 

Grundlegend zum Verständnis des Streites um Vitamin D3:

Andrew W. Saul:  Vitamin D: Deficiency, Diversity and Dosage  -    http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2012/01/calciferol-vitamin-d.pdf    =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb15.pdf

Dr. med. Anna Dorothea Höck (Köln): Fragen und Antworten  -  http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2010/01/17-Fragen-und-Antworten.pdf   =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb16.pdf

Jeff T Bowles:    The Miraculous Results Of Extremely High Doses Of The Sunshine Hormone Vitamin D3 My Experiment With Huge Doses Of D3 From 25,000 To 50,000 To 100,000 Iu A Day Over A 1 Year Period

 http://www.amazon.de/gp/product/1491243821/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Jeff T Bowles:   Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will -   http://www.amazon.de/gp/product/3981409892/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1




Der Begründer der Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – So fing alles an – bis heute: University Lecture: The D-Lightful Vitamin D for Health by Michael F. Holick   -  http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI


Hier das Fazit meiner Vitamin D3 Recherche = http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html -:

Die moderne Vitamin D3 Forschung verfügt weltweit mittlerweile über ca. 40.000 Forschungsstudien, davon in relevantem Umfang aussagekräftige RCTs = Randomisierte Doppelblindstudien. Die  Probleme der Randomisierten Doppelblindstudien, wie sie von Gerhard Kienle /Rainer  Burckhardt: Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel - Analyse einer  Illusion  -  Urachhausverlag, Stuttgart, 1983  -  ISBN 3-87838-951-5  - 432 Seiten, angesprochen wurden, sind nach wie vor ungelöst. Fraglich ist unverändert auch, ob die systematischen Reviews und  Meta-Analysen in peer-review Journals im konkreten Fall auch das  leisten, was sie versprechen. Es ergeben  sich oft erhebliche Qualitätsprobleme in den zugrunde liegenden Studiendesigns, die die Studien bei einer Nachprüfung en Détail unbrauchbar machen. Trotzdem werden diese Schrott-Studien ungehemmt medial vermarktet. Das häufig vorab unlösbare Ethikproblem  spricht Dr. Robert Heaney im September  2012 http://www.youtube.com/watch?v=1V_oZm-A4xs   in seinem Vortrag, der ca. ab der 38 Minute beginnt, an. Bei ca. 1 Stunde 28 Minuten im Vortrag findet sich die diesbezügliche Passage.

Trotz des verfügbaren Datenmaterials, sehr anschaulich von dem  Begründer der modernen Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – dargestellt in seiner  University Lecture der Boston University    =   http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI  -  haben das IOM der USA und die DGE in Deutschland entschieden, die Ergebnisse zu ignorieren.

Der natürliche Vitamin D3 Stoffwechsel bei einem normalen Mitteleuropäer (vergleichbar weiße Kanadier und Amerikaner) bei einer täglichen 15 – 30 minütigen Exposition in äquatorialen Breiten läßt den 25-OH-Vitamin D3 Blutwert um 100 ng/ml  =  250 nmol/l pendeln (Umrechnung mit   http://www.vitamindservice.de/umrechnung-nmoll-f%C3%BCr-vitamin-d-25-oh3-cholecalciferol -). In nördlichen Breiten ist dieser natürliche D3 Wert selbst im Hochsommer nur schwer nur mit Sonneneinstrahlung zu reproduzieren.  Es gibt Anhaltspunkte dafür, daß im natürlichen Prozeß dieser Wert von der Natur angestrebt wird, um gesund zu erhalten oder wieder zu werden. Umstritten ist, ob der Körper vorbeugend mit 100 ng/ml in erheblichem Umfang Sicherungsreserven bildet (gewissermaßen für Winterzeiten). Würde diese Annahme zutreffen, wären die heutzutage von der Vitamin D3 Forschergemeinschaft weltweit propagierten anzustrebenden Spiegelwerte von 40 – 60 ng/ml  =  100 – 150 nmol/l zu Präventionzwecken gegen das Auftreten vieler Zivilisationskrankheiten gerechtfertigt. Wäre allerdings der natürliche Wert 100 ng/ml  =  250 nmol/l zwingend zur Gesunderhaltung oder Wiedergesundung erforderlich,, würde die gesamte bisherige Forschung dramatisch zu kurz greifen. Aus dieser Perspektive ließe sich allerdings erklären, warum so gut wie keine klinischen Studien mit z.B. 20.000 I.E. Vitamin D3 Gaben pro Tag oder mehr  über einen langen Zeitraum existieren. Vereinzelte Selbstversuche weltweit könnten allerdings ein Indiz dafür sein, daß nur mit deutlich höheren Vitamin D3 Dosierungen nicht nur Präventivwirkungen, sondern sogar therapeutische Heilerfolge bei bereits manifest gewordenen chronischen Krankheiten mikronährstoffmedizinisch erklärt werden können.

 

Vitam D 3 – eine besondere Kriminalgeschichte:  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D16.docx  -  Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik  zu aktuellen Studien und einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml):  -   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D14.pdf  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D15.pdf  -  Fragwürdige Studien: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-medizin-ia.html  -    =   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D18.docx  -    -  http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamine-oeko-test-ia.html  -    -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D19.docx  -  Institut für Medizinische Information und Prävention (MIP)  -  Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://s383465229.online.de/?page_id=35 - -          http://s383465229.online.de/?page_id=33  -  Teil 1 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=1esXNbMKhkQ  -  Teil 2 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=0BVsuvuLMPs  -  Teil 3 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=xSFDtXsQxOE  -  Teil 4 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  - http://www.youtube.com/watch?v=gJ9LPNyFsyY  -  Prof. Dr. med. Jörg Spitz 2011 –  -  http://www.youtube.com/watch?v=bi1dlm1sFe8  -  Sonnenlicht und Vitamin D - Der Natur eine Chance geben - Interview mit Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=ZDcVEbGTZn8  -  GrassrootsHealth  -  The Vitamin D Council  -  http://www.vitamindcouncil.org/  -  GrassrootsHealth is a public health research organization working to end world-wide vitamin D deficiency through testing, education and action. 41 international vitamin D researchers agree immediate public health action is necessary - through testing and achieving serum levels of 40-60ng/ml.  -  http://www.grassrootshealth.net/index.php/videos


Mikronährstofftherapie / Orthomolekularen Medizin

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich seinerzeit aus guten Gründen gegen eine „Staatsmedizin“ entschieden. Für die wissenschaftliche Anerkennung neuer Medizinmethoden ist deshalb in der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Vorschriften des Sozialgesetzbuches die Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen vorgesehen. Für Fragestellungen innerhalb des herrschenden schulmedizinischen Wissenschaftsparadigmas hat sich dies auch bewährt. Diese Zuständigkeitsverteilung ist allerdings schon in den 1970-er Jahren  im Kontext der politisch geführten Debatte über den Wirksamkeitsnachweis bei den Besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen an seine Funktionsgrenzen gestoßen. Ohne den damaligen unermüdlichen Einsatz von Dr. med. Gerhard Kienle aus Herdecke –   s. dazu dessen Buch: „Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel : Analyse einer Illusion“   -  im politischen Raum, hätten die Selbstverwaltungsorgane im Gesundheitswesen in zentralen Fragen der Patientenversorgung die Weichen falsch gestellt. Die 30-jährige Leidensgeschichte der Akupunktur bis zu Ihrer Anerkennung ist ein beklagenswerter Fehlgriff der Selbstverwaltung gewesen.

Das BVerfG hat in seiner wegweisenden Entscheidung 1 BvR 347/98 -  vom 6. Dezember 2005 ebenfalls korrigierend eingreifen müssen.

Dies zeigt, daß sich in Zeiten eines wissenschaftstheoretischen Paradigmenwechsels (Thomas S. Kuhn) die Politik sich  ihrer zukunftsgestaltenden Politikverantwortung nicht entziehen darf.

Im Bereich der hochdosierten Mikronährstofftherapie und der mikronährstoffbasierten Prävention und der damit einhergehenden drastische Kostensenkung im Gesundheitswesen könnte sich zur Zeit ein solcher Paradigmenwechsel vollziehen. 

Die neuesten Forschungsergebnisse weltweit, prototypisch die Arbeiten von Dr. med. Ulrich Strunz, Dr. med. Udo Böhm und von Prof. Dr. med. Michael Zimmermann, Ordentlicher Professor für Humanernährung am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich sprechen, typisch für einen solchen Paradigmenwechsel im Sinne von Kuhn, von einer Revolution im Gesundheitswesen. Kuhn hat in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ auch den diesbezüglichen politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf aufgezeigt, um die inzwischen unwissenschaftlich gewordenen Beharrungskräfte im alten wissenschaftlichen Paradigma aufzubrechen.

 


A Conversation with Dr. Matthias Rath   -  http://www.youtube.com/watch?v=KxUg63535Cc


Rezension zu:

Uwe Gröber: Orthomolekulare Medizin - Ein Leitfaden für Apotheker und Ärzte - 3., unveränderte Auflage 2008  -ISBN 978-3-8047-1927-9  -  € 48,--  -  Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart,  2008  -  337 S.

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/rezensionen/Gröber.mp3

http://www.mikronaehrstoff.de/


Rezension zu:

Uli P. Burgerstein , Hugo Schurgast , Michael B. Zimmermann :  Handbuch Nährstoffe: Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung [Gebundene Ausgabe] – Thieme/Trias Verlag  -  Stuttgart, 12. Auflage, 2012  -   ISBN-10: 3830460716 -   ISBN-13: 978-3830460718  -  € 39,99  -  650 S.

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/rezensionen/Burgerstein.mp3

https://www.thieme.de/medias/sys_master/8806656606238/9783830460725_inhaltsverzeichnis.pdf?mime=application%2Fpdf&realname=9783830460725_inhaltsverzeichnis.pdf

https://www.thieme.de/medias/sys_master/8806695993374/9783830465607_musterseite_140_150.pdf?mime=application%2Fpdf&realname=9783830465607_musterseite_140_150.pdf

https://www.thieme.de/medias/sys_master/8806674235422/9783830460725_sachverzeichnis.pdf?mime=application%2Fpdf&realname=9783830460725_sachverzeichnis.pdf

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Pflanzliche Heilmittel aus dem Amazonas

Alchornea castaneifolia  -  Iporuru

Alchornea castaneifolia (Iporuru, Iporoni, Iporuro, Ipururo, Ipurosa, Macochihua, Niando, Pajaro; syn. Hermesia castaneifolia Humb. & Bonpl. ex Willd.) is a medicinal plant native to Amazon Rainforest vegetation in Brazil.

 

Chuchuhuasi Kapseln   -  Baum im Amazonas, der eine enorme Höhe von bis zu 30 Metern erreichen kann und dessen Blätter bis zu 30 cm lang werden können.

Die indianischen Ureinwohner Amazoniens nutzen die Chuchuhuasi-Rinde schon seit Jahrhunderten medizinisch.

Chuchuhuasi -  In Peru gilt Chuchuhuasi als das beste natürliche Mittel gegen Arthritis. In der peruanischen Kräutermedizin wird es gegen Osteoarthritis, rheumatoide Arthritis, Bronchitis, Durchfall, Hämorrhoiden und Schmerzen eingesetzt.

Lokale Heiler und Curanderos im Amazonas benutzen Chuchuhuasi in Verbindung mit anderen Pflanzen als allgemeines Stärkungsmittel und dazu, Heilungsprozesse zu beschleunigen.


3 mal täglich 2 Kapseln Vilcacora 

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=97

3 mal täglich 2 Kapseln Iporuru  

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=217                                                               

3 mal täglich 2 Kapseln Chuchuhuasi  

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=15

2 mal täglich 1 Kapseln Muna Muna  -

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=41

http://www.kraeuterwunder.de/naturspezialitaten/naturprodukte-aus-peru/muna-muna-kapseln.htm

London Andean Medicine Centre  - Magda   -

Tel Nr. 00442075179594

ANDEAN MEDICINE CENTRE LIMITED  -  30 FERRY STREET
2 BOATYARD APT   -  LONDON   -  ENGLAND -
E14 3DT  -  http://www.herbsecret.co.uk/            Tel.:   0044  20 7517 9594  


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http://d.mp3vhs.de/B/OM/OM7.docx

http://www.naturepower.ch  -  http://www.naturepower.ch/h/unsere-philosophie/  -   

Vitamin C – Ester

http://www.naturepower.ch/vitamine-und-noch-viel-mehr/vitamine/bioester-c-1000/

http://www.naturepower.ch/vitamine-und-noch-viel-mehr/kompositionen-aus-vitalstoffen/essential-food-pulver/

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Burgerstein Vitamine Schweiz

http://www.burgerstein.ch/de/unternehmen

Antistress AG  -  Burgerstein Vitamine  -  Fluhstrasse 30  -  8640 Rapperswil-Jona
Schweiz  -   Tel. +41 55 220 12 22  -  http://www.burgerstein.ch/de/product_categories


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http://www.vitalstoff-journal.de/shop/impressum/

Firmensitz in Europa

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Verantwortlich für den Inhalt

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Email: dwg20002002@yahoo.com

Bestellen per Telefon oder Fax

Telefon: (0049) (0)1805 - 711 710


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Eine davon zu unterscheidende Firma ist

Nature Power Cooperative

http://www.natur-konzepte.eu

http://www.naturepowercooperative.com/index.html

Die Marke:

NATURE POWER Cooperative gibt es ist seit 1.1.2011

Advance Group Baumann & Partner

Ziegelfeldstrasse 25 

CH-4600 Olten

Tel. +41 (0)62 212 51 57

Internationale Beratungs-Hotline:

per Telefon   +41 62 212 51 57

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http://www.vitalstoff-journal.de/willkommen-beim-vitalstoff-journal/aktuelle-nachrichten/

 

Vitalstoff Journal  -  Unabhängiger Informationsdienst für Naturheilkunde und Orthomolekulare Medizin

 

Hier :

http://www.vitalstoff-journal.de/fakten-und-widerreden/vitalstoffe/vitamine-und-mineralstoffe-ein-ueberblick/

gab es 2014:

 

Vitamine und Mineralstoffe – Ein Überblick

 

Vitamine wirken stets im Zusammenhang miteinander

Vitamine und Mineralstoffe sind die Zündstoffe im Stoffwechsel, ohne sie läuft nichts. Da sie so wichtig sind, braucht man sie täglich. Wer sich gesund und ausgewogen ernähren möchte, muss darum wissen, welche Nahrungsmittel Vitamine und Mineralstoffe enthalten und welche Funktion die einzelnen Nährstoffe besitzen. Wir können hier nicht alle Informationen zu Mineralien und Vitaminen wiedergeben. Aber der kleine Überblick über die wichtigsten Vitalstoffe wird Ihnen einen ersten Einstieg in die Geheimnisse um die wichtigsten Vitamine und Mineralien geben.

Besonders wichtig ist dabei: Ohne Mineralien sind Vitamine wirkungslos.

Und noch ein Hinweis ist extrem wichtig: Vitamine wirken stets im Zusammenhang miteinander. Sie sollten niemals nur ein einziges Vitamin oder ein bestimmtes Mineral allein als Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Wir empfehlen deshalb immer, Vitamine und Mineralien kombiniert zu verzehren. Wenn Sie einen Mangel vermuten, den Sie beheben möchten, wenden Sie sich an einen guten Heilpraktiker, die fast alle in der Lage sind, den Mangel genauer zu diagnostizieren und Ihnen eine gute Kombination bestimmter Mineralien und Vitamine empfehlen. Der Heilpraktiker wird Ihnen auch die richtigen Dosierungen empfehlen, die erfahrungsgemäß meist oberhalb der Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegen.

 

Es gibt fettlösliche und wasserlösliche Vitamine.

Fettlösliche Vitamine kann der Körper besser speichern als wasserlösliche. Was der Organismus an wasserlöslichen Vitaminen nicht aufnehmen kann, scheidet er zum großen Teil ungenutzt mit dem Urin aus. Von fettlöslichen Vitaminen legt der Körper dagegen umfangreichere Speicher an. Insgesamt gibt es 13 Vitamine.

Vitamine sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt, die jedoch der Stoffwechsel nicht bedarfsdeckend synthetisieren kann. Vitamine müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, sie sind essenziell. Pflanzen benötigen keine Vitamine, sie können alle organischen Stoffe selbst synthetisieren. Einige Vitamine werden dem Körper als Vorstufen (Provitamine) zugeführt, die der Körper dann erst in die Wirkform umwandelt. Man unterteilt Vitamine in fettlösliche (lipophile) und wasserlösliche (hydrophile) Vitamine.

Die wasserlöslichen Vitamine sind:

  Vitamin C (Ascorbinsäure)

  Vitamin B1 (Thiamin)

  Vitamin B2 (Riboflavin)

  Vitamin B3 (Niacin bzw. Nicotinsäure)

  Vitamin B6 (Pyridoxin)

  Folsäure

  Pantothensäure

  Biotin

  Vitamin B12 (Cobalamine)

  PQQ

Die fettlöslichen Vitamine:

  Vitamin A (Retinol)

  Vitamin D (Calciferol)

  Vitamin E (Tocopherol)

  Vitamin K (Phyllochinon)

Eine positive Wirkung auf den Körper haben auch die so genannten Karotinoide. Sie gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und geben beispielsweise Karotten, Tomaten, Paprika, Mais und Orangen ihre typischen leuchtenden Farben. Zu den Karotinoiden gehören über 600 verschiedene Stoffe. Die bekanntesten sind Lutein und Lycopin sowie Betakarotin, die Vorstufe von Vitamin A. Einige Karotinoide kann der Körper in Vitamin A umwandeln. Sie sind wegen ihrer antioxidativen Schutzwirkung bedeutsam.

 

Auch Mineralstoffe sind für den Körper unverzichtbar.

Er braucht sie, um Gewebe aufzubauen - etwa das der Knochen - und um diverse Abläufe aufrechtzuerhalten. Je nach Menge im Körper und Bedarf werden Mengen- und Spurenelemente unterschieden.

Mengenelemente sind im Körper mit mehr als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht vertreten. Der Körper braucht sie grammweise.

Zu den Mengenelementen zählen:

  Magnesium

  Kalium

  Kalzium

  Phosphor

Spurenelemente dagegen kommen im Körper nur in Bruchteilen vor, das heißt mit weniger als 50 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht. Der Bedarf liegt im Bereich von Mikro- bis Milligramm.

Zu den Spurenelementen gehören:

  Jod

  Eisen

  Selen

  Zink

Mineralstoffe und Spurenelemente sorgen für die Funktionsfähigkeit der Körperzellen, dienen als Bausteine für Knochen und Zähne und spielen eine wichtige Rolle in Nervensystem und Stoffwechsel. Spurenelemente sind für Entwicklung, Wachstum und Funktion des menschlichen Organismus wichtig. Mineralstoffe sind an der Fortpflanzungsfunktion und Empfängnis beteiligt. Sie sind für Ihren Körper essenziell und für eine gute Gesundheit wichtig. Wir brauchen Mineralstoffe für den Erhalt unserer Körperfunktionen und die Entwicklung aller Körperstrukturen.

 

 

Vitamin C: Ein Universaltalent

Das bekannteste Vitamin dürfte Vitamin C sein, auch Ascorbinsäure genannt. Es ist ein echtes Multitalent, das unter anderem der Immunabwehr auf die Sprünge hilft. Besonders reich an Vitamin C sind Johannisbeeren. Aber auch Paprika und verschiedene Kohlsorten eignen sich, um den Vitamin-C-Bedarf zu decken. Das Gemüse sollte allerdings nicht zu lange kochen, da dies den Vitamin-C-Gehalt reduziert.

Vitamin C aktiviert und reguliert den Stoffwechsel. Es ist das Aufbauvitamin für die Stützgewebe des Körpers: Bindegewebe, Knorpel, Knochen und Zähne brauchen es für Wachstum und Regeneration. Vitamin C aktiviert Killer- und Fresszellen, die Krankheitserreger unschädlich machen. Zudem wirkt es bei der Entgiftung von Arznei- und anderen Stoffen in der Leber mit.

Mit Obst und Gemüse gegen Arterienverkalkung

Vitamin C schützt außerdem Zellen und Gewebe vor Freien Radikalen sowie zahlreiche andere Vitamine (A, E, B1, B2, Folsäure) vor der Zerstörung durch Sauerstoff. Auch fördert dieses Vitamin die Eisenaufnahme und -verwertung.

Vitamin C beugt außerdem der LDL-Oxidation vor. LDL ist das so genannte böse Cholesterin. Oxidiertes LDL ist aggressiv, es schädigt die Gefäßwand und lagert sich schließlich ab. Vitamin C verhindert dies und beugt somit auch Arterienverkalkung vor.

Im Gegensatz zu manchen Tieren, die Vitamin C selbst herstellen können, ist der Mensch auf ständige Zufuhr angewiesen. Vitamin C ist wasserlöslich, was seine Speichermöglichkeiten im Körper begrenzt. Es muss über die Ernährung also ständig Nachschub geben.

Mangel an Vitamin C kann zu Depression und Hysterie führen

Ein Vitamin-C-Mangel kann sich äußern durch Müdigkeit, Depressionen, Hysterie, Hypochondrie, Lethargie, Leistungsschwäche, erhöhte Anfälligkeit für Infekte, verzögerte Erholung nach Erkrankungen und Wundheilungsstörungen. Für die klassische Vitaminmangelerkrankung Skorbut, die in den Industrieländern so gut wie nicht mehr vorkommt, sind Müdigkeit, Antriebsarmut, Blutarmut, Wundheilungsstörungen, Zahnfleischentzündungen, ausfallenden Zähne, Nasenbluten und Blutergüsse typisch.

Raucher brauchen mehr Vitamin C

Ursache für einen Vitamin-C-Mangel ist meist eine unzureichende Versorgung. Manchmal steckt aber auch ein erhöhter Bedarf dahinter - etwa wegen starker körperlicher Belastung, Stress, Alkoholmissbrauchs und der Einnahme von Medikamenten wie Barbituraten und Antibiotika, die Tetrazykline enthalten.

Auch wer unter Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), dialysepflichtiger Nierenschwäche und Infektionen leidet, braucht mehr Vitamin C. Raucher haben ebenfalls einen erhöhten Bedarf, da durch Zigaretten Freie Radikale entstehen, die durch Vitamin C unschädlich gemacht werden sollten.

Vitamin C ist auch in hohen Dosen gut verträglich. Nimmt man mehr als fünf Gramm pro Tag ein, können sich aber gelegentlich Durchfälle einstellen.

Vitamin C: Kranke brauchen mehr

 

Wissenschaftler zeigen in zahlreichen Studien, dass eine Tagesration von 100 Milligramm Vitamin C für den Großteil der Bevölkerung ausreichend sind. Bei Schwangeren und Stillenden liegt der Wert ein bisschen höher. Besonders vorsichtig müssen Raucher sein, denn bei ihnen kommt es leicht zu einer Unterversorgung mit Vitamin C, da sie sehr viel davon brauchen.

Um den Bedarf an einzelnen Vitaminen und Spurenelementen zu ermitteln, wird häufig die Konzentration des Nährstoffs im Blut herangezogen. Denn oft ist bekannt, bei welchen Blutspiegeln Mangelsymptome auftreten. Liegt etwa die Konzentration von Vitamin C im Blut unter 20 Mikromol pro Liter (0,35 Milligramm/Deziliter), treten häufig schon Anzeichen eines Vitamin-C-Mangels auf. Bei einer Konzentration unter 10 Mikromol pro Liter (0,18 Milligramm pro Deziliter, stellen sich ziemlich sicher Mangelsymptome ein.

Die vermutlich höchstmögliche Konzentration von Vitamin C im Blut haben Ernährungswissenschaftler im Experiment ermittelt: Sie liegt bei 80 Mikromol pro Liter. Um sie zu erreichen, sind täglich 400 bis 1000 Milligramm Vitamin C nötig. Wissenschaftler sind übereingekommen: Wünschenswert ist eine Blutkonzentration von 50 Mikromol pro Liter. Denn diese Blutkonzentration bietet genügend Sicherheitsreserven, um Mangelbeschwerden zu verhüten.

Die Forscher haben auch getestet, mit welchen Mengen an Vitamin C sich die ideale Blutkonzentration aufrecht erhalten lässt. Dabei zeigte sich, dass dafür 100 Milligramm pro Tag ausreichen. Auf diese Weise entstand der Referenzwert für Vitamin C der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE). Wegen ihres erhöhten Bedarfs empfiehlt die Gesellschaft Schwangeren ab dem vierten Monat aber 110 Milligramm, Stillenden 150 Milligramm und Rauchern ebenfalls 150 Milligramm täglich. Tabakkonsum erhöht den Bedarf, da er im Körper vermehrt Freie Radikale entstehen lässt, die durch Vitamin C abgefangen werden.

Es gibt aber noch andere Situationen in denen nach Aussagen der DGE der Vitamin-C-Bedarf erhöht sein kann, etwa bei:

  Schwerstarbeit

  Hochleistungssport

  anhaltendem Stress

  Alkoholmissbrauch

  Einnahme bestimmter Medikamente

  Zuckerkrankheit

  Infektionen

  Dialysepatienten

Der Mehrbedarf in diesen Situationen, so die DGE, lässt sich bisher jedoch nicht exakt beziffern. Folglich gibt es auch keine konkreten Empfehlungen. Zahlreiche Studien zeigen aber, dass Vitamin C in deutlich höheren Dosierung möglicherweise einen vorbeugenden - und sogar therapeutischen - Effekt hat wie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Arteriosklerose und Krebs.

Linus Pauling ist dafür eine Art Beweis: Der Chemiker und Träger von zwei Nobelpreisen, nahm 2,5 bis 10 Gramm Vitamin C pro Tag und wurde über 90 Jahre alt.

Diabetiker brauchen viel Vitamin C

 

Einige Studien legen die Vermutung nahe, dass Diabetiker eine um mindestens 30 Prozent niedrigere Vitamin-C-Blutkonzentration haben könnten. Der Grund: Viele Diabetiker nehmen offenbar zu wenig Vitamin C auf. Hinzu kommt: Diabetiker brauchen anscheinend mehr Vitamin C als Stoffwechselgesunde, da in ihrem Stoffwechsel vermutlich vermehrt aggressive Freie Radikale entstehen.

Diese Freien Radikalen können zu Gefäßschäden führen. Vitamin C ist oft in der Lage, Freie Radikale abzufangen und sie davon abhalten, Schäden anzurichten. Da Vitamin C für Diabetiker wichtig ist, empfiehlt die Fachliteratur häufig bis zu 600 Milligramm täglich. Diese Menge mit der Ernährung zu erreichen fällt manchmal schwer. Abhilfe kann offenbar ein hoch dosiertes Vitamin-C-Präparat schaffen.

Vitamin C lässt das Fett schmelzen

Vitamin C ist ein wahres Allroundtalent: Es bringt das Immunsystem in Schwung, schützt den Körper vor Krankheiten und hilft in Kombination mit vollwertiger Ernährung und Sport auch beim Abnehmen. Denn ohne Vitamin C läuft bei der Fettverbrennung in den Zellen gar nichts. Deshalb gehören Obst und Gemüse in jeden Diätplan: Sie enthalten kaum Kalorien und reichlich Vitamin C.

Vitamin C stimuliert nicht nur die Abwehrkräfte im Immunsystem und schützt als Radikalenfänger vor Krebs und Herzinfarkt: Aber auch für den Fettstoffwechsel ist es unentbehrlich. Denn Vitamin C hilft dem Organismus bei der Produktion von Noradrenalin. Dieses Hormon wird im Stoffwechsel gebraucht, um Fett in Energie umzuwandeln.

Auch bei der Bildung von L-Carnitin mischt Vitamin C mit. Nur mithilfe von L-Carnitin können die Fette aus den Zellen zu ihrem Verbrennungsort transportiert werden. Und Vitamin C kann noch mehr: Es stärkt das Bindegewebe und macht die Haut glatt.

Viel Obst und Gemüse führen zum Wunschgewicht

Wie alle Fatburner kann auch Vitamin C in punkto Gewichtsabnahme allein nichts ausrichten. Da in 90% aller Fälle zu hoher Fettverzehr und Bewegungsmangel die Ursachen für Figurprobleme sind, kann Vitamin C nur in Verbindung mit einer gesunden Ernährung und Sport die Pfunde zum Schmelzen bringen. Wer also z.B. jeden Abend Zitrone auspresst und den Saft trinkt, sich die übrige Zeit aber von fetthaltigen Fertigprodukten und Süßigkeiten ernährt, wird sicherlich nicht abnehmen. Stehen auf dem Speiseplan dagegen insgesamt viel Obst und Gemüse und nur wenige fett- sowie zuckerhaltige Lebensmittel, wird sich schnell das Wunschgewicht einstellen.

Vitamin-C-Bomben: Blumenkohl, Johannisbeeren und Fenchel

100 Milligramm Vitamin C pro Tag empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE). Die besten Vitamin-C-Quellen sind Obst und Gemüse und die aus ihnen hergestellten Säfte. Wahre Vitamin-C-Bomben sind Paprika, Brokkoli, schwarze Johannisbeeren, Fenchel und Blumenkohl, Orangen und Sanddorn. Schon eine Portion - bei Brokkoli oder Paprika wären das etwa 200 Gramm, bei Johannisbeeren 125 Gramm - deckt mehr als 100% des Tagesbedarfs.

Raucher, Schwangere und chronisch Kranke brauchen mehr Vitamin C

In einigen Lebenssituationen ist der Vitamin-C-Bedarf erhöht. Dann kann eventuell ein Vitamin-C-Präparat sinnvoll sein: Bei starker körperlicher Belastung, Dauerstress, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei chronischen Erkrankungen, Infektionen sowie im Alter reichen 100 Milligramm pro Tag nicht aus; auch starke Raucher brauchen mehr Vitamin C - etwa 150 Milligramm pro Tag.

Vitamin B1: Mangel beeinträchtigt Nerven

Strukturmodell des Vitamin B1

 

Eines der ersten Vitamine, das entdeckt und erforscht wurde, ist das Vitamin B1 oder Thiamin. Es sorgt vor allem für ein reibungsloses Funktionieren von Muskeln und Nerven. So ist es etwa an der Weiterleitung von Nervenimpulsen beteiligt. Thiaminmangel kann die Nerven somit sehr beeinträchtigen. Vitamin B1 ist aber auch in Aktion, wenn der Körper aus Kohlenhydraten Energie gewinnt.

Der Körper kann Thiamin jedoch nicht in großen Mengen speichern. Eine regelmäßige Aufnahme von Vitamin B1 ist somit für Stoffwechsel, Nerven und Muskeln unerlässlich. Ein latenter, das heißt ein versteckter, noch nicht an spezifischen Symptomen erkennbarer Mangel an Vitamin B1 ist relativ häufig: Zu wenige vitamin-B1-haltige Vollkornprodukte, zu viele vitamin-B1-arme Lebensmittel wie Weißbrot und geschälter Reis, außerdem zu viele Vitamin-Räuber wie Weißzucker, Süßigkeiten und Alkohol - diese gerade in den Industrienationen verbreitete Ernährungsweise führt leicht zu einem Defizit an Thiamin.

Die Vorräte an Vitamin B1 im Körper sind begrenzt. Sie reichen nur ein paar Tage. Um so wichtiger ist es, sich regelmäßig und ausreichend damit zu versorgen.

Zuerst lassen Gedächtnis und Appetit nach

Chronischer Alkoholmissbrauch und Lebererkrankungen begünstigen einen Vitamin-B1-Mangel ebenfalls. Die Anzeichen eines versteckten Mangels sind uncharakteristisch: Müdigkeit, Appetitmangel, Durchfall, nachlassendes Gedächtnis.

Ein ausgeprägter Mangel ruft die typische Vitamin-B1-Mangelkrankheit Beriberi hervor. Zu ihren Symptomen zählen: Muskelschwäche, Missempfindungen (Parästhesien), Nervenentzündungen (Polyneuritis), Herzschwäche und Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme). Übersetzt bedeutet Beriberi "Schafsgang", wohl eine Anspielung auf die Fortbewegungsart der Betroffenen.

Die Vorräte an Vitamin B1 im Körper sind begrenzt. Sie reichen nur ein paar Tage. Um so wichtiger ist es, sich regelmäßig und ausreichend damit zu versorgen.

Wer körperlich hart arbeitet und dabei mit dem Schweiß Vitamin B1 verliert, braucht allerdings mehr Thiamin. Achtung: Hohe Dosen an Vitamin B1 kann der Körper aus dem Darm nicht aufnehmen, daher ist es sinnvoll, mehrere kleine Portionen über den Tag zu verteilen.

Vollkornbrot und Haferflocken liefern reichlich Vitamin B1

Vitamin B1 ist in fast allen tierischen und pflanzlichen Lebensmitteln enthalten - leider oft nicht in nennenswerten Mengen. Die wichtigsten Quellen sind Getreideprodukte. Auch Fleisch (Schweinefleisch) enthält viel Vitamin B1. Als reich an Vitamin B1 werden in der Regel Lebensmittel bezeichnet, die mit einer üblichen Portion mindestens 15 Prozent des Tagesbedarfs decken.

Schädlich ist Vitamin B1 nur, wenn der Arzt mehr als die hundertfache Tagesdosis spritzt. Dann kommt es zu Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen und Krämpfen. In Einzelfällen kommt es auch zu schweren allergischen Reaktionen. Wird Vitamin B1 dagegen in Tablettenform eingenommen, sind solche Nebenwirkungen nicht zu erwarten. Der Grund: Der Körper kann über den Verdauungstrakt nur kleinere Mengen aufnehmen.

Vitamin B2: In Pilzen reichlich vorhanden

Vitamin B2 oder Riboflavin fällt durch seine Farbe auf. In chemisch reiner Form ist es ein orangegelbes Pulver. Den größten Beitrag zur Deckung des Vitamin-B2-Bedarfs leisten Milch und Milchprodukte. Aber auch Muskelfleisch und Vollkornprodukte sind gute Vitamin-B2-Lieferanten. Riboflavin spielt - wie Vitamin B1 - eine wichtige Rolle im Kohlenhydrat-Stoffwechsel.

Auch wenn der Körper aus Fetten und Aminosäuren Energie zieht, ist Vitamin B2 beteiligt. Gleichzeitig hilft es beim Aufbau von Fettsäuren und Eiweiß und schützt die Ummantelung der Nervenzellen. Der Stoffwechsel der Hornhaut und der Augenlinsen benötigt ebenfalls Riboflavin.

Ständiger Nachschub wichtig

Da Riboflavin in fast allen Lebensmitteln enthalten ist, sind Mangelerscheinungen eher selten. Anzeichen eines Mangels an Vitamin B2 sind verminderte Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, raue und rissige Mundwinkel, Entzündungen der Mundschleimhaut, Zungenbrennen und Haut-veränderungen im Bereich von Mund und Nase. Schwerer Mangel verursacht Blutarmut und beeinträchtigt den Stoffwechsel anderer Vitamine (Vitamin B6 und Niacin).

Von Vitamin B2 kann der Körper keine großen Mengen speichern. Daher ist er auf ständigen Nachschub angewiesen.

Gute Riboflavin-Quellen sind Milch und Milchprodukte, Muskelfleisch und Vollkornprodukte.

Nachteilige Wirkungen von Vitamin B2 in Tablettenform sind nicht bekannt. Das gilt selbst für hohe Dosierungen von 400 Milligramm pro Tag über einen Zeitraum von drei Monaten.

Vitamin B3: Auch Vegetarier decken Bedarf

Der Körper benötigt Vitamin B3 für die Gewinnung von Energie aus Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Auch an der Bildung von Botenstoffen (Neurotransmittern) im Gehirn ist es beteiligt ebenso wie an der Reparatur von Schäden an der Erbsubstanz. Mit einem Mangel an Vitamin B3 muss allerdings nur rechnen, wer sich extrem einseitig ernährt.

Vitamin B3, auch als Niacin bezeichnet, gibt es in Form von Nicotinsäure und Nicotinsäureamid. Der Körper kann diese beiden Formen ineinander umwandeln. Ein schweres Defizit an Vitamin B3 verbunden mit einem Mangel an Vitamin B2, B6 und Folsäure führt zu Pellagra - "übersetzt raue Haut".

Unbehandelt endet Pellagra tödlich

Für diese klassische Mangelkrankheit sind Hautveränderungen typisch: Zunächst erinnern sie an einen Sonnenbrand, später färben sie sich dunkel. Es stellen sich Durchfälle oder Verstopfung ein, daneben Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit. Auch Gehirn und Nervensystem werden beeinträchtigt: Es kommt zu Müdigkeit, Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit, Schlaflosigkeit und Sehstörungen. Unbehandelt führt die Erkrankung zum Tod.

Der Vitamin-B3-Speicher eines Erwachsenen reicht zwei bis sechs Wochen. Der genaue Bedarf an Vitamin B3 ist nicht bekannt. Der Grund: Der Körper kann das Vitamin aus der Aminosäure Tryptophan selbst herstellen.

Vitamin B6: Leichter Mangel relativ häufig

Vitamin B6 ist für Auf- und Umbauprozesse von Aminosäuren zuständig. Aus den Aminosäuren stellt der Körper Eiweiß zusammen, das er für Bau und Funktion dringend braucht. Kein Wunder also, dass für ein normales Wachstum Vitamin B6 erforderlich ist. Zudem ist es wichtig für die Herstellung des roten Blutfarbstoffs Hämoglobin sowie für das Immun- und Nervensystem.

So ist Vitamin B6 notwendig für die Bildung des Neurotransmitters Serotonin, auch Glückshormon genannt. Auch das Entstehen von Vitamin B3 (Niacin) treibt es voran. Greift der Körper seine Glykogen-Reserven an, um Energie bereit zu stellen, ist Vitamin B6 ebenfalls mit von der Partie. Glykogen ist die Speicherform der Glucose (Zucker).

Unter dem Oberbegriff Vitamin B6 fasst man drei Verbindungen zusammen: Pyridoxol, Pyridoxal und Pyrodoxamin. Alle diese Varianten des Vitamin B6 wirken gleich.

Mangel fördert Prämenstruelles Syndrom

Ein ausgeprägter Mangel ist selten, eine leichte Unterversorgung kommt jedoch häufiger vor. Sie kann sich äußern in ängstlicher Nervosität, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, wunden Mundwinkeln, Hautproblemen und erhöhter Anfälligkeit für Infekte. Auch das Prämenstruelle Syndrom bringen Wissenschaftler mit einem Vitamin-B6-Mangel in Verbindung.

Deutlichere Mangelerscheinungen sind eine entzündete Mundschleimhaut, Muskelschwächen, Schlaflosigkeit, Koordinationsstörungen, eine gestörte Funktion des Nervensystems bis hin zu Nervenentzündungen.

Erhöhter Bedarf kann auch genetisch bedingt sein

In der Schwangerschaft ist der Vitamin-B6-Bedarf erhöht. Auch die Einnahme bestimmter Medikamente verlangt nach einem Mehr: Wer Tabletten gegen Epilepsie, Tuberkulose oder hohen Blutdruck einnimmt oder mit einer stark östrogenhaltigen Pille verhütet, sollte seine Vitamin-B6-Versorgung streng im Blick behalten.

Auch zu einer fett- und eiweißreichen Ernährung gehört reichlich Vitamin B6. Manche Menschen haben aus genetischen Gründen einen höheren Vitamin-B6-Bedarf. Da der Vorrat an Vitamin B6 im Körper nicht allzu groß ist, muss die Vitamin-B6-Zufuhr regelmäßig sein.

 

Folsäure: Für Schwangere extrem wichtig

Gerade Frauen mit Kinderwunsch müssen auf eine gute Versorgung mit Folsäure achten: Dieses Vitamin spielt beim Aufbau von Erbsubstanz, die es in jeder Zelle gibt, eine Rolle und ist somit für die Zellteilung extrem wichtig. Zusammen mit Vitamin B12 sorgt es zudem dafür, dass rote Blutkörperchen im Knochenmark ausreifen.

Ein Mangel an Folsäure zieht alle Zellen des Körpers in Mitleidenschaft, die sich schnell teilen und damit erneuern. So entstehen Schleimhautveränderungen im Mund und auch im Magen-Darm-Trakt, wo sie Durchfall hervorrufen. Auch verringert sich durch ein Folsäure-Defizit die Zahl der roten und weißen Blutkörperchen sowie der Blutplättchen. Blässe, körperliche Leistungsschwäche, Vergesslichkeit, Schlafstörungen und Depressionen weisen ebenfalls auf einen Mangel hin.

Gute Folsäure-Lieferanten sind Gemüse wie Tomaten, Kohl und Spinat. Auch Erdbeeren, Kirschen, Brot und Backwaren aus Vollkornmehl und Eier enthalten das Vitamin in größeren Mengen. Ebenfalls empfehlenswert: Weizenkeime und Sojabohnen.

Frauen mit Kinderwunsch sollten Folsäure-Präparat nehmen

Ein Folsäure-Mangel in der Schwangerschaft kann beim Ungeborenen Missbildungen hervorrufen. Werdende Mütter sollten deshalb Folsäure-Präparate einnehmen, da sie die für sie empfohlene Tagesdosis von 600 Mikrogramm kaum durch die Nahrung decken können. Auch für Frauen mit Kinderwunsch sind Tabletten empfehlenswert.

Eine erhöhte Folsäure-Zufuhr brauchen auch Raucher. Medikamente gegen Epilepsie, Krebs und Malaria sowie bestimmte Antibiotika, etwa Trimethoprim gehen ebenfalls mit einem erhöhten Bedarf einher.

Ein Folsäure-Defizit lässt zudem den Homocystein-Spiegel im Blut ansteigen, was als Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt gilt. Folsäure-Mangel gehört zu den häufigsten Vitamindefiziten.

Synthetische Folsäure kann der Darm am besten aufnehmen

Wie gut der Körper Folsäure aus der Nahrung aufnehmen kann, hängt davon ab, ob die Folsäure in freier oder gebundener Form vorliegt. In der Nahrung ist die Folsäure fast immer an andere Stoffe gebunden. Der Darm kann von dieser gebundenen Vitaminform nur einen Teil aufnehmen. Freie, ungebundene Folsäure kann er dagegen fast vollständig aufnehmen. Die freie Folsäure wird synthetisch hergestellt und ist auch in Vitaminpräparaten enthalten.

Wer seinen Folsäure-Bedarf über die Nahrung deckt, muss doppelt so viel Nahrungsfolat (Folsäure in der Nahrung) essen, als wenn er Folsäure in Form von Vitamintabletten zu sich nähme. Deshalb gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) die Tagesangaben für Folsäure in Folsäure-Äquivalenten an. Ein Gramm Folsäure-Äquivalent entspricht einem Gramm Nahrungsfolsäure oder einem halben Gramm synthetischer Folsäure.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung gibt als Tagesbedarf an:

Die von der DGE empfohlene Tagesmenge für Erwachsene beträgt 400 Mikrogramm Folsäureäquivalent. Diese Folsäuremenge lassen sich also durch 400 Mikrogramm Nahrungsfolat oder 200 Mikrogramm synthetische Folsäure decken.

Gute Folsäure-Lieferanten sind Gemüse wie Tomaten, Kohl und Spinat. Auch Erdbeeren, Kirschen, Brot und Backwaren aus Vollkornmehl und Eier enthalten das Vitamin in größeren Mengen. Ebenfalls empfehlenswert: Weizenkeime und Sojabohnen.

Pantothensäure: Mangel durch häufige Diät

Die Vorsilbe "Pan" in Pantothensäure bedeutet "alles". Und mit Recht: Dieses B-Vitamin ist in fast allen Lebensmitteln enthalten. Auch im Körper ist Pantothensäure fast allgegenwärtig und an etlichen Stoffwechselprozessen beteiligt. Außerdem ist es ein ausgesprochenes Schönheitsvitamin, denn es fördert Haarwuchs und sorgt für die Pigmentierung der Haare.

Pantothensäure wird für den Stoffwechsel von Fetten, Kohlenhydraten und Eiweiß benötigt, außerdem für die Energiegewinnung. Es ist an Entgiftungsreaktionen beteiligt und macht die Schleimhäute widerstandsfähig gegen Infektionen. Wichtig ist Pantothensäure auch für Haut und Haare, denn es reguliert den Stoffwechsel von Hautzellen.

Mangelerscheinungen sind bei Gesunden nicht bekannt. Ein leichtes Defizit können jedoch Frauen und Männer entwickeln, die ständig Reduktionsdiäten machen. Denn das B-Vitamin findet sich zwar in fast allen Nahrungsprodukten - meist aber nur in kleinen Mengen. Auch Diabetiker, Darmkranke und Frauen, die die Anti-Baby-Pille einnehmen, müssen ihre Pantothen-Zufuhr im Blick behalten. Einen erhöhten Bedarf haben Leistungssportler und Alkoholabhängige.

Ein in Experimenten herbeigeführter Mangel äußerte sich in Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwäche, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Durchfall, Erbrechen und Funktionsstörungen des Nervensystems.

Nennenswerte Mengen von Pantothensäure enthalten vor allem Leber, Fleisch, Fisch, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte.

Biotin: Babys leiden leicht Mangel

Biotin ist an der Produktion von Hautgewebe, Blutzellen und männlichen Sexualhormonen beteiligt. Bei der Bildung von Kohlenhydraten und Fetten spielt es sogar eine Hauptrolle. Da Biotin in vielen Lebensmitteln in ausreichenden Mengen vorhanden ist, tritt ein Biotin-Mangel verhältnismäßig selten auf. Auch ein Zuviel an Biotin ruft keine bedenklichen Gesundheitsschäden hervor.

Biotin ist auch für die Energiegewinnung und den Stoffwechsel der Aminosäuren wichtig. Ein deutlicher Biotinmangel ist selten. Vor allem gestillte Säuglinge können ein Defizit entwickeln, da Muttermilch nicht viel Biotin enthält. Ein Mangel ruft bei ihnen Apathie und Muskelkrämpfe hervor.

Raucher sind ebenfalls gefährdet, da Nikotin den Biotin-Verbrauch erhöht. Auch Alkoholiker riskieren einen Biotinmangel. Wer die Gewohnheit pflegt, jeden Tag sechs bis zehn rohe Eier zu verzehren, muss ebenfalls mit Mangelerscheinungen rechnen. Denn das Eiklar enthält Avidin, das Biotin bindet und so die Aufnahme im Darm unmöglich macht.

Mangelerscheinungen äußern sich im Experiment in schuppenden Entzündungen der Haut und der Mundschleimhaut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Depressionen und Abwehrschwäche.

Der Bedarf an Biotin ist nicht genau bekannt

Gute Biotin-Lieferanten sind Lebensmittel wie Leber, Sojabohnen, Eigelb, Nüsse, Haferflocken, Spinat, Champignons und Linsen. Auch die Darmbakterien stellen dieses Vitamin her. Allerdings ist ihr Beitrag zur Deckung des Bedarfs eher gering.

Hohe Biotin-Dosen rufen offenbar keine Nebenwirkungen hervor.

 

Vitamin B12: Veganer riskieren Defizit

Vitamin B12 ist wichtig für das Wachstum. Zudem unterstützt es die reibungslose Funktion von Immun- und Nervensystem und fördert somit die körperliche sowie die geistige Leistungsfähigkeit. Eine streng vegetarische Ernährung ohne tierische Produkte kann jedoch einen Mangel hervorrufen, ebenso wie eine verminderte Produktion von Magensäure.

Vitamin B12 ist keine einzelne Substanz, sondern die Bezeichnung für eine Reihe von Verbindungen. Sie sind auch als Cobalamine bekannt. Jede Körperzelle braucht Vitamin B12: Der Nährstoff fördert die Blutbildung, das Heranreifen neuer Zellen und den Aufbau von Erbsubstanz. Als Hansdampf in allen Gassen ist es auch an vielen Stoffwechselvorgängen beteiligt. Vitamin B12 stärkt ebenfalls die Schutzhülle rund um die Nerven und wandelt Folsäure in ihre aktive Form um.

Vitamin B12: Mangelsymptome sind Müdigkeit, Gedächtnisprobleme, depressive Verstimmungen, Ruhelosigkeit, Störungen der Blutbildung mit charakteristischen großen Blutkörperchen (megaloblastische Anämie) Funktionsstörungen des Nervensystems. Ein anhaltender Mangel verursacht Schäden am Nervensystem, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

Fehlender Intrinsic Factor verhindert Resorption

Grund für einen Mangel ist oft eine streng vegetarische - also vegane - Ernährung ohne Fleisch, Eier und Milchprodukte. Schließlich kommt Vitamin B12 fast nur in tierischen Lebensmitteln vor. Allerdings können auch chronische Entzündungen der Magenschleimhaut und eine verminderte Magensäureproduktion ein Defizit hervorrufen.

Der Körper nimmt bei diesen Magenerkrankungen nicht genügend Vitamin B12 auf, weil ein dafür wichtiger Faktor fehlt, der so genannte Intrinsic Factor. Er wird von der Magenschleimhaut gebildet und geht mit Vitamin B12 eine Verbindung ein, bis der Nährstoff am Ende des Dünndarms aufgenommen wird. Entzündliche Erkrankung des Dünndarms können die Resorption ebenfalls behindern. Ohne die Hilfe des Intrinsic Factors kann der Körper nur geringe Mengen von Vitamin B12 aufnehmen.

Gute Vitamin-B12-Quellen sind Leber, Fleisch, Fisch, Milch und Käse. Pflanzliche Lebensmittel enthalten nur dann Vitamin B12 - in Spuren - wenn sie einen bakteriellen Gärungsprozess durchgemacht haben wie zum Beispiel Sauerkraut.

Selbst sehr hohe Dosen von Vitamin B12 haben normalerweise keine Nebenwirkungen. Einzelne Menschen reagierten allerdings allergisch - sie entwickelten Akne oder ihre Schuppenflechte verschlechterte sich.

Defizit schädigt Nerven dauerhaft

Mangelsymptome sind Müdigkeit, Gedächtnisprobleme, depressive Verstimmungen, Ruhelosigkeit, Störungen der Blutbildung mit charakteristischen großen Blutkörperchen (megaloblastische Anämie) Funktionsstörungen des Nervensystems. Ein anhaltender Mangel verursacht Schäden am Nervensystem, die nicht wieder rückgängig zu machen sind.

Auch Bakterien im menschlichen Darm stellen Vitamin B12 her - es kann von dort aus aber nicht in den Körper gelangen. Darum ist der Mensch völlig auf die Zufuhr dieses Nährstoffs über die Nahrung angewiesen. Erwachsene haben Vitamin-B12-Speicher, mit denen sie eine geringe Zufuhr von Vitamin B12 drei bis fünf Jahre lang ausgleichen können. Dennoch ist es wünschenswert, die Speicher immer gefüllt zu halten.

Vitamin A: Fett gehört immer dazu

 

Vitamin A wird auch manchmal als das "Augenvitamin" bezeichnet. Ein Abkömmling des Vitamins ist als Sehfarbstoff in den Stäbchen der Netzhaut dafür zuständig, Lichtreize in Signale für das Gehirn zu verwandeln. Stäbchen sorgen dafür, dass wir auch bei schlechter Beleuchtung sehen können. Die Aufgaben dieses vor allem in Innereien und Leberwurst enthaltenen Nährstoffs reichen aber noch viel weiter.

Vitamin A ist außerdem an der Zellteilung und der Entwicklung des Embryos beteiligt. Ebenso treibt es das Gewebewachstum - insbesondere das des Knochens - voran. Haut und Schleimhäute stehen ebenfalls unter seinem Schutz. Es hält sie intakt und stärkt auf diesem Wege auch die Abwehrkräfte: Schließlich haben Bakterien und Viren es schwerer in den Körper zu gelangen, wenn sich die Schleimhäute - etwa von Rachen, Darm und Scheide - in gutem Zustand befinden.

Vitamin A: Erstes Anzeichen eines Mangels ist eine gestörte Anpassung des Auges an schlechte Lichtverhältnisse (Nachtblindheit). Im weiteren Verlauf stellt sich ein Mangel an Tränenflüssigkeit ein, schließlich verhornt die Augenbindehaut. Ein schwerer Mangel kann zur Erblindung führen.

Strenge Vegetarier riskieren Mangel

Der Körper kann das Vitamin A in relativ großen Mengen speichern. Deshalb dauert es bei Unterversorgung lange bis Mangelerscheinungen auftreten - bei gut gefüllten Speichern über ein Jahr. Unterernährung und Erkrankungen, die die Fettaufnahme im Darm stören, begünstigen einen Mangel.

Gefährdet sind vor allem junge Frauen, die aus Angst um die Figur auf Öl, Butter & Co. verzichten, denn sie können das fettlösliche Vitamin A nicht resorbieren. Auch strenge Vegetarier, die weder Fleisch, Eier noch Milchprodukte essen, riskieren einen Mangel.

Gefahr eines extremen Mangels: Blindheit

Erstes Anzeichen eines Mangels ist eine gestörte Anpassung des Auges an schlechte Lichtverhältnisse (Nachtblindheit). Im weiteren Verlauf stellt sich ein Mangel an Tränenflüssigkeit ein, schließlich verhornt die Augenbindehaut. Ein schwerer Mangel kann zur Erblindung führen.

Ein Vitamin-A-Mangel zeigt sich zudem deutlich an Haut und Schleimhäuten: Sie trocknen aus, verhornen übermäßig und werden rissig. Da sie dadurch ihre Barrierefunktion nicht mehr ausüben können und Vitamin A auch im Immunsystem fehlt, steigt die Anfälligkeit für Infekte.

Reines Vitamin A, also Retinol, ist nur in tierischen Lebensmitteln enthalten. In Pflanzen stecken so genannte Provitamine, die vom Körper dann in Vitamin A umgewandelt werden. Das bekannteste ist das Betakarotin. Die Angaben für den Bedarf an Vitamin A werden in Retinol-Äquivalenten angegeben. Ein Milligramm Retinol-Äquivalent entspricht einem Milligramm Retinol oder sechs Milligramm Betakarotin oder zwölf Milligramm anderer Karotinoide.

Vitamin A und seine Provitamine sind vor allem enthalten in Leber und Gemüse wie Karotten, Spinat und Grünkohl. Weitere Vitamin-A-haltige Lebensmittel zeigt die Tabelle. Alle aufgeführten Lebensmittel enthalten in einer Portion mindestens 20 Prozent des Tagesbedarfs:

Hohe Dosen von Vitamin A können schädlich sein: Nehmen Erwachsene längerfristig zehn bis 15 Milligramm pro Tag ein, sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Hautveränderungen, Gelbsucht bis hin zur Leberzirrhose und schmerzhafte Skelettveränderungen möglich.

Schwangere dürfen nicht zu viel Vitamin A essen

Zur Sicherheit sollten Erwachsene Tagesdosen von mehr als drei Milligramm Vitamin A nicht über mehrere Monate oder gar Jahre einnehmen. Besonders vorsichtig müssen Schwangere sein: Für sie ist eine wiederholte Aufnahme von täglich drei Milligramm schon zu viel. Das gilt vor allem für das erste Drittel der Schwangerschaft. Denn Schäden am Ungeborenen und Aborte sind nicht auszuschließen.

Zu beachten ist, dass bereits eine Portion Leber manchmal ein Mehrfaches der empfohlenen Höchstdosis enthält. Von Provitaminen sind keine Schäden zu befürchten, da der Körper sie nur begrenzt aufnehmen und umwandeln kann.

Vitamin D: Damit die Knochen stabil bleiben

 

Vitamin D sorgt dafür, dass der Körper Kalzium und Phosphor aus dem Darm aufnehmen und in Zähne und Knochen einbauen kann. Es hilft außerdem bei der Zellreifung und steuert das Immunsystem mit. Insbesondere in den Wintermonaten ist eine ausreichende Versorgung mit diesem fettlöslichem Vitamin wichtig. Denn ein Mangel führt bei Kindern zu Knochenverformungen (Rachitis).

Im Körper wirken vor allem Vitamin D2 (Ergocalciferol) und Vitamin D3 (Cholecalciferol). Aus Vitamin-D-Vorstufen, die auch mit der Nahrung aufgenommen werden, kann der Körper in der Haut unter Sonneneinstrahlung Vitamin D selbst bilden. Untersuchungen zufolge haben mehr als drei Viertel aller älteren Menschen zu wenig Vitamin D im Blut.

Vitamin D gehört zu den fettlöslichen Vitaminen. Der Name wird für eine Gruppe verwandter Verbindungen verwendet, wobei Vitamin D3 - Cholecalciferol - die Form ist, die unsere Haut mit Hilfe des Sonnenlichtes aus Cholesterin herstellt. Nach der Aufnahme aus Nahrungsmitteln oder der Synthese in der Haut wird das Vitamin in der Leber in eine Speicherform umgewandelt. Bei Bedarf verwandelt es die Niere in seine aktive Form. Für einen optimalen Vitamin-D-Status ist die gute Funktion von Leber und Niere Vorbedingung.

Im Winter kann es zum Mangel kommen

Für eine gute Vitamin-D-Versorgung reichen zehn Minuten in der Sonne pro Tag aus. Wer nicht regelmäßig an die frische Luft geht, muss mit einem Mangel rechnen. Besonders in den Wintermonaten kann es zu einem Defizit kommen.

Auch bei Erkrankungen, die die Fettaufnahme im Darm stören, kann ein Mangel entstehen. Epilepsie-Medikamente und Schlafmittel (Barbiturate) erhöhen den Bedarf an Vitamin D. Ist zu wenig Vitamin D vorhanden, kann der Körper aus dem Darm nicht mehr genug Kalzium und Phosphor aufnehmen. Die Folge: Er holt sich die Mineralstoffe aus dem Speicher, dem Knochen. Die Knochen büßen dadurch an Festigkeit ein und werden brüchig.

Ohne Vitamin D bekommen Kinder O-Beine

Bei Säuglingen und kleinen Kindern führt ein Vitamin-D-Mangel zu Rachitis, auch Englische Krankheit genannt. Bei diesem Krankheitsbild verformen sich die Knochen, da sie nicht ausreichend mit Kalzium und Phosphor versorgt werden: Die Schädelknochen werden weich, am Ende nimmt der Schädel eine quadratische Form an. Es entstehen O-Beine, der Brustkorb wird glockenförmig. Um einer Rachitis vorzubeugen, verschreiben Ärzte in Deutschland Kindern im ersten Lebensjahr Vitamin-D-Tabletten.

Auch im Erwachsenenalter lässt der Vitamin-D-Mangel die Knochen weich werden, sie verformen sich und brechen leicht. Der gesamte Bewegungsapparat schmerzt und es entwickelt sich eine Muskelschwäche. Zudem steigt die Anfälligkeit für Infekte.

Möglicherweise brauchen Senioren über 70 Jahre 15 bis 20 Mikrogramm pro Tag. Laut DGE reichen die Daten aber für eine allgemeine Empfehlung nicht aus. In jedem Fall sollten gerade ältere Frauen auf eine reichliche Zufuhr von Vitamin D achten, da ihr niedriger Östrogenspiegel die Knochenbrüchigkeit zusätzlich begünstigt.

Der Körper stellt Vitamin D größtenteils selbst her. Daneben hat er aber noch die Möglichkeit, über die Nahrung an Vitamin D zu kommen.

Überdosierungserscheinungen stellen sich bei Erwachsenen bei Vitamin-D-Mengen über 250 Mikrogramm pro Tag ein. Anzeichen sind Kopfschmerzen, häufiges Wasserlassen, Durchfall, Austrocknung des Körpers, Appetitlosigkeit, Kalkablagerungen in Weichteilen - vor allem in den Gefäßen und der Niere.

Vitamin E: Schützt Zellen und Gefäßwände

Aggressive Sauerstoffverbindungen, so genannte “Freie Radikale“ entstehen bei den verschiedensten Stoffwechselprozessen im Körper. Zwar hat der Körper ein eigenes Schutzsystem, doch das kann überfordert sein. Vitamin E unterstützt es bei dieser Arbeit. Es schützt Zellen und es beugt der Oxidation des “bösen“ LDL-Cholesterins vor.

Oxidiertes LDL-Cholesterin schädigt die Gefäßwände. Zudem ist Vitamin E wichtig, um die reibungslose Funktion von Nerven, Muskeln und Blut aufrechtzuerhalten. Vitamin E wird in seiner Wirkung von Vitamin C und Selen unterstützt.

Der Begriff Vitamin E bezeichnet mehrere fettlösliche Verbindungen, die auch Tocopherole heißen. In der Natur stellen lediglich Pflanzen solche Tocopherole her. Die wichtigste Wirkung der Tocopherole ist der Schutz vor aggressiven Sauerstoffverbindungen.

Mangelerscheinungen sind selten, denn der Körper kann nennenswerte Mengen an Vitamin E speichern. Ein Defizit ist daher meist auf eine Erkrankung zurückzuführen, die die Aufnahme von Vitamin E hemmt. Mangelerscheinungen sind ein vermehrter Zerfall roter Blutkörperchen (Hämolyse), Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme), gestörte Funktionen des Nervensystems sowie Muskelschwäche.

Vitamin K: Damit Wunden nicht ewig bluten

Vitamin K fördert die Blutgerinnung. Zudem ist es am Aufbau von Eiweißstoffen für Blut, Niere und Knochen beteiligt. Auch härtet dieser Nährstoff die Knochen, indem er die Einlagerung von Mineralstoffen unterstützt. Eigentlich handelt es sich bei Vitamin K nicht um eine Einzelsubstanz. Vielmehr fasst man unter diesem Begriff eine Gruppe fettlöslicher Substanzen zusammen.

Der Bedarf an dem fettlöslichen Vitamin K ist nicht genau untersucht. Fest steht nur: Der Körper kann Vitamin K in recht großen Mengen speichern. Dies ist möglicherweise ein Grund, weshalb Mangelerscheinungen so selten sind. Auch können die menschlichen Darmbakterien Vitamin K bilden. Ob diese Eigenproduktion wesentlich zur Versorgung beiträgt, ist allerdings fraglich.

Zu einem Mangel kann eine chronische Lebererkrankung führen, da Vitamin K in der Leber gespeichert wird. Auch eine gestörte Fettaufnahme kann Mangelerscheinungen hervorrufen - ebenso wie die Einnahme von Medikamenten, die die Blutgerinnung hemmen. Antibiotika führen gelegentlich ebenfalls zu einem Defizit: Sie lädieren oft die Darmflora, was die Aufnahme von Vitamin K über den Dickdarm erschwert.

Anzeichen des Mangels sind Störungen der Blutgerinnung, die zu Blutungen führen. Studien zeigen zudem, dass bei einer verminderten Aufnahme von Vitamin K mit der Nahrung das Risiko für Knochenbrüche erhöht sein kann.

Säuglingen wird nach der Geburt vorsorglich Vitamin K gespritzt, da ihre Darmbakterien diesen Nährstoff noch nicht bilden können und auch die Zufuhr über die Muttermilch nicht ausreichend ist. Bei Neugeborenen kann ein Vitamin-K-Mangel zu lebensbedrohlichen Hirnblutungen führen.

Magnesium: Nicht nur für Sportler wichtig

Häufige Muskelkrämpfe können ein Hinweis auf Magnesiummangel sein. Denn die Muskelzellen sind auf dieses Mineral angewiesen. Ohne Magnesium können sie nicht reibungslos arbeiten, auch die Nerven wäre nicht in der Lage, Signale an die Muskeln weiterzuleiten. Dieses Mineral verhindert, dass die Muskeln zu schnell erregt werden und sich unkontrolliert zusammenziehen.

Magnesium erhält das Gleichgewicht zwischen dem Innenraum der Zelle und ihrer Umgebung und aktiviert rund 300 Enzyme im Körper. Der Fett-, Kohlenhydrat- und Eiweißstoffwechsel ist auf dieses Mineral angewiesen - ohne Magnesium würden diese Prozesse viel zu langsam ablaufen.

Etwa 25 Gramm Magnesium befinden sich im Organismus: 60 Prozent davon im Knochen, für dessen Stabilität dieses Mineral mit verantwortlich ist. Weitere 30 Prozent stecken in der Muskulatur. Nur ein Prozent des Magnesiums ist außerhalb der Zellen zu finden.

Ein Mangel kann auch das Herz angreifen

Magnesiummangelerscheinungen können zu den unterschiedlichsten Beschwerden führen: Muskelschwäche, -zucken, -zittern oder -krämpfe. Auch an der glatten Muskulatur der inneren Organe kann es zu krampfartigen Reaktionen kommen: Etwa im Magen-Darm-Trakt und an den Harnwegen. Funktionsstörungen der Herzmuskulatur und Herzrhythmusstörungen sind ebenfalls möglich. Weitere Mangelsymptome sind Konzentrationsstörungen, Schwindel, Kopfdruck, Nervosität und innere Unruhe.

Bedarf in der Schwangerschaft erhöht

Einen erhöhten Magnesium-Bedarf haben Sportler, die mit dem Schweiß auch Magnesium verlieren. Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können dazu führen, dass der Körper Magnesium schlecht aufnimmt, was den Bedarf ebenfalls erhöht. Auch Schwangere brauchen viel von diesem Mineralstoff. Medikamente wie die Anti-Baby-Pille, Kortison und entwässernde Mittel (Diuretika) sollten ebenfalls von einer reichlichen Magnesium-Zufuhr begleitet sein, ebenso wie starker Alkoholkonsum und Stress. Wer täglich Abführmittel nimmt, muss ebenfalls mit einem Defizit rechnen.

Reich an Magnesium sind Vollkorngetreide, Fisch, Geflügel, Gemüse und Obst.

Wer einen erhöhten Magnesium-Bedarf hat, kann diesen auch mit Präparaten decken. Doch sollte er nur so viel einnehmen, wie in der Packungsbeilage empfohlen. Denn zu große Dosen von drei bis fünf Gramm führen zu Durchfällen.

Vorsichtig müssen Nierenkranke sein: Bei ihnen ist die Ausscheidung von Magnesium gestört, weshalb eine Überdosis bei ihnen Funktionsstörungen des Nervensystems hervorrufen und sogar zum Tod führen kann. 350 Milligramm Magnesium zusätzlich zum normalen Tagesbedarf verursachen jedoch keine Probleme.

Natrium: Die meisten essen zu viel davon

Die übliche Ernährung liefert in der Regel ausreichend Natrium. Natrium wird meist in Form von Natriumchlorid, also Kochsalz verzehrt. Das Mineral spielt im Wasserhaushalt des Körpers eine wichtige Rolle. Es sorgt vor allem für den Wasserbestand außerhalb der Zellen. Zudem ist es für die Funktion der Zellmembran und für den Säure-Basen-Haushalt von Bedeutung. 

Auch die Weiterleitung von Signalen über Nervenfasern hinweg ist unter anderem von Natrium abhängig. Ein Mangel kann bei extrem natriumarmer Ernährung entstehen, durch häufigen Durchfall und Erbrechen, durch stark entwässernde Mittel (Diuretika), starkes Schwitzen und nässende Hauterkrankungen. Ein Mangel ist auch für die schwere Stoffwechselerkrankung Mukoviszidose typisch. Ein Natrium-Defizit führt zu Schwäche, Apathie, Übelkeit, Erbrechen, Blutdruckabfall, schnellem Herzschlag und Muskelkrämpfen.

Als Schätzwert für die minimale Zufuhr gibt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung 550 Milligramm pro Tag an. Dieser Wert gilt für Jugendliche und Erwachsene. Dabei gelten sechs Gramm pro Tag als ausreichend.

Der tatsächliche Kochsalz-Verbrauch liegt deutlich höher. Das kann Probleme aufwerfen: So gibt es Menschen, die aufgrund einer Veranlagung mit Bluthochdruck auf Kochsalz reagieren. Und: Zu viel Kochsalz führt dazu, dass die Nieren vermehrt Kalzium ausscheiden, das für die Knochenstabilität notwendig ist. Möglicherweise kann Kochsalz auf diese Weise sogar Osteoporose fördern.

Nimmt ein Erwachsener 200 Gramm Kochsalz auf einmal ein, hat dies eine tödliche Wirkung.

Phosphor: Fast alle Lebensmittel enthalten es

Phosphor braucht der Körper für den Aufbau der Knochen. Phosphorverbindungen kommen aber auch in allen anderen Körperzellen vor: Sie sind Bestandteile der Zellwände und des Erbguts in der Zelle. Unverzichtbar ist Phosphor zudem für die Energiegewinnung und -verwertung. Als Puffersystem trägt es dazu bei, den pH-Wert im Organismus stabil zu halten.

Im menschlichen Körper finden sich etwa 600 bis 700 Gramm Phosphor. Mehr als 85 Prozent davon stecken im Knochen. Ein Phosphormangel kommt praktisch nicht vor, denn die in der Nahrung enthaltene Phosphormenge deckt den Bedarf fast immer. Schließlich enthalten nahezu alle Lebensmittel Phosphor. Selbst in Zusatzstoffen wie Emulgatoren, Konservierungsstoffen, Trennmitteln und modifizierten Stärken findet sich dieses chemische Element.

Nur in ganz speziellen Situationen ist mit einem Defizit zu rechnen: etwa bei Alkoholmissbrauch und fehlerhafter künstlicher Ernährung, bei entgleistem Zuckerstoffwechsel sowie bei einer gestörten Aufnahme von Phosphor. Zeichen für einen Mangel sind Knochenerweichung und ein beeinträchtigtes Nervensystem. Auch sind bei einem Defizit die roten und weißen Blutkörperchen in ihrer Funktion gestört.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene eine tägliche Phosphor-Zufuhr von 700 Milligramm. Eine exakte Angabe für verschiedene Altersgruppen - wie bei Magnesium - ist bei Phosphor jedoch nicht möglich.

Wer über längere Zeit große Mengen an Phosphor - sprich: mehr als vier Gramm pro Tag - zu sich nimmt, muss mit Ablagerungen von Kalziumphosphat in Nieren, Lungen und im Unterhautgewebe rechnen. Zu viel Phosphor hemmt außerdem die Aufnahme von Kalzium, was dann - ebenso wie ein Mangel Phosphor - zu Knochenerweichung führt. Von zwei bis drei Liter Cola täglich ist deshalb abzuraten, da das Getränk sehr viel Phosphor enthält.

Kalzium: Kräftigt die Knochen

Kalzium sorgt für stabile Knochen und macht die Zähne hart. Unverzichtbar ist dieses Mineral auch für die Muskeltätigkeit und die Blutgerinnung. Außerdem ermöglicht es, dass Signale im Nervensystem weitergeleitet werden. Der Körper eines Erwachsenen enthält bis zu 1,3 Kilogramm Kalzium, das zu 99 Prozent in Knochen und Zähnen steckt.

Ein langfristiger Kalziummangel führt dazu, dass der Körper auf sein Depot in den Knochen zurückgreift. Die Folge: Die Knochen verlieren an Stabilität und brechen leicht. Ein Defizit fördert somit Osteoporose. Ist der Kalzium-Spiegel im Blut zu niedrig, sind Nerven und Muskulatur erregbarer, was Muskelkrämpfe hervorrufen kann.

Wer Milchprodukte meidet, riskiert einen Mangel - besonders, wenn er zugleich große Menge Oxalsäure zu sich nimmt, die vor allem in schwarzem Tee, Mangold, Spinat und Kakao enthalten ist. Auch von zwei bis drei Liter Cola pro Tag ist abzuraten, da das Getränk große Mengen Phosphor enthält, das die Kalzium-Aufnahme behindert.

Gute Kalziumlieferanten sind Milch und Milchprodukte sowie einige Gemüsearten. Auch Mineralwasser kann zur Versorgung mit Kalzium beitragen. Dazu eignet sich vor allem Mineralwasser, das mehr als 150 Milligramm Kalzium pro Liter enthält.

Eine kalziumreiche Ernährung beeinflusst allerdings das Risiko für Harnsteine: Es steigt für Kalziumsteine, sinkt aber für Oxalatsteine. Generell sollten Menschen mit einem erhöhten Risiko für Harnsteine darauf achten, viel zu trinken. Mengen von bis zu zwei Gramm Kalzium pro Tag gelten für Gesunde als unbedenklich, sofern sie mehr als zwei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich nehmen.

Kalium: Mangel führt zu Muskelschwäche

Kaliummangel führt zu Muskelschwäche. Denn dieses Mineral, das eine zentrale Rolle im Stoffwechsel der Zelle spielt, ist für die Muskelfunktion notwendig. Es sorgt zudem dafür, dass Nervensignale auf die Muskulatur übertragen werden. Außerdem können die Zellen dank dieses Minerals ihren Wassergehalt sichern. Auch das Säure-Basen-Gleichgewicht ist von Kalium abhängig.

Ein Mangel an Kalium führt nicht nur zu Muskelschwäche: Auch Darmträgheit und Störungen der Herzfunktion können die Folge sein. Mögliche Ursachen für ein Defizit sind eine zu geringe Kaliumzufuhr über die Ernährung oder die Einnahme von entwässernden Medikamenten und Kortison. Auch der Dauergebrauch von Abführmitteln, starkes Schwitzen sowie häufiges Erbrechen und ständiger Durchfall rufen ein Defizit hervor.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung setzt den Kaliumbedarf für Jugendliche und Erwachsene bei zwei Gramm pro Tag an. (Eine exakte Angabe des Kaliumbedarfs für verschiedene Altersgruppen - wie bei Magnesium - kann bei Kalium nicht vorgenommen werden). Gute Kalium-Quellen sind vor allem Gemüse und Hülsenfrüchte.

Probleme macht Kalium nur dann, wenn wegen einer Nierenschwäche die Ausscheidung beeinträchtigt ist. Eine erhöhte Kaliumkonzentration im Blut führt dann vor allem zu Störungen der Herztätigkeit. Bei extremer Überdosierung ist ein Herzstillstand möglich.

Jod: Deutschland ist Mangelgebiet

Jod braucht die Schilddrüse, um daraus Schilddrüsenhormone herzustellen. Mangelt es dem Körper an diesen Hormonen, kann dies bei Kindern die körperliche und geistige Entwicklung stören. Gerade Schwangere sollten deshalb auf eine ausreichende Versorgung mit Jod achten. Denn hinzu kommt: Deutschland zählt laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu den Jodmangelgebieten.

Jodmangel führt zunächst dazu, dass sich die Schilddrüse vergrößert. Es entsteht ein Kropf, medizinisch Struma genannt. In einer vergrößerten Schilddrüse entstehen leichter Gewebsveränderungen wie Knoten, die dann auch Funktionsstörungen wie Über- oder Unterfunktion nach sich ziehen können.

Jodmangel entsteht zum größten Teil durch eine ungenügende Aufnahme mit der Nahrung. Manche Lebensmittel wie Kohl oder Rüben enthalten sogar Stoffe, die dem Jod entgegen arbeiten und so einen Kropf begünstigen können.

Ein Erwachsener verfügt über einen Jodspeicher von zehn bis 20 Milligramm. Acht bis 15 Milligramm stecken in der Schilddrüse, der Rest in Muskeln, Galle, Speicheldrüsen und Hirnanhangsdrüse.

Gute Quellen für Jod sind vor allem jodiertes Speisesalz und Seefische.

Jod unterstützt die Schilddrüse jedoch nicht in jedem Fall: In größerer Menge beeinträchtigt es die Funktion und kann dann einen so genannten Jodkropf hervorrufen. Hat eine Schilddrüse so genannte heiße Knoten, die unabhängig von der übergeordneten Steuerung arbeiten (Schildrüsenautonomie), kann Jod eine Überfunktion auslösen. In der Regel treten solche Komplikationen jedoch nicht bei Jodmengen auf, wie sie in der Nahrung enthalten sind. Das gilt auch dann, wenn man Jodsalz verwendet.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt jedoch, pro Tag nicht mehr als 500 Mikrogramm Jod zu sich zu nehmen. Bei dieser Menge ist nicht damit zu rechnen, dass das Jod bei eventueller Schilddrüsenautonomie eine starke Überfunktion auslöst. Auf der anderen Seite hat es auch einen Vorteil eine Überfunktion zu provozieren: So werden die Veränderung erkannt und können behandelt werden.

Selen: Entgiftet und schützt vor Schadstoffen

Selen ist Bestandteil eines Enzyms, das rote Blutkörperchen, Zellmembranen und andere Zellelemente vor dem Angriff Freier Radikale schützt. Der Körper braucht Selen aber noch an anderen Stellen dringend: Dieser Nährstoff bringt Fress- und Killerzellen auf Trab, die Eindringlinge vernichten. Bei der Fortpflanzung spielt er ebenfalls eine wichtige Rolle.

Selen wirkt auf gewisse Weise auch entgiftend, denn es bindet die Schwermetalle Blei, Kadmium, Quecksilber und Arsen. Produkte aus biologischer Landwirtschaft enthalten mehr Selen als die üblichen Nahrungsmittel, da sie ohne schwefelhaltige Düngemittel angebaut werden.

Ein Selenmangel droht bei einer Ernährung, die arm an Getreideprodukten und Fleisch ist. Auch bei Dialysepatienten, nach schweren Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts und bei schweren Formen alkoholbedingter Lebererkrankungen kommt es zu einem Defizit. Stress und Schadstoffbelastungen können den Selenbedarf erhöhen.

Liegt die Selenzufuhr langfristig unter zehn Mikrogramm pro Tag, entwickelt sich die so genannte Keshan-Krankheit mit Herzvergrößerung und Herzrhythmusstörungen. Unbehandelt verläuft die Erkrankung tödlich. Ein ausgeprägter Selenmangel ist in den Industrieländern jedoch sehr selten.

Gute Selen-Lieferanten sind Getreide, Fisch, Fleisch und bestimmte Nüsse. Auch Sojabohnen und Gemüse können nennenswerte Mengen an Selen enthalten.

Eine Überversorgung mit Selen äußert sich durch Haarausfall, Veränderungen der Fingernägel, Hautrötungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, einen metallischen Geschmack im Mund und einen knoblauchartigen Geruch der Atemluft. Bereits ab 800 Mikrogramm pro Tag können diese Erscheinungen auftreten. 350 bis 450 Mikrogramm Selen pro Tag gelten gerade noch als unbedenklich.

Eisen: Versorgt die Zellen mit Sauerstoff

Rund zwei bis vier Gramm Eisen enthält der Körper - über zwei Drittel davon befinden sich im Hämoglobin, dem Sauerstoffträger der roten Blutkörperchen. Ein Eisenmangel verursacht Blutarmut. An der so genannte Eisenmangelanämie leiden besonders oft junge Frauen. Denn sie verlieren durch die Menstruation regelmäßig Eisen. Zudem ernähren sie sich oft recht eisenarm.

Die roten Blutkörperchen transportieren den Sauerstoff von den Lungen in die Organe und Gewebe. Fehlt jedoch Eisen, kann dieser Prozess nicht mehr reibungslos vonstatten gehen. Die Folgen sind körperliche Leistungsschwäche, Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Blässe, glanzloses Haar, rissige Mundwinkel, Zungenbrennen, Herzklopfen, Herzbeschwerden, Kollapsneigung sowie Luftnot bei Belastung.

Eisenmangel gehört zu den häufigsten Mineralstoff-Mangelzuständen. Als Ursachen kommen in Frage: eine verminderte Zufuhr mit der Nahrung und chronische Blutverluste durch eine starke Regelblutung oder andere gynäkologische Erkrankungen. Auch Blutungen im Magen-Darm-Trakt führen zu Eisenmangel. Einen erhöhten Eisenbedarf haben Schwangere und Stillende.

Manche Wirkstoffe in Arzneimitteln hemmen die Aufnahme von Eisen. Dazu gehören die in einigen Schmerzmitteln enthaltene Acetylsalicylsäure sowie Antazida (Magensäure-Neutralisatoren).

Die wichtigsten Eisenquellen in der Ernährung sind Brot, Fleisch und Gemüse. Eisen aus pflanzlichen Nahrungsmitteln kann der Körper schlechter aufnehmen als aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs. Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme.

Eine so genannte Eisenüberladung kann tödlich enden. Sie tritt jedoch nur bei besonderen krankhaften Zuständen ein wie Alkoholismus oder Hämochromatose (eine Eisenspeicherkrankheit). Normalerweise nimmt der Körper weniger Eisen auf, wenn seine Speicher bereits gefüllt sind.

Ein Übermaß an Eisen wird auch als Förderer von Herzinfarkt und Krebserkrankungen diskutiert.

Zink: Fördert das Immunsystem

Zink spielt eine Rolle im Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß. Es ist wichtig für die Wundheilung, das Wachstum und den Geschmackssinn. Da Zink auch ein Bestandteil von Insulin ist, beeinflusst es den Zuckerstoffwechsel. Zusammen mit Vitamin A ermöglicht es das Sehen bei schlechter Beleuchtung. Vor allem für das Immunsystem ist es aber von Bedeutung. 

Zink wird bei der Zellteilung benötigt und ist deshalb für das Wachstum und die Erneuerung der Zellen wichtig. Durch ein Mangel an Zink kann es beim Ungeborenen gar zu Fehlbildungen kommen. Schwangere sollten deshalb besonders auf eine ausreichende Zufuhr von Zink achten.

Zink fördert aber noch auf andere Weise das Wachstum: Es ist offenbar auch an der Herstellung von Sexualhormonen beteiligt. Ein Mangel kann deshalb auch Impotenz und eine verzögerten sexuellen Entwicklung hervorrufen. Auf die Wachstumshormone hat Zink anscheinend ebenfalls Einfluss.

Ein Zinkmangel führt außerdem zu Hautentzündungen, Haarausfall, Wundheilungsstörungen, Infektanfälligkeit, Geschmacksstörungen und Nachtblindheit, da sich die Körperzellen ohne dieses Spurenelement nicht schnell genug teilen.

Rund zwei Gramm Zink befinden sich im Körper. Der größte Teil davon steckt im Knochen, in der Haut und in den Haaren. Eine optimale Zinkversorgung steigert die Abwehr und beugt so Infekten vor. Nur eine ausgewogene Ernährung kann die Versorgung mit Zink sicherstellen. Der Körper kann Zink nicht in größeren Mengen speichern. Aus diesem Grund ist eine kontinuierliche Zufuhr über die Ernährung wichtig.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag für Männer zehn Milligramm und für Frauen sieben Milligramm Zink. Die international gültige Empfehlung des Food and Nutrition Board der USA besagt allerdings: 15 Milligramm für Männer und 12 Milligramm für Frauen. Gute Zink-Quellen sind Käse, Geflügel und Fleisch, Getreide, Hülsenfrüchte und bestimmte Gemüsesorten.

Erst in relativ großen Mengen ist Zink giftig. Zu einer akuten Vergiftung kommt es bei zirka zwei Gramm. Dann treten Magen-Darm-Beschwerden und Fieber auf. Eine chronische Überdosierung mit mehr als 110 Milligramm Zink pro Tag führt zu Blutarmut und verringert die Zahl der weißen Blutkörperchen. Die tödliche Zink-Dosis liegt bei drei bis fünf Gramm Zinksulfat oder sechs bis zehn Gramm Zinkchlorid.

Unsere Gesundheitsbriefe - Das Archiv mit allen früheren Ausgaben

Unser Anliegen ist die Förderung natürlicher Gesundheit. Wir glauben, dass auch fundiertes Wissen erforderlich ist um Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen. Wir stellen Ihnen deshalb die Fülle unseres naturheilkundlichen Wissens in Form unserer kostenlosen Gesundheitsbriefe zur Verfügung. Alle bisher veröffentlichten Gesundheitsbriefe finden Sie in diesem Archiv.

 

Und hier:

 

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Coenzym Q10 – Quelle reiner Energie

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

der heutige Gesundheitsbrief beschäftigt sich mit Coenzym Q10. Sie haben bestimmt schon mal davon gehört, denn Q10 wird auch auch als "Energiebooster" bezeichnet. Die kommenden  Minuten sind womöglich die wichtigsten in Ihrem Leben. Sie stehen direkt vor der Entdeckung, wie Sie die Lebensqualität erheblich steigern können. Der Schlüssel zu mehr Lebensfreude ist Q10. In diesen Informationen ist zu lesen, wie Q10 auch für Sie den Weg zu einem energetischeren, vitaleren und gesünderen Körper freigibt.

Quelle reiner Energie

Das Co-Enzym Q10 wird als natürliche Quelle reiner Körperenergie gesehen. Aber damit nicht genug. Q10 verringert die Gefahr der Herz-Kreislauf-Beschwerden und der Arterienverkalkung. Außerdem schützt diese Substanz Ihre Körperzellen vor den unaufhaltsamen Angriffen von schädlichen Viren, Bakterien und sonstigen Mikroorganismen. Schleichende Zivilisationskrankheiten haben eine geringere Chance, sich voll auszubilden und Ihr Leben kann so bedeutend verlängert werden.

Nachfrage nach CoQ10 bricht alle Rekorde

Übrigens sind dies keine vagen Annahmen, sondern die knallharten Ergebnisse wissenschaftlicher und medizinischer Untersuchungen über die Wirkung von Q10 im menschlichen Körper. In Amerika, Japan und Europa bricht die Nachfrage nach Q10 zur Zeit denn auch alle Rekorde. Mit unserer einzigartigen Produktzusammenstellung haben Sie jetzt die Möglichkeit, den Körper energetischer, vitaler und gesünder zu erhalten.

Was bewirkt Q10?

Eine Vielzahl wissenschaftlicher und medizinischer Untersuchungen hat mittlerweile das Geheimnis von Q10 gelüftet. Q10 ist ein wesentlicher Bestandteil des energieproduzierenden Systems, das in jeder Ihrer etwa 80 Billionen Körperzellen vorhanden ist. Q10 verwandelt Kohlenhydrate und Fette in Energie und speichert diese dann in dem Molekül ATP. Bei Muskelaktivitäten, Gehirnarbeit, Zellerneuerung und sonstigen Energie verbrauchenden Vorgängen im Körper wird diese Energie dann angefordert. Die Zellen spalten die ATP-Moleküle und die Energie wird direkt für die jeweiligen Körperaktivitäten freigesetzt. Je älter man ist, um so weniger Q10 steht zur Verfügung. Je mehr Q10 in den Körperzellen vorhanden ist, desto besser kann der Energiehaushalt des Körpers funktionieren. Bei fortschreitendem Alter lässt die Q10 Produktion in den Zellen langsam aber sicher nach. Es werden weniger Kohlenhydrate und Fette in reine Körperenergie umgewandelt, der Körper speichert den Rest als Fett. Die noch verfügbare Energie wird nun vor allem für die Aufrechterhaltung der wichtigsten Lebensfunktionen verwendet, also für Herz, Leber, Nieren, Gehirn und Verdauung. Die Energie in den Zellen reicht aber nicht mehr für optimale körperliche und geistige Leistungen aus. Sie fühlen sich müde und matt. Ihre Vitalität geht zurück. Die körperliche Widerstandsfähigkeit lässt nach und Sie können schneller krank werden.

Wenn Sie älter werden und das Leben trotzdem ausschöpfen möchten, sollten Sie sich eine tägliche Q10-Ergänzung gönnen.

Weshalb werden wir älter?

Der menschliche Körper ist so angelegt, dass es durchaus möglich ist 150 Jahre zu erreichen. Trotzdem ist es eine große Ausnahme, wenn ein Alter von über 100 Jahren erreicht wird. Es ist eine Tatsache, dass die Körperfunktionen etwa ab dem 35. Lebensjahr immer mehr nachlassen. Es gibt zahlreiche Ursachen dafür, dass dieser Prozess schneller läuft als biologisch vorgegeben. Mit unserem Q10 Präparat ist es möglich, die beschleunigte Alterung des Körpers drastisch einzudämmen und länger energiereich, vital und gesund zu bleiben.

Wenn man Vitamine als Stoffe definiert, die der Körper zum Leben braucht, aber nicht selbst bilden kann, dann ist Coenzym Q10 für junge Menschen kein Vitamin, denn ihr Körper verfügt über die Fähigkeit zur Eigenproduktion von Coenzym Q10. Ältere Menschen hingegen sind darauf angewiesen, sich diese Substanz mit der Nahrung und eventuell als Nahrungsergänzung zuzuführen. Für sie gewinnt es Vitamincharakter, weil ihre Eigenproduktion nachlasst.

Coenzym Q10 kommt in allen lebenden Organismen vor

Früher wurde das Coenzym Q10 als Ubichinon (von ubiquitar = liberal' vorkommend) bezeichnet. Von den bisher bekannten zehn Formen von Coenzym Q (Q1 bis Q10) wurde im menschlichen Zellgewebe nur Q10 gefunden. In seiner Struktur dem Vitamin E ähnlich, ist es an unzähligen Enzymreaktionen beteiligt. Daher sein heutiger Name: Co-Enzym.

Nach der Entdeckung des Coenzyms Q10 in einem Rinderherz. 1957 wurde bald seine außerordentliche Bedeutung auch im menschlichen Organismus erforscht. Seine vielfältigen Funktionen machen es zu einem unentbehrlichen Multitalent.

Die Aufgaben von Coenzym Q10:

  Es reguliert die Zellatmung.

  Als ein Bestandteil der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zelle, fordert es die innere Energiegewinnung der Zelle.

  Als körpereigenes Antioxidans schützt es die Zelle vor freien Radikalen.

  Im Stoffwechselprozess gewinnt es verbrauchtes Vitamin E zurück.

  Es unterstützt die Entgiftungsfunktion der Leber

Mit zunehmendem Alter wachst der Bedarf

Der menschliche Körper ist von Natur aus imstande, aus den verschiedenen Formen von Coenzym Q in der tierischen und pflanzlichen Nahrung die für ihn notwendige Form Q10 selbst herzustellen. Doch ab dem 40. Lebensjahr ist der Körper immer stärker darauf angewiesen, die fertige Form Q10 aus der Nahrung zu erhalten. 1989 wurde bekannt, wie die Änderungen des Q10- Spiegels in einzelnen Organen vom Alter abhängen. Danach nimmt die Menge an Q10 besonders im Herz um 31,8 Prozent ab, in der Milz um 12,8 Prozent und in der Niere um 27,4 Prozent.

Ob diese Veränderungen von einem Nachlassen der Eigenproduktion oder einem vermehrten Verbrauch herrühren, ist noch nicht geklärt. Auch die Forschung zur Wirkung zusätzlicher Gaben von Coenzym Q 10 erstreckt sich bisher überwiegend auf Anwendungsbeobachtungen und Erfahrungen mit älteren Patienten.

Medikamente und einseitige Ernährung können zu einem Mangel an Coenzym Q10 führen

Mit den Jahren nimmt die Leistungsfähigkeit des Stoffwechsels ab und damit auch die Fähigkeit des Organismus, das Coenzym Q10 aus der Nahrung vollständig auszunutzen.

Ernährungsfehler wie einseitige Nahrungsauswahl und auch Störungen der Verdauungsfunktion, insbesondere der Fettverdauung, können hinzukommen. Nicht zu vergessen, dass ältere Menschen auch oft Medikamente einnehmen müssen. Wenn Sie zum Beispiel einen CSE-Hemmer (Cholesterin-Synthese-Enzym-Hemmer) zur Senkung des Cholesterinspeiegels einnehmen, brauchen Sie mehr Q10. CSE-Hemmer vom Typ der Statine setzen bereits an einem frühen Schritt der körpereigenen Cholesterin-Synthese an. Dieser Schritt ist aber auch ein früher Schritt bei der Bildung des körpereigenen Coenzym Q10. Diese wird also gleichzeitig abgeblockt. Auch ein Mangel an den Vitaminen Folsäure, B12, Niacin, Pantothensäure und B6 behindert die Eigenproduktion von Coenzym Q10.

In diesen Fällen kann die zusätzliche Gabe von Q10 günstig sein:

  Alter über 40 Jahre

  Bei Zahnfleischentzündungen

  Bei körperlichem und seelischem Stress

  Bei Bluthochdruck

  Bei chronischer Herzschwäche

  Bei Diabetes mellitus

  Bei Muskelschwäche (Dystrophie)

  Bei einer Krebserkrankung

Eine Einnahme von Coenzym Q10 kann Ihre Medikation unterstützen, keinesfalls aber ersetzen.

Günstige Effekte auf die allgemeine Leistungsfähigkeit älterer Menschen

Ältere Menschen, die hohe Spiegel des Coenzyms Q10 aufweisen, zeichnen sich durch eine höhere Vitalität aus. Die allgemeine Leistungssteigerung macht sich aber viel weniger deutlich bei jungen Sportlern bemerkbar. In Tests erhielten diese sogar die hohe Dosis von täglich 300 mg Coenzym Q10. Dabei zeigte sich überraschenderweise keinesfalls die erwarteten Auswirkungen, allerdings auch keine Nebenwirkungen. Diese Tatsache spricht dafür, dass besonders Menschen im höheren Alter mit nachlassender körpereigenen Produktion positiv auf die zusätzliche Gabe von Coenzym Q10 reagieren.

Erkrankungen bessern sich

Nach der Gabe von Q10 wurde festgestellt:

  Verbesserung der Pumpleistung des Herzens

  Senkung erhöhten Blutdrucks

Auch Herzrhythmusstörungen, Lungenödeme, Parodontitis und Netzhautveränderungen besserten sich unter der Gabe von Coenzym Q10. Durch eine entsprechende Ernährung und gegebenenfalls die vorbeugende Einnahme von Q10 können Sie körperlich und seelisch belastbarer werden.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.
Ihr Gerd Schaller

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Coenzym Q10 ist notwendig für die Energiegewinnung in den Zellen und ist wesentlich für den Energiestoffwechsel und die Umwandlung von Nahrung in Energie. Es unterstützt die Herzgesundheit und trägt zu einem normalen Blutdruck bei. Es hilft, den Körper in gesundem Zustand zu erhalten und schützt vor freien Radikalen, die hauptsächlich für die Zellalterung verantwortlich sind. Coenzym Q10 leistet einen Beitrag zum Schutz der DNA vor oxidativen Schäden.

Coenzym Q 10, auch Ubichinon genannt, kommt in den meisten pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln vor und wird auch im Körper selbst synthetisiert. Es ist in allen Körperzellen vorhanden und ähnelt in seiner chemischen Struktur den fettlöslichen Vitaminen E und K. Coenzym Q10 hat eine zentrale Funktion bei der Energieproduktion in der Zelle inne. Eine gute Versorgung mit Coenzym Q10 ist Voraussetzung für eine optimale Energieversorgung. Freie Radikale, die bei der zellulären Energiegewinnung entstehen, sind an der Alterung der Zellen beteiligt. Q 10 ist ein wirksames Antioxidans, das auch Vitamin E regenerieren kann.

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Und hier:

 

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MSM – eine Super-Substanz der Natur

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

seit Jahrhunderten weiß man, dass schwefelhaltige Heilquellen bei vielen Schmerzen, Arthritis und Rheuma Erleichterung bringen. MSM - organischer Schwefel - ist seit vielen Jahren in unserem Programm und wird von vielen Kunden regelmäßig eingenommen. In den letzten Tagen sind wir auf neuere Forschungsergebnisse gestoßen, die wir Ihnen mit diesem Newsletter bekannt geben möchten. Wir haben Ihnen deshalb einige neue Informationen zu

Informationen aus der Forschung

Im englischsprachigen Raum gibt es auch klinische Untersuchungen. Eine der bedeutendsten Abhandlungen hat wohl Earl L. Mindell, Professor für Ernährungswissenschaften an der Pacific Western University von Los Angeles, 1997 veröffentlicht. Er zitiert über 40 Studien aus den letzten 20 Jahren. Fakt ist also: MSM ist wissenschaftlich gut untersucht, wenn auch nicht bei uns.

Sensationell war auch die Veröffentlichung von Prof. Stanley W. Jacob, Direktor der Schmerzklinik in Portland, im Jahre 1999. Er präsentierte eine Studie über 20 Jahre mit rund 18000 Schmerzpatienten, die regelmäßig MSM erhielten. Ergebnis: Durchschnittlich 70 Prozent der Patienten wurden deutlich oder sogar vollkommen schmerzfrei.

Dr. Jacob erforschte MSM an über 15.000 Patienten mit den verschiedensten Krankheiten. Heilungserfolge konnten schon mit einer Dosierung von 250 mg bis zu 750 mg MSM am Tag erzielt werden. Nebenwirkungen traten aber auch nicht auf, wenn man bis zu 9000 mg am Tag verabreichte.

MSM hat besonders viele Einsatzgebiete

MSM, oral eingenommen, hilft bei: chronischen Schmerzen, chronischer Müdigkeit, Pilzerkrankungen, Harnleiterinfektionen, Alzheimer, Pneumonie (Lungen), Rheumatismus, Migräne, Fettsucht, Diabetes, P.M.S. (Post Menopausal Syndrom), Leberfunktionsstörungen, Tuberkulose, Heuschnupfen, Morgenmüdigkeit, Hormonschwankungen, Strahlung, Äußerlich aufgetragen wirkt MSM gegen: Akne, Quetschungen, Hautprobleme (Ekzeme), Krampfadern, Schleimbeutel- und Sehnenentzündungen, Muskelschmerzen, Verbrennungen, Fußpilz, Sonnenbrand.

Im folgenden Beitrag haben wir Ihnen einige Anwendungen aus den "Anti Aging News" vom Februar letzten Jahres aufgezählt:

MSM ist eine organische, flüchtige, biologisch aktive Schwefelverbindung, die dem Körper als Ausgangssubstanz für den gesamten Schwefelhaushalt dient. Der Körper enthält etwa 140 g Schwefel und dieser ist ein wesentlicher Bestandteil des Bindegewebes, des Immunsystems und von Haut und Haar. Die deutlichste Wirkung hat der organische Schwefel bei Allergien, Autoimmunerkrankungen wie Arthritis und bei Gelenkschmerzen.

In der orthomolekularen Medizin (Therapie mit Vitalstoffen) geht man davon aus, dass der Körper jedes Problem in Ordnung bringen kann, wenn

  die Nährstoff-Bausteine zur Verfügung stehen

  die Kommunikation zum erkrankten Körperteil gewährleistet ist.

Der Schwefel in einer für den Körper gut verwendbaren Form ist offenbar für viele Funktionen und Vorgänge wichtig und steht durch unsere Art der Essenszubereitung nicht mehr in ausreichendem Maße zur Verfügung. MSM (Methylsulfonylmethan) ist eine flüchtige, in fast jeder Pflanze und in jedem Tier vorkommende biologische Schwefelverbindung, die durch Erhitzen oder Kochen in die Luft entweicht. Über frisches Obst und Gemüse nehmen wir es noch in natürlicher Form zu uns. Leider geht bei der Verarbeitung der Lebensmittel in den westlichen Industrienationen die Hauptmenge des natürlich vorkommenden MSM verloren. So enthält beispielsweise Rohmilch zwischen zwei und fünf Milligramm MSM pro Kilogramm, pasteurisierte Milch hingegen weniger als 0,25 mg/kg.

Obwohl MSM also ein ganz normaler Teil der Ernährung ist, besitzt es bestimmte biomedizinische Eigenschaften. John Metcalf hat MSM als Faktor N bezeichnet um auszudrücken, dass es den Körper in den Normalzustand zurückbringt. Wenn der Körper gesund ist und funktioniert, besitzt MSM keine außergewöhnlichen Eigenschaften.

Mangelt es dem Körper an biologischem Schwefel, kann dies zu einer ungenügenden Funktion jeder Zelle, jedes Gewebes und jedes Körperorgans führen. Schwefel ist nach Kalzium und Phosphor das dritthäufigste Element (außer den Gerüstelementen Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff) im Körper. MSM verstärkt nicht nur die Wirkung der meisten Vitamine und Nährstoffe wie Vitamin C, Coenzym Q10, alle B-Vitamine, Selen und Magnesium, sondern verbessert auch deren zelluläre Aufnahme. Da der Körper die Nährstoffe besser verwertet, wird die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln effektiver. MSM hat aufgrund seiner chemischen Struktur und seiner biologischen Aktivität einzigartige Eigenschaften. Experimente mit radioaktiv markiertem MSM haben gezeigt, dass mit der Nahrung aufgenommenes MSM seinen Schwefel freisetzt, um nicht nur Kollagen und Keratin, die Hauptbestandteile von Haar und Nägeln, zu bilden, sondern auch die Aminosäuren Methionin und Cystein sowie Serumproteine.

Das Bindegewebe

MSM ist sehr wichtig bei der Synthese von Kollagen, dem Hauptbestandteil des Bindegewebes. Es hat den höchsten Eiweißanteil im Körper überhaupt. Zusammen mit Elastin bewirkt es die Elastizität der Haut. In Verbindung mit den schwefelhaltigen Glucosamin und Chondroitin gibt es dem Knorpel Struktur und Flexibilität.

Das Bindegewebe hält aber nicht nur die Zellen zusammen. Der Professor für Histologie und Embryologie der Universität Wien, Alfred Pischinger, entdeckte das "System der Grundregulation", das Prof. Hartmut Heine, heute am Institut für Antihomotoxische Medizin und Grundregulationsforschung in Baden-Baden, weitererforscht. Danach spielt das Bindegewebe als Matrix eine bedeutende Rolle bei der Übertragung von Bioinformationen und stellt somit ein lebenswichtiges Kommunikationsnetzwerk innerhalb des Körpers dar. Auf diesem Hintergrund lässt sich vielleicht auch die Wirkung von MSM für den gesamten Körper erklären mit der Verbesserung der Struktur von Bindegewebe und damit einer besseren Grundregulation.

Die Zellwände bestehen aus einer Lipid-Doppelschicht, in die unter anderem Proteine eingefügt sind, welche für den Nährstofftransport durch die Zellwand und den Abtransport der Stoffwechselabfallprodukte notwendig sind. Schwefelbindungen bilden flexible Strukturen zwischen den Zellen und dem umgebenden Bindegewebe.

Bei Schwefelmangel geht die Elastizität der Zellen und ihrer Membranen verloren: Weniger Sauerstoff und Nährstoffe gelangen dann in die Zellen, weniger Abfallstoffe hinaus. Die Folge: verminderte Vitalität und schließlich degenerative Erkrankungen.

 

Antioxidative Wirkung

Um freie Radikale unschädlich zu machen, verwendet der Körper verschiedene Enzyme mit antioxidativer Wirkung. MSM liefert den Schwefel für die schwefelhaltigen Aminosäuren Methionin, Cystein und Taurin. Durch ihre Thiolgruppen (-SH) wirken sie - ebenso wie Glutathion - als Antioxidantien.

MSM scheint aber auch selbst als Antioxidans zu fungieren. Eine in der Schleimhaut vorkommende C-S-Lyase vermag an die Schleimhaut gebundenes MSM an der Kohlenstoff-Schwefel-Bindung zu spalten. Dabei entsteht die elektronenarme CH3S02-Gruppe, die freie Radikale neutralisiert.

Entgiftung

Viele Therapeuten halten MSM für das stärkste Entgiftungsmittel überhaupt. In der Literatur wird der Fall eines jungen Malers beschrieben, der wegen ernster mentaler Beschwerden in der Psychiatrie landet. Antidepressionsmittel verschlimmerten seinen Zustand nochmals. Eine Blutuntersuchung ergibt dann eine Schwermetallvergiftung durch die von ihm verwendeten Farben. Trotz verschiedener Therapien mit homöopathischen und orthomolekularen Entgiftungsmitteln trat über anderthalb Jahre keine Besserung ein. Erst nach drei Monaten mit hoch dosiertem MSM (15 g/d) zusammen mit einer ayurvedischen Schwitzkur verbesserte sich der Zustand des Patient deutlich.

MSM ist eins der wenigen Antioxidantien, das die Blut-Hirn-Schranke leicht passieren kann und deswegen auch im Hirn wirken kann. Da es die Durchlässigkeit der Zellmembran wiederherstellt, können Nervenzellen ihre Abfallprodukte und Schwermetalle nun ausscheiden. Unter MSM beobachteten einige Patienten an sich positive Veränderungen ihrer Emotionen, sie fühlten sich wacher und weniger depressiv.

Wirkung gegen Allergien

MSM kann sich an die Schleimhaut binden, so dass eine natürliche Schutzschicht zwischen dem Körper und den Allergieauslösern entsteht. Dadurch lindert MSM die Symptome bei Nahrungsmittel-, Kontakt- und Inhalationsallergien. Nach Angaben verschiedener Autoren hemmt MSM die Histaminfreisetzung und damit die allergische Reaktion mindestens ebenso gut wie die herkömmlichen Mittel - aber ohne deren Nebenwirkungen. Forschungen haben gezeigt, dass Allergene und Parasiten sich bei Anwesenheit von MSM nicht auf der Schleimhaut festsetzen können.

Organischer Schwefel hat besonders viele Einsatzgebiete

 

MSM - Es gibt verunreinigtes MSM Bild oben) - und in der Qualität OptiMSM eine hochreine Variante (Bild unten).

 

Im Folgenden sind ein paar Anwendungen aus den "Anti Aging News" vom Februar letzten Jahres aufgezählt:

Osteoarthritis

Nahezu 70% der Frauen und eine große Anzahl von Männern leiden mit zunehmendem Alter an Arthritis der Gelenke. Diese Form der Arthritis beginnt mit dem Abbau und der Degeneration der Knorpelmasse und führt im weiteren Verlauf durch schmerzhafte Entzündungen der befallenen Gelenke manchmal auch zu Zystenbildung. Die konventionelle Medizin behandelt das mittels schmerzlindernden und entzündungshemmenden Pharmazeutika, die oft unangenehme Nebenwirkungen aufweisen. Bei einer vergleichenden Studie an Patienten erreichte MSM die selben schmerzvermindernden und entzündungshemmenden Erfolge wie handelsübliche Medikamente und war dabei äußerst verträglich.

Rheuma

40% aller Menschen über 65 Jahre leiden an einer Form von Rheuma. An eigens gezüchteten Mäusen bewirkte die Verabreichung von MSM, dass der Krankheitsverlauf nahezu gestoppt werden konnte, während in der Vergleichsgruppe die Degeneration der Knorpelmasse weiter fortschritt.

An Versuchspersonen wurde erforscht, dass eine optimale Therapie der rheumatischen Arthritis eine hohe Anfangsdosierung von bis zu 5000 mg / Tag MSM mit einer hohen Dosis Vitamin C (ebenfalls bis zu 5000 mg / Tag) kombiniert. Wenn die Schwellungen und die Entzündungen dann nach zwei bis vier Wochen abgeklungen sind, reicht die Einnahme von 250 mg bis 750 mg am Tag aus, um den Krankheitsverlauf zu beenden. Alle durchgeführten Tests ergaben, dass MSM die Schwellungen und Entzündungen rückgängig machen konnte, dadurch die Schmerzen linderte und eine Versteifung der Gelenke verhinderte.

Brust- und Darmkrebs

In Tierversuchen wurde bewiesen, dass die orale Einnahme von MSM den Ausbruch von Brustkrebs verzögert. Dazu wurden eigens gezüchtete Ratten mit MSM behandelt und der Krankheitsverlauf sorgfältig protokolliert. Die MSM-Gruppe wurde, genauso wie die Vergleichsgruppe, mit krebserregenden Chemikalien infiziert, doch die Ratten, die MSM erhalten hatten, bildeten die ersten Tumorzellen 130 Tage später als die Vergleichsgruppe.

Auf menschliche Maßstäbe umgerechnet würde das bedeuten, dass Brustkrebs bei Frauen, die regelmäßig MSM einnehmen, mit einer Verzögerung von 13 Jahren ausbrechen würde. Auch bei Darmkrebsversuchen wurden derartige Ergebnisse erzielt.

Emphyseme und Lungenprobleme

Klinische Studien ergaben, dass MSM bei einem Großteil von Lungenproblemen helfen kann. Bronchitis, Kurzatmigkeit, Lungenzysten und Raucherhusten konnten bei einer MSM Einnahme in Verbindung mit spezifischen Übungen und einer Diät vollständig geheilt werden.

Muskelschmerzen

Bei schmerzenden Muskeln oder Krankheiten der Skelettmuskulatur konnte MSM signifikante Verbesserungen bewirken. Wenn man zusätzlich noch Vitamin C verabreichte, setzte der Heilungserfolg schneller ein und war auch effektiver. Klinische Studien lassen den Schluss zu, dass MSM bei Bein- und Rückenkrämpfen, Muskelverspannungen und allgemein zur Wundheilung einsetzbar ist. MSM wird daher oft von Athleten und von Sportmedizinern verwendet. Es hilft bei übertrainierten Muskelpartien und bei Überanstrengung. Die Rekonvaleszenz wird verkürzt und Verletzungen schneller ausgeheilt.

Parasiten

MSM kann auch zur Behandlung parasitärer Hautinfektionen mit großem Erfolg eingesetzt werden. Haut- und Fußpilze lassen sich mit MSM genauso gut behandeln wie Tinea (epidermische Hauterkrankung).

Es wirkt aber auch intern bei Giardia (Darmflagellat), bei Trichinen und Darmwürmern (Nematodes, Enterobius etc.). Die Forscher glauben, dass MSM die Parasiten daran hindern kann, die Schleimhautoberflächenrezeptoren zu erreichen. Bei Versuchsreihen wurde an 90 - 120 Tagen 750 - 1500 mg / Tag MSM verwendet, bis die Parasiten entfernt waren.

Haut, Haare und Nägel

MSM wirkt auf die Kollagenproteine ein und erhöht so die Elastizität der Haut und des Bindegewebes. MSM brachte Erfolge in der Behandlung von Akne, Verbrennungen, Pilzerkrankungen und altersbedingten Hautveränderungen.

 

Dosierung

Als Nahrungsergänzung empfehlen wir die tägliche Einnahme von 1000 mg am Tag. Wichtig ist es, eine möglichst saubere Quelle zu verwenden. Unser Produkt GW-MSM ist so eine hochreine Quelle für organischen Schwefel.

Für therapeutische Zwecke hängt die Höhe der Dosierung vom jeweiligen Gesundheitszustand und der Immunfunktion ab. Auch das Körpergewicht kann eine Rolle spielen. Um effektiv zu wirken, sollte MSM täglich und über einen längeren Zeitraum sehr regelmäßig eingenommen werden.

In schwerwiegenden Fällen kann man die Dosierung auf bis zu 9000 mg am Tag erhöhen, ohne dass man Angst vor Nebenwirkungen haben muss.

Die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C oder Multivitaminpräparaten kann die positiven Effekte von MSM noch verstärken.

Die ersten positiven Resultate sollten innerhalb von drei Wochen zu bemerken sein. Wenn man hohe Dosen MSM zu sich nimmt, sollte man es über den Tag verteilt einnehmen, z.B. 3 x 2000 mg / Tag.

MSM sollten Sie regelmäßig einnehmen. Sie können MSM im Abonnement beziehen und sparen auf diese Weise 10 Prozent.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.
Ihr Gerd Schaller

und hier:

 

http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-1/opc-ein-aussergewoehnliches-antioxidans/

 

 

OPC - Ein außergewöhnliches Antioxidans

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

in den letzten Wochen hat unser Lexikon für Naturheilkunde an Umfang erheblich zugenommen. Das ist auch auf Ihre Hilfe und Unterstützung zurückzuführen. Wir haben aus dem Kreis der Besucher unserer Webseiten viele interessierte Anregungen bekommen. Auf diesem Wege möchte ich mich noch einmal für diese wertvolle Unterstützung bedanken.

Nachdem ich Ihnen schon in einigen unserer letzten Gesundheitsbriefe über freie Radikale und Antioxidantien berichtet habe, möchte ich Ihnen heute unser wirksamstes Antioxidans noch einmal gesondert und ausführlich beschreiben. Ich möchte Ihnen unser OPC besonders ans Herz legen, weil es ein außergewöhnliches Präparat ist. Sie sollten jeden Tag ein bis zwei Kapseln dieses Antioxidans einnehmen.

In der Folge verrate ich Ihnen warum:

Was ist OPC?

OPC ist die Abkürzung für oligomere Procyanidine und diese Stoffe gehören zu den Flavanoiden. Man bezeichnet diese Stoffe auch als sekundäre Pflanzenstoffe, die von den Pflanzen als Abwehrstoffe gegen schädliche äußere Einflüsse wie UV-Einwirkung, Bakterien und Viren oder Fraßfeinde eingesetzt werden. Außerdem spielen sie eine Rolle bei der Wachstumssteuerung und der Farbbildung. Der Begriff „sekundär“ wird verwendet, um sie von den sogenannten „primären“ Pflanzenstoffen (das sind Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette) abzugrenzen. In ihrer Bedeutung für den Menschen sind sie aufgrund ihrer gesundheitsfördernden Wirkung jedoch keineswegs „sekundär“. Im Gegenteil: Sie haben einen sehr wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit des Menschen.

Vorkommen

OPC kommt in vielen pflanzlichen Nahrungs- und Genussmitteln vor, meistens ist es in der Schale oder der Rinde am höchsten angereichert. Durch das Schälen von Obst und Gemüse geht dieser wertvolle Pflanzenstoff meist verloren. OPC findet sich auch in hohen Konzentrationen in Rinde, Wurzel, Blatt und Frucht von Holzgewächsen. Im Grunde also stets an den Stellen der Pflanzen, an denen ihre Abwehrkräfte gegen äußere Einwirkungen am stärksten sein müssen. Auch Propolos, das Kittharz der Bienen, enthält je nach Ursprungsregion hohe Konzentrationen von OPC. Viele pflanzliche Arzneidrogen wie z.B. Weßdorn, Gingko, Heidelbeeren usw. enthalten ebenfalls große Mengen an OPC und viele positive Wirkungen sind auf diesen Inhaltsstoff zurückzuführen.

Freie Radikale und Antioxidantien

Freie Radikale mit ihren Folgeerkrankungen bekommen immer mehr Aufmerksamkeit von den Wissenschaftlern. Anerkannte Umweltmediziner führen bereits mehr als 200 Erkrankungen und auch den Alterungsprozess selbst auf eine erhöhte Belastung mit freien Radikalen und damit auf Oxidation zurück. Aggressive, hochreaktive Stoffe bilden im Körper biologisch nicht vorgesehene Stoffe und schaden so dem menschlichen Körper. Diese „freien Radikale“ attackieren empfindliche Aminosäuren, Fette, Zellmembranen und selbst die Erbsubstanz DNS. Dabei entstehen für den Körper sehr schädliche Substanzen und zerstörte Zellen. So entstehen Schlacken im Körper – quasi Mülldeponien - , welche die natürlichen Funktionen blockieren und den Körper durch Abgabe schädlicher Stoffe ständig belasten. Demgegenüber stehen so genannte Antioxidantien wie beispielsweise OPC, welche diese freien Radikale abfangen und so die Kette unterbrechen.

Es gibt die unterschiedlichsten Quellen für freie Radikale: Das sind zum Beispiel Stoffwechselbelastungen, Erkrankungen, Umwelt- und Genussgifte, Schwermetalle, Stickoxyde, Reizgase, Umweltchemikalien, UV-Strahlung, physischer und psychischer Dauerstress  und viele weitere Ursachen.

Zunehmend werden freie Radikale auch durch denaturierte Nahrungsmittel schon bei deren Anbau, bei der Verarbeitung und Herstellung begünstigt, weil diverse zusätzlich belastende Chemikalien eingesetzt werden, weil vermehrt unnatürliche Nahrungsmittelzusatzstoffe (Konservierungs-, Farb- und Geschmacksstoffe) verwendet werden oder weil gar manche Nahrungsmittel radioaktiv bestrahlt werden, um die Haltbarkeit zu erhöhen.

Alles das trägt zur vermehrten Bildung freier Radikale bei.

Anwendungsgebiete

Aufgrund dieser Tatsachen leitet sich ein breites Anwendungsgebiet von OPC ab, welches auch in der Praxis bereits seine Bestätigung findet:

  Degenerative Augenprobleme wie Makuladegeneration (Netzhautschädigung), trockene Augen, Bindehautentzündung, grauer Star

  Tinnitus (Ohrenklingeln)

  Kapillare Durchblutungsstörungen wie kribbelnde, schmerzende Arme und Beine

  Durchblutungsstörungen, Übersäuerungen, Leistungsschwäche

  Ischiämie (mangelnde Blutversorgung einzelner Organe) und Hypoxie (Sauerstoffmangel in den Geweben)

  Venenprobleme, schlechte Durchblutung der Kapillaren, Thrombosen

  Ödeme und Schwellungen

  Arteriosklerose

  Herzschwäche, Kreislaufprobleme

  Störung der Membranstruktur und der Membranfunktion

  Chronische Entzündungen

  Hautprobleme

  Vorzeitiges Altern

  Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche

  Diabetes mellitus Typ II und andere Stoffwechselstörungen

  Degenerative Gelenkserkrankungen wie Arthritis, Arthrose oder Verletzungen der Bänder

  Immunschwäche

OPC unterstützt die Wirkung anderer Vitamine

OPC unterstützt in außerordentlicher Weise die Wirkung anderer zellschützender und antioxidativ wirkender Vitamine wie zum Beispiel Vitamin-C und E und sollte deshalb immer gemeinsam mit diesen Vitaminen genommen werden.

Außerdem soll OPC nach vorliegenden Studien in der Lage sein, auch freie Metalle im Körper zu binden. Freie Metalle werden als zusätzlicher Katalysator für freie Radikale angesehen. OPC ist somit ein natürlicher Chelatbildner.

OPC, das wirksamste natürliche Antioxidans, kann alle Körperzellen einschließlich der des Gehirns schützen. Die intensivsten Studien dieser positiven Wirkungen wurden jedoch im Bereich der Stärkung von Blutgefäßen unternommen, für die OPC in Frankreich schon über 40 Jahre lang verwendet wurde. OPC gibt effektiven antioxidierenden Schutz für Gefäßsysteme, Arterien, Venen und Lymphgefäße.

OPC gibt den Körperzellen durch seinen radikalvernichtenden Effekt und seine schnelle Diffusion ins Bindegewebe effektiven Schutz vor den schädlichen Wirkungen freier Radikale und reaktiver Moleküle, welche Zellstrukturen verändern und das ursprüngliche Gewebemilieu stören können.

Resorption und Aufnahme

Untersuchungen haben ergeben, dass OPC zu einem erheblichen Teil resorbiert wird. Das ist eine wichtige Voraussetzung für eine gute therapeutische Wirkung. Studien weisen sogar darauf hin, dass OPC in der Lage sein soll, die sogenannte Blut/Hirn-Schranke zu passieren, weshalb OPC seine antioxidative Wirkung auch im Gehirn und Zentralnervensystem entfalten kann. Es liegt eine Verteilung zugunsten des gesamten Gewebes vor und OPC gelangt bis in den Herzmuskel.

Nebenwirkungen

Die Gabe von Extrakten aus Pinienrinden sollte bei Kindern vermieden werden. Auch während der Schwangerschaft oder der Stillzeit sollte das Präparat ohne den Rat eines Therapeuten nicht eingenommen werden. 

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.
Ihr Gerd Schaller

 

 

und hier:

 

http://www.schallers-gesundheitsbriefe.de/archiv-der-gesundheitsbriefe/archiv-1/rheumatische-erkrankungen-loesungen-und-abhilfen/

 

 

Rheumatische Erkrankungen - Lösungen und Abhilfen

 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die Vereinten Nationen haben die Jahre 2000 bis 2010 unter das Motto "Jahrzehnt der Knochen und Gelenke" gestellt. Damit möchten sie der stark gestiegenen Anzahl von Knochen- und Gelenkerkrankungen Aufmerksamkeit verschaffen. An erster Stelle stehen dabei rheumatische Beschwerden wie Arthrose und Arthritis, bei denen der Gelenkknorpel angegriffen ist. Hier geht es vor allem darum, Schmerzen und Entzündungen in den Gelenken zu bessern, damit die Betroffenen beweglich bleiben und ihren Alltag meistern können.

In Deutschland leiden fast 80% der über 65Jährigen an Arthrose, wobei meist Knie und Hüfte betroffen sind. Zudem gibt es ca. 60 000 Arthritis-Kranke, bei denen zu Beginn vor allem Finger- und Handgelenke erkrankt sind.

Herkunft: Die Bezeichnungen dieser Krankheiten kommen aus dem Griechischen. "Arthr" bedeutet Gelenk, "ose" benennt  einen krankhaften Zustand, "itis" bedeutet Entzündung. Damit bezeichnet Arthrose eine Gelenkerkrankung  auf Grund von Überlastung und Abnutzung der  Knorpelschicht, während die Arthritis auf entzündlichen Vorgängen im Innern der Gelenke beruht und zu den Autoimmunkrankheiten zählt, weil sich das Immunsystem gegen das eigene Knorpelgewebe richtet.

Beiden Krankheitsformen ist gemeinsam, dass die Knorpelschicht im Gelenk zunehmend aufgeraut und schließlich abgebaut wird. Es stellen sich starke Schmerzen ein, weil die empfindlichen Knochenenden nun bei jeder Bewegung ungeschützt aneinander reiben. Beide Krankheiten verursachen zudem Entzündungsschübe mit besonders großen Bewegungsschmerzen.

Die Schulmedizin arbeitet hier mit dem Steroidhormon Kortison oder mit den sog. NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika  wie z.B. Diclofenac, Ibuprofen, Vioxx...). Deren Nebenwirkungen sind beträchtlich. Kortison zeichnet u.a. für Knochenschäden, Muskelschwund, Akne und Gewichtszunahme verantwortlich, während die NSAR u.a. Magenentzündungen und Nierenschäden verursachen können.

Viele Patienten haben erfreulich positive Erfahrungen mit einer konsequenten Ernährungsumstellung gemacht.

Tierische Fette meiden

Nur wenig Fleisch, Wurst, Innereien, Butter und Käse essen, und wenn, dann die fettarme Version. Tierische Fette enthalten in großen Mengen  Omega-6-Fettsäuren (Arachidonsäure). Der Körper bildet daraus entzündungsfördernde Botenstoffe (Eicosanoide), die zudem Schmerzen  mit auslösen.

Besonders arachidonsäurereich sind pro 100 Gramm: Schweineleber 870 mg, Leberwurst 230 mg, Schweine- oder Hühnerfleisch 120 mg, Rindfleisch oder Ei 70 mg, Schweineschmalz 1700 mg. Vollmilch hat 4 mg, fettarme Milch 2 mg, Magerquark und Molke enthalten 0 mg, ebenso wie Gemüse, Obst, Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Nüsse, Öle.

Omega-3- Fettsäurereiche Lebensmittel bevorzugen

Omega-3-Fette sind die natürlichen Gegenspieler der Arachidonsäuren und blockieren die Produktion der Entzündungsstoffe. Vorteilhaft sind 2 - 3  Omega-3-fettreiche Fischmahlzeiten pro Woche, bei denen das Fett als Eicosapentaensäure (EPS) vorliegt. 100 Gramm enthalten: Hering 2040 mg, Thunfisch 1340 mg, Lachs 750 mg, Makrele 630 mg, Forelle 140 mg, Schellfisch 90 mg, Kabeljau 70 mg.

In pflanzlichen Nahrungsmitteln steckt das Omega-3-Fett Alpha-Linolensäure. Diese hemmt den Aufbau von Linolsäure, einer ebenfalls essentiellen Fettsäure, zu Arachidonsäure. Eine Zufuhr von nur 10 g Alpha-Linolensäure bewirkt bereits nach zwei Wochen eine deutliche Entzündungshemmung. Diese Fettsäure finden wir in allen grünen Pflanzen und reichlich in Leinöl, Rapsöl, Sojaöl und Walnussöl.

Bei Rheuma sollte man in den ersten 4 Wochen mindestens 800 -1000 mg der Omega-3-Fette täglich zuführen, damit sich eine wirksame Konzentration im Gewebe aufbaut. Danach reichen 300 mg täglich, um diese Konzentration im Gewebe aufrecht zu erhalten.

Täglich ein Salat mit Omega-3-reichen Ölen kann diese Wirkung verstärken. Gut ist es auch, täglich eine Portion Magerquark (50 - 100 g) mit 1 Teelöffel oder evtl. 1 Esslöffel voll Leinöl (wahlweise Rapsöl) und Kräutern zu verzehren.

Fischölkapseln

Wer Fisch nicht mag oder verträgt oder nicht so häufig essen möchte, kann ersatzweise Fischölkapseln nehmen (2 - 3 g täglich), am besten mit Vitamin E zusammen, damit das Fett nicht oxidiert.. Wie bei sanften Naturmitteln üblich, tritt eine spürbare Besserung nur langsam, dafür jedoch nebenwirkungsfrei und nachhaltig ein.

Vitamin E vermindert den Schmerzmittelbedarf

Dieses Vitamin vermindert ebenfalls die Bildung von Entzündungs- und Schmerzbotenstoffen im Körper. In einer Studie des Ludwig-Boltzmann-Instituts in Baden (Österreich) wurden 1990  50 Arthroserpatienten entweder mit Diclofenac ( 3x 50 mg tgl.) oder mit Vitamin E (3x 600 I.E.tgl.) behandelt. In beiden Gruppen waren die Schmerzen innerhalb von drei Wochen in gleichem Maße zurückgegangen und die Patienten konnten gleich lange Gehstrecken ohne Schmerzen absolvieren. Weitere Studien zeigten, dass dies auch für Arthritispatienten gilt.

Wichtig ist noch ein kommentierender Hinweis: Die Nebenwirkungen des Medikaments wurden bereits weiter oben erläutert. Die naturheilkundliche Lösung mit Vitamin E verursacht dagegen auch bei hoher Dosierung keine Nebenwirkungen.

Antioxidantien stoppen die Entzündung

In Zeiten entzündlicher Schmerzschübe in erkrankten Gelenken , werden von den Immunzellen große Mengen freier Radikale ausgeschüttet, die Zellstrukturen schädigen können und  Entzündungen aufrecht erhalten.

Dieser Teufelskreis lässt sich mit erhöhten Gaben von Antioxidantien durchbrechen, indem diese die schädlichen Radikale an sich binden und dabei neutralisieren. Dazu gehören Vitamin E (bis zu 1000 I.E. tgl.), Vitamin C (1 - 3 g), Selen (100 - 200 mcg), Zink (15 - 30 mg), Niacin (50 - 100 mg) und Coenzym Q 10 ( 50 - 100 mg). Kalzium ( 500 - 1000 mg tgl.) und Mangan (5 - 15 mg) helfen den Knorpel zu stärken.

Die Einnahme dieser höheren Dosierungen sollten Sie mit Ihrem Therapeuten abstimmen!

Wichtig ist außerdem,  viel frisches Gemüse, Salat und Obst zu essen, 600 g sollten es jeden Tag schon sein, mehr ist von Vorteil. Ergänzend sind Vollkornprodukte angesagt und mindestens 1 - 2 Esslöffel Omega-3-reiches Öl.. Am besten nimmt man abends 1 Glas Sojamilch (oder fettarme Milch) zusammen mit 400 mg Vitamin E und morgens  200 mcg Selen mit 1 Glas Fruchtsaft.

Beweglichkeit wiederherstellen und erhalten

Mit der Bekämpfung der Entzündung und gleichzeitigen Schmerzlinderung  können die Gelenke auch wiederum besser bewegt werden. Das beste Mittel gegen den Gelenkverschleiß ist die regelmäßige Bewegung, dadurch behält der Knorpel seine elastischen Eigenschaften.

Kohlwickel als Hausmittel

Bei schmerzenden, entzündeten Gelenken kann ein Kohlwickel Abhilfe schaffen:

Entfernen Sie Blattrippe und walken Sie 1 sauberes Kohlblatt (Weißkraut oder Wirsing) mit dem Nudelholz (setzt die entzündungs- und schmerzhemmenden Stoffe frei). Das Blatt mit einigen Streifen Klebeband am Gelenk fixieren und evtl. mit einer Lage Frischhaltefolie verstärken (dient auch als Wäscheschutz). Den Kohlwickel 3 - 6 Std. liegen lassen , evtl. auch über Nacht, danach bei Bedarf erneuern.  Der Wickel hilft zudem bei Wunden und Geschwüren, er war bereits den alten Römern bekannt.

Glukosamin zur Regeneration

Dr. Vladimir Martinek, Orthopäde an der Universität München, konnte bei Studien an seinem Institut durch den Einsatz von Vitamin E, Selen und Glukosamin die Knorpelstruktur  von Patienten verbessern. Mit regelmäßigem Verzehr von nur Gelatine allein, was häufig ebenfalls empfohlen wird, gab es keine Veränderungen.

Sport fördert die Knorpeldicke

Man hat festgestellt, dass Bewegungsarmut die Knorpel schrumpfen lässt. Bei Patienten, die nach einer Operation 6 Wochen lang liegen mussten, nahm die Knorpeldicke um 4% ab. Regelmäßige aber mäßige Bewegung (mit Ruhepausen) fördert dagegen die Knorpeldicke. Besonders geeignet sind Radfahren, Schwimmen, Laufen, Wandern, Walking, Tanzen und Golf.

Entziehen Sie Ihrem Rheuma den Nährboden - Das Säure-Basen-Gleichgewicht

Wer sich dauerhaft zu sauer ernährt, muss mit zahlreichen chronischen Krankheiten rechnen: Rheuma (alle Arten inclusive Gicht), Arthrose, Gallen- und Nierensteine, Osteoporose, Arteriosklerose, Kopfschmerzen und Migräne sowie Allergien.

Schon wenn man sich ausgelaugt fühlt und sauer ist - dieses Befinden spiegelt den geistigen und den körperlichen Zustand - sollte man zur Tat schreiten. Sodbrennen, Völlegefühl, Kopfschmerzen, erhöhtes Cholesterin, wiederkehrende Mandelentzündungen, empfindliche Zähne und Reizbarkeit weisen auf eine Übersäuerung des Körpers hin.

Zuviel Säure macht krank

Voraussetzung für einwandfreie körperliche Funktion ist ein Gleichgewicht von Säuren und Basen im Körper, gemessen wird mit der pH-Wert-Skala. PH bezeichnet die Wasserstoffionenkonzentration, wobei pH 7 neutral ist, von da bis 0 geht es in Richtung sauer; pH 6 ist bereits 10 mal so sauer und pH 5 ist sogar 100 mal so sauer wie pH 7.  Von pH 7 bis 14 geht es auf die basische (alkalische) Seite, pH 8 ist bereits 10 mal so alkalisch wie pH 7 usw.

Bitte bleiben Sie gesund und gehen Sie liebevoll mit sich um.
Ihr Gerd Schaller

 

Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa

http://www.naturheilverfahren.vonabisw.de  -  Lieferbar beim ZVAB:  -  http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Dokumentation+der+besonderen+Therapierichtungen+und+nat%FCrlichen+Heilweisen+in+Europa&author=&title=&check_sn=on  - 

INHALTSVERZEICHNIS: Vorwort des Herausgebers (S. 1) von Prof. Dr. Heinz Sahner, Lüneburg; Vorwort des Auftraggebers (S. 3) von Regierungsdirektor Volker H. Schendel, Hannover; Vorwort des Auftragnehmers (S. 5) von Dr. med. Klaus-Peter Schlebusch, Essen. Teil 1: Allgemeines - 1. Die Bedeutung des Menschenbildes für die Medizin: Eine medizinhistorische Betrachtung (S. 9) von Dr. med. Karl Buchleitner, Pforzheim: 2. Zur wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Lage der Naturheilmittel in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Gemeinschaft (S. 23) von Rainer Burckhardt, Herdecke; 3. Ausbildung in Naturheilverfahren im Modellversuch: Zwischenbericht zum Projektversuch 'Münchener Modell' an der Ludwig-Maximilians Universität München (S. 67) von Dr. med. Dieter Melchart, München; 4. Der Standort der besonderen Therapierichtungen im deutschen Gesundheitswesen (Rechtsgutachten) (S. 99) von Prof. Dr. jur. Rüdiger Zuck, Stuttgart; 5. Leistungsstruktur alternativer Arztpraxen - eine gesundheitspolitische Analyse: Pilotstudie (S. 119) von Priv.-Doz. Dr. Michael v. Hauff, Stuttgart, Priv.-Doz. Dr. Rainer Prätorius und Cornelia Hahn; 6. Universitäre Aktivitäten, beispielhaft: Ganzheitliche Diagnostik- und Therapieverfahren in der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (S. 147) von Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard, Heidelberg. Teil 2: Zu den Grundlagen der Naturheilverfahren - 1. Zu den Grundlagen der Naturheilverfahren (S. 155) von Dr. med. Johannes John, Baden-Baden; 2. Biologische Arzneimittel - Gesetzliche Möglichkeiten und Umsetzungsdefizite (S. 161) von der Arbeitsgemeinschaft für Biologische Arzneimittel (ABA), Garbsen; 3. Naturheilverfahren im Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren (S. 169) vom Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren e.V. (ZÄN), Freudenstadt; 4. Eine Erklärung zur Arzneimittelverwendung im Bereich der Naturheilverfahren (S. 187) von Prof. Dr. med. Dipl-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg; 5. Die Heilpraktiker in Europa (S. 195) von Karl F. Liebau, Bad Kissingen. Teil 3: Besondere Therapierichtungen - (Die an dieser Stelle nicht aufgeführten Therapieverfahren finden sich in Band V.) 1. Anthroposophische Medizin (S. 215) von Dr. med. Michaela Glöckler, Dornach, Schweiz, Dr. med. Jürgen Schürholz, Filderstadt, Dr. med. Markus Treichler, Filderstadt; 1.1 Therapie mit Bothmer-Gymnastik (S. 337) von Christiane von Blücher-Osterhues, Stuttgart; 2. Homöopathie 2.1 Klassische Homöopathie (S. 343) von Dr. med. Gotthard Behnisch, Detmold, Stefan Büttner, MA, Hannover, Dr. med. Anton Drähne, Bonn, Gerald Niedeggen, Detmold, Dr. med. Stefan Preis, Detmold, Lidija Rukavina, Detmold, Dr. med. Udo H. Schamell, München, Gisela Steinhoff, Detmold, Friederike Stratmann, Detmold, Dr. med. Max Tiedemann, Celle, Dr. med. Manfred Freiherr von Ungern-Sternberg, Detmold, Dr. med. Vidyadhar Vaidya, Detmold; 2.2 Komplexmittelhomöopathie (S. 495) von Adolf Ersfeld, Köln und Dr. rer. nat. Gottfried Hahn, Köln; 2.3 Kausale REGENA-Ganzheits-Zell-Regenerations-Therapie nach C.G. Stahlkopf (S. 523) von Dr. med. Heinrich Nehus, Kreuzlingen und Univ. Prof. Prim. Dr. med. Helmuth Denck, Wien; 2.4 Antihomotoxische Therapie (S. 547) von Dr. med. Johannes John, Baden-Baden; 2.5 Isopathie, Nosoden -2.5.1 Isopathie - Die Grundlage der causalen Diagnose und Therapie (S. 591) von Dipl.- Ing. Friedrich Ochsenreither, Karlsruhe, 2.5.2 Nosodentherapie (S. 603) von Dr. med. Schimmel, 2.6 Kritisch-wissenschaftliche Homöopathie: Besonderheiten und Ausgewählte Ergebnisse der Forschung in der Homöopathie (S. 613) von Dr. med. Marco Righetti, Zürich, Schweiz. 3. Phytotherapie - 3.1 Zur Therapie mit 'Phytotherapeutischen Kombinationspräparaten' (S. 623) von Dr. med. Hans-Jürgen Scheune, Badenweiler, 3.2 Phytotherapie (S. 663) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 4.Kombinations- und Komplexpräparate (S. 685) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 4.1 Spagyrik (S. 727) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 5. Enzymtherapie (S. 731) von Dr. med. Rudolf Inderst, Geretsried. Teil 4: Kneipp-Therapie (S. 761) von Dr. med. W. Brüggemann, Bad Wörishofen, Prof. Dr. med. W. Müller-Limmroth, München und Dr. med. Dr. rer. Nat. B. Uehleke, Bad Wörishofen. Autorenverzeichnis (S. 835).  -  Zu Gast im Studio am 15. Juni 2012   -  Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach  -  vom Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften:  -  Gesundheit aus dem Blickwinkel der Kulturwissenschaften; Kultur der Medizin und Medizin der Kulturen; Gesundheit und Krankheit im historischen und globalen Kontext u.v.m.  -  http://dl.astrologiedhs.de/vonabisw/imstudio/walach.mp3