Volker H. Schendel – Vitamin D Research - Freier Wissenschaftsjournalist - http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/walach/walach1.docx

Ausführlich zu Vitamin D auch:

http://www.vonabisw.de/6.html

http://www.vonabisw.de/21.html

http://www.vonabisw.de/47.html

 

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/walach/walach2.docx

http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

Laborwerte bei einer Mikronährstofftherapie – Dr. med. Ulrich Strunz  -  Optimalwerte:

http://drstrunz.de/media/frohmedizin_082-091.pdf   = 
http://d.mp3vhs.de/vonabisw/CpD/CpDab19/CpD19.pdf 

Audiorezension vom 14. November 2015 zum Film:

Ruediger Dahlke - Ein Leben für die Gesundheit - Werdegang, Wissen & Wirken - Doppel-DVD

http://d.mp3vhs.de/C1/Rezensionen/DahlkeDVD.mp3

Drei Stunden persönliche Geschichten und Wissen auf zwei DVDs – gefilmt im  TamanGa Zentrum in der Südsteiermark. Eine unterhaltsame und einzigartige Einführung in Leben und Werk des philosophischen Arztes, für ein Leben in Gesundheit und Fülle. - Preis: 21,90 Euro Idee, Konzept, Moderation & Regie: Thomas Schmelzer - Kamera, Co-Regie & Schnitt: Christian Berges - Produktion: MYSTICA GmbH - Bestellung bei:

http://www.seinswelten.de/product/4099276460850038225/Seinswelten-Exklusiv_DVD-Reihe-DER-GROSSE-FILM/Ruediger-Dahlke/Ruediger-Dahlke---Ein-Leben-fuer-die-Gesundheit

Hintergrund:

http://www.dahlke.at/veroeffentlichungen/dvds/dvd.php

http://www.mystica.tv/neue-dvd-ruediger-dahlke-ein-leben-fuer-die-gesundheit/

https://www.facebook.com/mystica.tv/videos/10153539380670845/

https://www.youtube.com/watch?v=fG4AaohtQ4o

www.mystica.tv/

http://www.dahlke.at/

Dr. Ruediger Dahlke: Schicksalsgesetze, Schatten, Lebensprinzipien, Peace Food, Reinkarnation .........

http://www.dahlke.at

In der Mediathek von R. D.    http://www.dahlke.at/mediathek/mediathek.php   und bei Mystica.TV von Thomas Schmelzergibt es zur Arbeit von Dr. Dahlke ausführliche Gesprächsvideos.

Zu Gast im Studio bei von a bis w: Gespräch mit Dr. Ruediger Dahlke am 2. Oktober 2011 

Teil 1:  

http://dl.astrologiedhs.de/vonabisw/dahlke/dahlke1.mp3

Teil 2:  

http://dl.astrologiedhs.de/vonabisw/dahlke/dahlke2.mp3

Rezension zu:
Ruediger Dahlke , Margit Dahlke : Die Lebensprinzipien: Wege zu Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung - 736 Seiten - Arkana, München, 2011 - ISBN-13: 978-3442338931 - € 24,99
http://d.mp3vhs.de/vonabisw/rezension/lebensprinzipien.mp3

Das Schatten-Prinzip: Die Aussöhnung mit unserer verborgenen Seite

http://www.amazon.de/Das-Schatten-Prinzip-Auss%C3%B6hnung-verborgenen-%C3%9Cbungs-CD/dp/3442338816/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1319019596&sr=8-1

Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt

http://www.amazon.de/Peace-Food-Verzicht-Fleisch-K%C3%B6rper/dp/3833822864/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1319019596&sr=8-2

Die Schicksalsgesetze: Spielregeln fürs Leben - Resonanz Polarität Bewusstsein

http://www.amazon.de/Die-Schicksalsgesetze-Spielregeln-Polarit%C3%A4t-Bewusstsein/dp/3442338565/ref=sr_1_7?ie=UTF8&qid=1319019596&sr=8-7

Die Lebensprinzipien: Wege zu Selbsterkenntnis, Vorbeugung und Heilung

http://www.amazon.de/Die-Lebensprinzipien-Selbsterkenntnis-Vorbeugung-Heilung/dp/344233893X/ref=sr_1_10?ie=UTF8&qid=1319019596&sr=8-10

Von der großen Verwandlung - Wir sterben und werden weiterleben

http://www.amazon.de/Von-gro%C3%9Fen-Verwandlung-sterben-weiterleben/dp/3861910101/ref=sr_1_11?ie=UTF8&qid=1319019596&sr=8-11

Buchempfehlungen zu Vitamin D und Vitamin K2:

Uwe Gröber / Prof.Dr. med. Michael F. Holick:  Vitamin D -  Die Heilkraft des Sonnenvitamins, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2012, 301 Seiten ,  ISBN-10:380473037X ,    ISBN-13:978-3804730373, € 39,90

http://www.amazon.de/Vitamin-D-Die-Heilkraft-Sonnenvitamins/dp/380473037X

Dr. Kate Rhéaume-Bleue:  Vitamin K2 and the Calcium Paradox: How a Little-Known Vitamin Could Save Your Life, 2013, € 22,99

http://www.amazon.de/Vitamin-Calcium-Paradox-Little-Known-Rheaume-Bleue/dp/B00M0DFI7U/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1417689377&sr=1-2&keywords=Kate+Rh%C3%A9aume-Bleue

Wissenschaftliche Vorträge zu Vitamin D3, Vitamin K2, MSM,     Vitamin C etc. http://www.urlaub.astrologiedhs.de/45.html

 

Empfehlung für Ärzte und Heilpraktiker – die Ganzimmunakademie:

http://www.ganzimmun.de/seiten/termine_start.php

Uwe Gröber / Klaus Kisters: Vitamin K – ein altes Vitamin in neuem Licht

http://www.mikronaehrstoff.de/pdf/Groe_Kis_Vitamin_K_2014.pdf?v=1

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/k2/k40.pdf



Literatur zum Problem der Randomisierten Doppelblindstiudien:    

Kienle, Gerhard: Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel - ISBN:  9783878389514 (früher: 3878389515)  -  Verlag Urachhaus, 1983

Doppelblindstudien, der unbekannte Agent  - Doppelblindstudien sind ein Thema, welches in der Bevölkerung weitgehend unbekannt ist und welchem die Medien wenig Aufmerksamkeit schenken. -  Dennoch beeinflussen uns Doppelblindstudien in starkem Maße, da die Hersteller von Arzneimitteln gezwungen sind, diese vor der Zulassung in sog. klinischen Versuchen, also in Versuchen am Menschen, zu erproben. -  Die Methode der Erprobung ist die Doppelblindstudie, welche als Gold-Standard, also als Methode der Wahl, angesehen wird. - Im nachfolgenden pdf-Text wird dargelegt, daß diese Methode, dieser vermeintliche „Gold-Standard“, schon in der Grund-Idee, aber auch in der praktischen Anwendung und vor allem in den Konsequenzen völlig unhaltbar ist.

http://www.doppelblindstudien-kritik.de/

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/k2/k34.pdf

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Prof. Dr. Dr. Harald Walach


http://harald-walach.de/methodenlehre-fuer-anfaenger/12-vitamine-ueber-die-unmoeglichkeit-die-wichtigsten-dinge-im-leben-in-studien-untersuchen-zu-koennen/

s.a.  

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/k2/k35.docx

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/walach/walach1.docx

 

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/walach/walach2.docx



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Alternativen zur Randomisierten Doppelblindstudie (RCT) = der echte Goldstandard: 

http://www.ifaemm.de/F5_publi.htm  - 

Insbesondere:  Helmut Keine:  Komplementäre Methodenlehre der klinischen Forschung

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/CpD/CpD3.pdf

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K1.pdf  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K2.pdf  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K3.pdfhttp://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K4.docx -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K5.docx -http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K6.docx - http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Kiene/K7.docx -

Fragen zum Studiendesign in der Komplementärmedizin:

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/KM/KM1.pdf

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/KM/KM2.pdf


Grundlegend zum Verständnis des Streites um Vitamin D3:

Andrew W. Saul:  Vitamin D: Deficiency, Diversity and Dosage  -    http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2012/01/calciferol-vitamin-d.pdf    =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb15.pdf

Dr. med. Anna Dorothea Höck (Köln): Fragen und Antworten  -  http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2010/01/17-Fragen-und-Antworten.pdf   =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb16.pdf

Jeff T Bowles:    The Miraculous Results Of Extremely High Doses Of The Sunshine Hormone Vitamin D3 My Experiment With Huge Doses Of D3 From 25,000 To 50,000 To 100,000 Iu A Day Over A 1 Year Period

 http://www.amazon.de/gp/product/1491243821/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Jeff T Bowles:   Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will -   http://www.amazon.de/gp/product/3981409892/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1


Der Begründer der Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – So fing alles an – bis heute: University Lecture: The D-Lightful Vitamin D for Health by Michael F. Holick   -  http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI


Hier das Fazit meiner Vitamin D3 Recherche = http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html -:

Die moderne Vitamin D3 Forschung verfügt weltweit mittlerweile über ca. 40.000 Forschungsstudien, davon in relevantem Umfang aussagekräftige RCTs = Randomisierte Doppelblindstudien. Die  Probleme der Randomisierten Doppelblindstudien, wie sie von Gerhard Kienle /Rainer  Burckhardt: Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel - Analyse einer  Illusion  -  Urachhausverlag, Stuttgart, 1983  -  ISBN 3-87838-951-5  - 432 Seiten, angesprochen wurden, sind nach wie vor ungelöst. Fraglich ist unverändert auch, ob die systematischen Reviews und  Meta-Analysen in peer-review Journals im konkreten Fall auch das  leisten, was sie versprechen. Es ergeben  sich oft erhebliche Qualitätsprobleme in den zugrunde liegenden Studiendesigns, die die Studien bei einer Nachprüfung en Détail unbrauchbar machen. Trotzdem werden diese Schrott-Studien ungehemmt medial vermarktet. Das häufig vorab unlösbare Ethikproblem  spricht Dr. Robert Heaney im September  2012 http://www.youtube.com/watch?v=1V_oZm-A4xs   in seinem Vortrag, der ca. ab der 38 Minute beginnt, an. Bei ca. 1 Stunde 28 Minuten im Vortrag findet sich die diesbezügliche Passage.

Trotz des verfügbaren Datenmaterials, sehr anschaulich von dem  Begründer der modernen Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – dargestellt in seiner  University Lecture der Boston University    =   http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI  -  haben das IOM der USA und die DGE in Deutschland entschieden, die Ergebnisse zu ignorieren.

Der natürliche Vitamin D3 Stoffwechsel bei einem normalen Mitteleuropäer (vergleichbar weiße Kanadier und Amerikaner) bei einer täglichen 15 – 30 minütigen Exposition in äquatorialen Breiten läßt den 25-OH-Vitamin D3 Blutwert um 100 ng/ml  =  250 nmol/l pendeln (Umrechnung mit   http://www.vitamindservice.de/umrechnung-nmoll-f%C3%BCr-vitamin-d-25-oh3-cholecalciferol -). In nördlichen Breiten ist dieser natürliche D3 Wert selbst im Hochsommer nur schwer nur mit Sonneneinstrahlung zu reproduzieren.  Es gibt Anhaltspunkte dafür, daß im natürlichen Prozeß dieser Wert von der Natur angestrebt wird, um gesund zu erhalten oder wieder zu werden. Umstritten ist, ob der Körper vorbeugend mit 100 ng/ml in erheblichem Umfang Sicherungsreserven bildet (gewissermaßen für Winterzeiten). Würde diese Annahme zutreffen, wären die heutzutage von der Vitamin D3 Forschergemeinschaft weltweit propagierten anzustrebenden Spiegelwerte von 40 – 60 ng/ml  =  100 – 150 nmol/l zu Präventionzwecken gegen das Auftreten vieler Zivilisationskrankheiten gerechtfertigt. Wäre allerdings der natürliche Wert 100 ng/ml  =  250 nmol/l zwingend zur Gesunderhaltung oder Wiedergesundung erforderlich,, würde die gesamte bisherige Forschung dramatisch zu kurz greifen. Aus dieser Perspektive ließe sich allerdings erklären, warum so gut wie keine klinischen Studien mit z.B. 20.000 I.E. Vitamin D3 Gaben pro Tag oder mehr  über einen langen Zeitraum existieren. Vereinzelte Selbstversuche weltweit könnten allerdings ein Indiz dafür sein, daß nur mit deutlich höheren Vitamin D3 Dosierungen nicht nur Präventivwirkungen, sondern sogar therapeutische Heilerfolge bei bereits manifest gewordenen chronischen Krankheiten mikronährstoffmedizinisch erklärt werden können.

 

Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe auf dem Dialogforum Pluralismus in der Medizin:  - 

https://www.aekno.de/page.asp?pageID=8736&noredir=True  -  Schulmedizin und Alternativmedizin: der Dialog hat begonnen  - Die Schulmedizin hat in den vergangenen Jahrzehnten beeindruckende Erfolge im Kampf gegen viele Krankheiten erzielen können. Dennoch setzen Millionen Deutsche und mit ihnen viele Ärztinnen und Ärzte auch auf alternativmedizinische Heilverfahren. In der Vergangenheit standen sich Schul- und Alternativmediziner oft unversöhnlich gegenüber, doch gibt es nun auch Versuche einer Annäherung.  Für die einen ist sie Scharlatanerie, bestenfalls unschädlicher Hokuspokus. Für die anderen ist sie ein zu Unrecht verschmähter, im Zuge der Technisierung verschütteter Teil der medizinischen Kunst: Seit Jahrzehnten schwelt in Deutschland ein mitunter dogmatisch geführter Streit um die Alternativmedizin und ihre Relevanz, ihre Chancen und Grenzen in einer schulmedizinisch und naturwissenschaftlich geprägten Gesundheitsversorgung. Lange Zeit standen sich Befürworter und Gegner einer Medizinrichtung, die auch als Komplementärmedizin firmiert, unversöhnlich gegenüber. Doch seit einigen Jahren entwickelt sich ein Dialog, der auch der Wirklichkeit Rechnung trägt: Etwa jeder zweite Deutsche hat Schätzungen zufolge zumindest schon einmal alternativmedizinische Methoden ausprobiert. Nach Angaben des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte praktizieren fast 60 Prozent der Hausärztinnen und Hausärzte eine oder mehrere Methoden der Komplementärmedizin. Etwa 60.000 Ärztinnen und Ärzte haben eine Zusatzweiterbildung in Naturheilverfahren, Homöopathie, Akupunktur oder Chirotherapie. Um Schulmedizin und Alternativmedizin wieder stärker in Kontakt miteinander zu bringen, gründete im Jahr 2000 ein Kreis von Ärzten und Wissenschaftlern bei der Ärztekammer Nordrhein in Düsseldorf das „Dialogforum Pluralismus in der Medizin“. Zu den Initiatoren gehört auch der Präsident der Ärztekammer Nordrhein und der Bundesärztekammer, Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe. Anfang 2010 zog das Dialogforum nach Berlin um und ist seitdem bei der Bundesärztekammer angesiedelt.  Maximal 40 Prozent der Medizin sei evidenzbasiert und finde sich früher oder später in wissenschaftlichen Leitlinien wieder, sagte Hoppe bei der Feier zum zehnjährigen Jubiläum des Forums in der Hauptstadt. Bei der Behandlung komme es neben der schulmedizinischen Expertise immer auch auf Erfahrung und Persönlichkeit des Arztes an. Häufig sei es im Sinne des Patienten, komplementärmedizinische Verfahren zumindest zu besprechen. Nach Ansicht Hoppes, der der Alternativmedizin als Medizinstudent selbst mit Skepsis begegnete, hängen Heilerfolge nämlich nicht nur von der Qualität der Intervention einer technisch entwickelten Medizin ab. Von großer Bedeutung für den Heilerfolg seien eben auch die seelischen Bedingungen und sozialen Umstände sowie begleitende und stützende komplementäre Therapien, auch im Sinne der Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Patienten. Krankheiten und Heilungsprozesse haben für den Ärztepräsidenten demnach auch eine „außernaturwissenschaftliche Dimension“. „Veradministrierte Behandlungsumwelt“ Professor Dr. Jörg-Dietrich Hoppe: 
Krankheiten und Heilungsprozesse haben
auch eine außernaturwissenschaftliche
Dimension“.  Viele Patienten jedenfalls wünschen sich laut Hoppe eine komplementärmedizinische Behandlung. Doch noch seien die Weichen hierfür politisch nicht gestellt. „Ein homöopathisch tätiger Arzt beschäftigt sich mit einem Patienten beim ersten Kontakt eine halbe bis dreiviertel Stunde“, sagte Hoppe, „so viel Zeit hat ein Vertragsarzt im schulmedizinischen Sektor nicht. Der muss innerhalb von fünf bis zehn Minuten ein Behandlungskonzept ausarbeiten.“ Ärztinnen und Ärzte müssten sich heute einer vom Staat „veradministrierten Behandlungsumwelt“ stellen und sich beispielsweise mit Disease-Management-Programmen oder Fallpauschalen auseinandersetzen. Als Konsequenz dieser Entwicklung bleibt für Hoppe die zwischenmenschliche Dimension des Arzt-Patienten-Kontakts - und so ein wesentlicher Wirkfaktor ärztlicher Tätigkeit und Heilkunst - auf der Strecke. Dabei sei die Medizin in erster Linie eine Erfahrungswissenschaft. Auch Professor Dr. Stefan N. Willich, Direktor des Instituts für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Berliner Universitätsklinik Charité, setzt sich für eine Verständigung zwischen Schul- und Alternativmedizinern ein. Die Frontstellung der vergangenen Jahrzehnte ist seiner Ansicht nach zuallererst auf Kosten der Patienten gegangen: „Das führte dazu, dass sich der Patient im besten Fall entscheiden musste, ob er zum Schulmediziner oder zum Alternativmediziner gehen soll. Im schlimmsten Fall geriet er zwischen die Stühle“, sagte Willich. So hätten sich Patienten früher oft nicht getraut, ihrem Homöopathen davon zu berichten, dass sie natürlich gleichzeitig auch schulmedizinische Angebote in Anspruch nähmen - und umgekehrt.  Um das langfristig und nachhaltig zu ändern, setzt sich Willich dafür ein, dass Medizinstudenten schon früh in ihrer Ausbildung objektiv über Möglichkeiten beider Medizinzweige informiert werden. Er wünscht sich zudem einen Unterricht, der stärker auf die Empathiefähigkeit der Studenten abzielt. Ziel sei eine integrative Medizin, zum Beispiel durch die Kooperation von Schul- und Komplementärmedizinern in Fallkonferenzen, wie dies an der Charité, Europas größter Uniklinik, bereits der Fall ist. Die Etablierung eines Facharztes für Integrative Medizin strebt Willich dagegen ausdrücklich nicht an.  Keine Therapie-Beliebigkeit. Doch ist der Nutzen von Osteopathie, Akupunktur oder Heilkräuterkunde zu belegen? In der öffentlichen Debatte ist das Thema weiter heiß umstritten. „Rückfall ins Mittelalter“ überschrieb erst jüngst ein Nachrichtenmagazin seinen Beitrag über die Homöopathie. In Großbritannien kamen Kritiker dieser Methode in verschiedenen Städten vor Apotheken zu einem Happening zusammen und versuchten, sich mit Arsenglobuli zu vergiften - dass dies natürlich nicht gelang, gehörte zum Protest-Drehbuch. Und in Deutschland fordert Dr. Karl Lauterbach, gesundheitspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion und Arzt, das Verbot von Homöopathie-Wahltarifen in der Gesetzlichen Krankenversicherung.Nach Ansicht von Ärztepräsident Hoppe ist es Aufgabe der Ärzteschaft, unseriöse und fragwürdige Therapien von sinnvollen abzugrenzen. Die Forderung nach einem Pluralismus in der Medizin will er also nicht als Aufruf zur Therapie-Beliebigkeit missverstanden wissen. Ärztinnen und Ärzte blieben in ihrem Handeln der Wissenschaftlichkeit verpflichtet. Eine kritische Prüfung von alternativen Therapien sei daher notwendig. Jedoch müsse deren Methodik nicht eins zu eins der naturwissenschaftlich orientierten Universitätsmedizin entsprechen, so Hoppe weiter. Das machten die Mitglieder des Dialogforums bereits im März 2010 in einem Beitrag für das Deutsche Ärzteblatt deutlich (Dtsch Arztebl 2010; 107(12): A548-50). Grundsätzlich erkennen sie darin die Bedeutung randomisierter klinischer Studien (RCTs) an. Gleichwohl machen sie darauf aufmerksam, dass RCTs häufig nicht realisierbar sind. So könnten wirtschaftliche oder ethische Gründe oder aber eine starke Therapiepräferenz bei Ärzten und Patienten RCTs vereiteln. RCTs könnten zudem zu falschen Ergebnissen führen, speziell bei Behandlungen, „die von spezifischen professionellen Fertigkeiten abhängig sind“. Darüber hinaus könne die vorhandene Evidenz auch schon ohne RCT überzeugend genug sein: „Es ist deswegen in einem pluralistischen Spektrum von Therapiemöglichkeiten die best evidence nicht zwangsläufig die best therapy.“  Während sich die Alternativmedizin trotzdem immer wieder Unwissenschaftlichkeit und Quacksalberei vorhalten lassen muss, können Misserfolge in der Schulmedizin kaum an deren Image kratzen - selbst wenn sich zum Beispiel herausstellt, dass Medikamente trotz angeblich wissenschaftlicher Belege keinen Nutzen haben oder gar schwere Schäden anrichten. Oder dass operiert wird, wo doch eher konservative Therapie eine Chance erhalten sollte. Hinzu kommt, dass der Komplementärmedizin das Etikett anhaftet, reine Placebo-Medizin zu sein. Allerdings ist der Placebo-Effekt „manchmal auch in der Schulmedizin erstaunlich stark“, wie Professor Dr. Robert Jütte sagte, der Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung. Auch laut Wissenschaftlichem Beirat der Bundesärztekammer ist der Placebo-Effekt jeder Standard-Therapie immanent.  Fehlende Forschungsgelder.  Das vielleicht noch größere Dilemma ist, dass Forschung auf dem Gebiet der Alternativmedizin ein Steckenpferd privater Institutionen wie der Karl und Veronica Carstens-Stiftung oder der Robert Bosch Stiftung ist. Leider habe sich der Bund in den neunziger Jahren aus der Forschungsförderung zurückgezogen, so Jütte. Und die Industrie, die 80 Prozent der medizinischen Forschung finanziere, habe kein Interesse, einzuspringen. Um Forschung in der Komplementärmedizin auf hohem Niveau zu betreiben, etwa mittels sogenannter Health-Technology-Assessments (HTA), müsse der Staat wieder Mittel bereitstellen, forderte Jütte.  Dass verschiedene alternativmedizinische Behandlungskonzepte, etwa die Akupunktur, wirken, davon ist Jüttes Mitstreiter Stefan Willich überzeugt. Nur das Warum sei, auch angesichts der bisher kaum stattfindenden alternativmedizinischen Forschung, noch immer in weiten Teilen unklar. Zehn Jahre nach der Gründung des Dialogforums in Düsseldorf geht es Willich um die Etablierung der Komplementärmedizin bei den gesundheitspolitischen Entscheidungsträgern auf Bundesebene - und damit auf lange Sicht auch um eine ideelle wie finanzielle Absicherung sinnvoller Verfahren und Methoden bis hin zu Erstattungsregelungen. Vorstellbar sei auch eine Harmonisierung der Alternativmedizin auf europäischer Ebene.  Willich räumte ein, dass die unterschiedlichen komplementärmedizinischen Schulen anders als die Schulmedizin derzeit noch nicht über eine einheitliche Terminologie verfügen. Dies führe mitunter bis zur Unfähigkeit, miteinander zu kommunizieren. Ebenso fehle ein gemeinsames Qualitätsmanagement, sagte er. Positiv sei, dass die Komplementärmedizin den ganzen Menschen und seine Leiden in den Fokus nehme – und dabei auch Gesamttherapiesysteme beleuchte. In einer von zunehmender Multimorbidität geprägten Gesellschaft sieht er darin substanzielle Vorteile und wirbt um eine Synthese beider Richtungen. Willich: „Ich glaube, beide Lager haben Stärken und Schwächen und können voneinander lernen.“ Ende des „Kalten Krieges“?  Dr. Gerd B. Achenbach: Schul- und
Alternativmediziner verbindet mehr, als ihnen 
im Widerstreit des Alltags bewusst ist.
Nach Ansicht des Philosophen Dr. Gerd B. Achenbach verbindet Schulmediziner und Komplementärmediziner ohnedies mehr, als ihnen im Widerstreit des Alltags bewusst ist. Achenbach ist Lehrpraktiker der „Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis“. Es sei die Schulmedizin selbst, die der Alternativmedizin „den Weg bereitet und sie als kaum verzichtbare Ergänzung nötig macht“, sagte Achenbach bei seinem Festvortrag (Titel: „Aussichten auf ein Ende des Kalten Krieges im Reich der Medizin“) zum zehnjährigen Jubiläum des Forums. Auf der anderen Seite bedürfe die Alternativmedizin als die der vormodernen Medizin näher stehende „weiche“ Heilkunst der wissenschaftlich etablierten Medizin, „und sei es zur Kontrolle“.  „Je erfolgreicher die Medizin in ihrem Kampf gegen die Krankheiten ist, desto mehr Kranke erzeugt sie“, so Achenbach, der dies als „Kulissen-Effekt“ bezeichnet. Schieben Ärztinnen und Ärzte eine Krankheit beiseite, erscheint auf der Bühne des Lebens die nächste. „In dem Maße, in dem Herz-Kreislauf-Krankheiten beherrschbar werden, in dem Maße werden die Patienten nun umso wahrscheinlicher Opfer eines Karzinoms. Und werden in der Onkologie weitere Erfolge erzielt, was absehbar ist, nimmt die Wahrscheinlichkeit zu, als älterer Patient an der Parkinsonschen oder der Alzheimer-Krankheit zu erkranken.“ Die Medizin könne also nur relative Siege im Kampf gegen den Tod erringen, am Ende gehöre doch dem Tod „das letzte Wort“.  Im Angesicht der nicht mehr handhabbaren „letzten“ Krankheit erstarre der Mensch vor einer „kalten Welt der Technik der Apparate“, die ihm nun als „Inkarnation des Todes“ selbst erscheine und ihn erschrecke. „Der medizinische Kampf gegen den Tod ,bis zum letzten Atemzug‘ erscheint jetzt seinerseits als tödliche Bedrohung, der Tod selbst hingegen avanciert zum Retter aus den Griffen einer als fatal empfundenen, unbarmherzigen Maschinerie, die den Sterbenden ,seinen‘ Tod nicht sterben lasse“, so Achenbach. Folge sei eine Hinwendung des Menschen zu einer „sanften, verständnisbereiten, menschlich teilnehmenden Heilkunst“, während die Spitzenmedizin dazu führe, dass sich der Mensch als „fragmentarisiert“ empfinde.  Die wissenschaftlich approbierte Medizin könne daher „gut beraten sein, wenn sie so viel wie eben möglich und gestattet ist von jener anderen Medizin und Heilkunst für sich selber übernähme, wenn sie (…) wieder integrierte, was sie selber exilierte, was sie aus dem Weg geräumt, ausgeklammert und nach und nach vergessen, dem Fortschritt geopfert hat. Denn: In der anderen Heilkunst begegnet sie sich selbst, und zwar als die, als die sie sich im Zuge ihrer Selbstverpflichtung auf Modernität und Wissenschaft verlieren musste.“  Mit einem Bild aus Goethes „Maximen und Reflexionen“  warb Achenbach um eine Versöhnung von Schul- und Alternativmedizin. Darin heißt es: „Jedem Alter des Menschen antwortet eine gewisse Philosophie. Das Kind erscheint als Realist; denn es findet sich so überzeugt von dem Dasein der Birnen und Äpfel als von dem seinigen. Der Jüngling, von innern Leidenschaften bestürmt, muß auf sich selbst merken, sich vorfühlen: er wird zum Idealisten umgewandelt. Dagegen ein Skeptiker zu werden, hat der Mann alle Ursache; er tut wohl, zu zweifeln, ob das Mittel, das er zum Zwecke gewählt hat, auch das rechte sei. Vor dem Handeln, im Handeln hat er alle Ursache, den Verstand beweglich zu erhalten, damit er nicht nachher sich über eine falsche Wahl zu betrüben habe. Der Greis jedoch wird sich immer zum Mystizismus bekennen. Er sieht, daß so vieles vom Zufall abzuhängen scheint: das Unvernünftige gelingt, das Vernünftige schlägt fehl, Glück und Unglück stellen sich unerwartet ins gleiche; so ist es, so war es, und das hohe Alter beruhigt sich in dem, der da ist, der da war und der da sein wird.“  „Könnte es wohl sein“, so Achenbach, „dass die ordentliche, die offizielle Medizin jener Haltung und Philosophie entspricht, die hier, bei Goethe, vom Erwachsenen vertreten wird? Und könnte wohl manches von dem, was sich als alternativ dazu im Reich der Medizin bewegt, jenem Mystizismus des Greisenalters verwandter sein, einem Greisenalter, in dem, wie wir wissen, so manches Kindliche noch einmal wiederkehrt?“

Das Dialogforum im Internet: www.dialogforum-medizin.org

 

Vitam D 3 – eine besondere Kriminalgeschichte:  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D16.docx  -  Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik  zu aktuellen Studien und einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml):  -   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D14.pdf  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D15.pdf  -  Fragwürdige Studien: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-medizin-ia.html  -    =   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D18.docx  -    -  http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamine-oeko-test-ia.html  -    -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D19.docx  -  Institut für Medizinische Information und Prävention (MIP)  -  Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://s383465229.online.de/?page_id=35 - -          http://s383465229.online.de/?page_id=33  -  Teil 1 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=1esXNbMKhkQ  -  Teil 2 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=0BVsuvuLMPs  -  Teil 3 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=xSFDtXsQxOE  -  Teil 4 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  - http://www.youtube.com/watch?v=gJ9LPNyFsyY  -  Prof. Dr. med. Jörg Spitz 2011 –  -  http://www.youtube.com/watch?v=bi1dlm1sFe8  -  Sonnenlicht und Vitamin D - Der Natur eine Chance geben - Interview mit Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=ZDcVEbGTZn8  -  GrassrootsHealth  -  The Vitamin D Council  -  http://www.vitamindcouncil.org/  -  GrassrootsHealth is a public health research organization working to end world-wide vitamin D deficiency through testing, education and action. 41 international vitamin D researchers agree immediate public health action is necessary - through testing and achieving serum levels of 40-60ng/ml.  -  http://www.grassrootshealth.net/index.php/videos

Mikronährstofftherapie / Orthomolekularen Medizin

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich seinerzeit aus guten Gründen gegen eine „Staatsmedizin“ entschieden. Für die wissenschaftliche Anerkennung neuer Medizinmethoden ist deshalb in der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Vorschriften des Sozialgesetzbuches die Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen vorgesehen. Für Fragestellungen innerhalb des herrschenden schulmedizinischen Wissenschaftsparadigmas hat sich dies auch bewährt. Diese Zuständigkeitsverteilung ist allerdings schon in den 1970-er Jahren  im Kontext der politisch geführten Debatte über den Wirksamkeitsnachweis bei den Besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen an seine Funktionsgrenzen gestoßen. Ohne den damaligen unermüdlichen Einsatz von Dr. med. Gerhard Kienle aus Herdecke –   s. dazu dessen Buch: „Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel : Analyse einer Illusion“   -  im politischen Raum, hätten die Selbstverwaltungsorgane im Gesundheitswesen in zentralen Fragen der Patientenversorgung die Weichen falsch gestellt. Die 30-jährige Leidensgeschichte der Akupunktur bis zu Ihrer Anerkennung ist ein beklagenswerter Fehlgriff der Selbstverwaltung gewesen.

Das BVerfG hat in seiner wegweisenden Entscheidung 1 BvR 347/98 -  vom 6. Dezember 2005 ebenfalls korrigierend eingreifen müssen.

Dies zeigt, daß sich in Zeiten eines wissenschaftstheoretischen Paradigmenwechsels (Thomas S. Kuhn) die Politik sich  ihrer zukunftsgestaltenden Politikverantwortung nicht entziehen darf.

Im Bereich der hochdosierten Mikronährstofftherapie und der mikronährstoffbasierten Prävention und der damit einhergehenden drastische Kostensenkung im Gesundheitswesen könnte sich zur Zeit ein solcher Paradigmenwechsel vollziehen. 

Die neuesten Forschungsergebnisse weltweit, prototypisch die Arbeiten von Dr. med. Ulrich Strunz, Dr. med. Udo Böhm und von Prof. Dr. med. Michael Zimmermann, Ordentlicher Professor für Humanernährung am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich sprechen, typisch für einen solchen Paradigmenwechsel im Sinne von Kuhn, von einer Revolution im Gesundheitswesen. Kuhn hat in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ auch den diesbezüglichen politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf aufgezeigt, um die inzwischen unwissenschaftlich gewordenen Beharrungskräfte im alten wissenschaftlichen Paradigma aufzubrechen.

 

A Conversation with Dr. Matthias Rath   -  http://www.youtube.com/watch?v=KxUg63535Cc

http://www.naturheilverfahren.vonabisw.de/

Dokumentation der besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen in Europa

http://www.naturheilverfahren.vonabisw.de  -  Lieferbar beim ZVAB:  -  http://www.zvab.com/basicSearch.do?anyWords=Dokumentation+der+besonderen+Therapierichtungen+und+nat%FCrlichen+Heilweisen+in+Europa&author=&title=&check_sn=on  - 

INHALTSVERZEICHNIS: Vorwort des Herausgebers (S. 1) von Prof. Dr. Heinz Sahner, Lüneburg; Vorwort des Auftraggebers (S. 3) von Regierungsdirektor Volker H. Schendel, Hannover; Vorwort des Auftragnehmers (S. 5) von Dr. med. Klaus-Peter Schlebusch, Essen. Teil 1: Allgemeines - 1. Die Bedeutung des Menschenbildes für die Medizin: Eine medizinhistorische Betrachtung (S. 9) von Dr. med. Karl Buchleitner, Pforzheim: 2. Zur wissenschaftlichen und gesundheitspolitischen Lage der Naturheilmittel in der Bundesrepublik Deutschland und in der Europäischen Gemeinschaft (S. 23) von Rainer Burckhardt, Herdecke; 3. Ausbildung in Naturheilverfahren im Modellversuch: Zwischenbericht zum Projektversuch 'Münchener Modell' an der Ludwig-Maximilians Universität München (S. 67) von Dr. med. Dieter Melchart, München; 4. Der Standort der besonderen Therapierichtungen im deutschen Gesundheitswesen (Rechtsgutachten) (S. 99) von Prof. Dr. jur. Rüdiger Zuck, Stuttgart; 5. Leistungsstruktur alternativer Arztpraxen - eine gesundheitspolitische Analyse: Pilotstudie (S. 119) von Priv.-Doz. Dr. Michael v. Hauff, Stuttgart, Priv.-Doz. Dr. Rainer Prätorius und Cornelia Hahn; 6. Universitäre Aktivitäten, beispielhaft: Ganzheitliche Diagnostik- und Therapieverfahren in der Abteilung für Gynäkologische Endokrinologie der Universitäts-Frauenklinik Heidelberg (S. 147) von Prof. Dr. med. Ingrid Gerhard, Heidelberg. Teil 2: Zu den Grundlagen der Naturheilverfahren - 1. Zu den Grundlagen der Naturheilverfahren (S. 155) von Dr. med. Johannes John, Baden-Baden; 2. Biologische Arzneimittel - Gesetzliche Möglichkeiten und Umsetzungsdefizite (S. 161) von der Arbeitsgemeinschaft für Biologische Arzneimittel (ABA), Garbsen; 3. Naturheilverfahren im Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren (S. 169) vom Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren e.V. (ZÄN), Freudenstadt; 4. Eine Erklärung zur Arzneimittelverwendung im Bereich der Naturheilverfahren (S. 187) von Prof. Dr. med. Dipl-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg; 5. Die Heilpraktiker in Europa (S. 195) von Karl F. Liebau, Bad Kissingen. Teil 3: Besondere Therapierichtungen - (Die an dieser Stelle nicht aufgeführten Therapieverfahren finden sich in Band V.) 1. Anthroposophische Medizin (S. 215) von Dr. med. Michaela Glöckler, Dornach, Schweiz, Dr. med. Jürgen Schürholz, Filderstadt, Dr. med. Markus Treichler, Filderstadt; 1.1 Therapie mit Bothmer-Gymnastik (S. 337) von Christiane von Blücher-Osterhues, Stuttgart; 2. Homöopathie 2.1 Klassische Homöopathie (S. 343) von Dr. med. Gotthard Behnisch, Detmold, Stefan Büttner, MA, Hannover, Dr. med. Anton Drähne, Bonn, Gerald Niedeggen, Detmold, Dr. med. Stefan Preis, Detmold, Lidija Rukavina, Detmold, Dr. med. Udo H. Schamell, München, Gisela Steinhoff, Detmold, Friederike Stratmann, Detmold, Dr. med. Max Tiedemann, Celle, Dr. med. Manfred Freiherr von Ungern-Sternberg, Detmold, Dr. med. Vidyadhar Vaidya, Detmold; 2.2 Komplexmittelhomöopathie (S. 495) von Adolf Ersfeld, Köln und Dr. rer. nat. Gottfried Hahn, Köln; 2.3 Kausale REGENA-Ganzheits-Zell-Regenerations-Therapie nach C.G. Stahlkopf (S. 523) von Dr. med. Heinrich Nehus, Kreuzlingen und Univ. Prof. Prim. Dr. med. Helmuth Denck, Wien; 2.4 Antihomotoxische Therapie (S. 547) von Dr. med. Johannes John, Baden-Baden; 2.5 Isopathie, Nosoden -2.5.1 Isopathie - Die Grundlage der causalen Diagnose und Therapie (S. 591) von Dipl.- Ing. Friedrich Ochsenreither, Karlsruhe, 2.5.2 Nosodentherapie (S. 603) von Dr. med. Schimmel, 2.6 Kritisch-wissenschaftliche Homöopathie: Besonderheiten und Ausgewählte Ergebnisse der Forschung in der Homöopathie (S. 613) von Dr. med. Marco Righetti, Zürich, Schweiz. 3. Phytotherapie - 3.1 Zur Therapie mit 'Phytotherapeutischen Kombinationspräparaten' (S. 623) von Dr. med. Hans-Jürgen Scheune, Badenweiler, 3.2 Phytotherapie (S. 663) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 4.Kombinations- und Komplexpräparate (S. 685) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 4.1 Spagyrik (S. 727) von Prof. Dr. med. Dipl.-Chem. Lucius Maiwald, Würzburg, 5. Enzymtherapie (S. 731) von Dr. med. Rudolf Inderst, Geretsried. Teil 4: Kneipp-Therapie (S. 761) von Dr. med. W. Brüggemann, Bad Wörishofen, Prof. Dr. med. W. Müller-Limmroth, München und Dr. med. Dr. rer. Nat. B. Uehleke, Bad Wörishofen. Autorenverzeichnis (S. 835).  -  Zu Gast im Studio am 15. Juni 2012   -  Prof. Dr. Dr. phil. Harald Walach  -  vom Institut für transkulturelle Gesundheitswissenschaften:  -  Gesundheit aus dem Blickwinkel der Kulturwissenschaften; Kultur der Medizin und Medizin der Kulturen; Gesundheit und Krankheit im historischen und globalen Kontext u.v.m.  -  http://dl.astrologiedhs.de/vonabisw/imstudio/walach.mp3


http://www.tk.de/tk/aktionen/ankuendigung-vortraege/was-ist/504348

http://benewiki.de/de/komplementaermedizin.htm

http://www.carstens-stiftung.de/artikel/lehrkonzept-naturheilverfahren-und-komplementaermedizin.html

https://www.thieme.de/de/zeitschrift-komplementaermedizin/profil-8058.htm

http://www.diekomplementaermediziner.de/

http://www.netdoktor.at/therapie/komplementaermedizin-8640

Gerne vergleicht man die beiden Richtungen mit einem Geschwisterpaar. Den Bruder - das männliche Prinzip - verkörpert hierbei die Schulmedizin. Sie beschränkt sich oftmals auf die Erfassung von naturwissenschaftlichen, objektiv messbaren Daten und die Behandlung von Symptomen. Dieses lineare Ursache-Wirkung-Prinzip führt aber häufig zur Vernachlässigung individueller Bedürfnisse. In der Auseinandersetzung mit dem Objekt und der stetigen Reproduzierbarkeit der Ereignisse - nur so sind Forschungsergebnisse überall auf der Welt für jeden Arzt nachvollziehbar - liegt die Stärke, aber zugleich auch die Schwäche der Schulmedizin. Letzteres, weil der Patient in zunehmendem Maße eine Miteinbeziehung seiner subjektiven Empfindungen verlangt.

Worin unterscheiden sich Schul- und Komplementärmedizin?

Die komplementären Methoden - als Schwester das weibliche Prinzip verkörpernd - schließen bei unterschiedlichen Schwerpunkten der einzelnen Methoden in ihrem Weltbild hingegen auch individuelle, energetische, psychische und geistige Aspekte mit ein. Doch hier liegt wiederum in der Stärke auch die Schwäche. Durch die Betonung der Subjektivität sind komplementärmedizinische Maßnahmen nicht immer objektiv nachvollziehbar, nicht reproduzierbar, in ihrer Wirkung nicht messbar und somit zumeist auch nicht beweisbar.

Dies legt den Schluss nahe, dass sich diese beiden Weltbilder - im Sinne und zum Wohle des Patienten - wie Bruder und Schwester ergänzen (sprich: komplementieren) und nicht kategorisch ausschließen sollten. So war die Pflanzenheilkunde einst Schulmedizin und wird jetzt zunehmend wieder in diese integriert.

Was sind komplementärmedizinische Methoden?

Unter diesen Begriff werden sehr unterschiedliche Methoden zusammengefasst, die als gemeinsamen Nenner die individuelle (patientenspezifische) Sichtweise und die Bewährung in der Praxis beinhalten. Der letztgenannte Punkt spiegelt sich auch im häufig verwendeten Begriff Erfahrungsheilkunde wider. Deutlich wird dies in Methoden, die schon seit über tausend Jahren angewendet werden, wie etwa die traditionelle chinesische Heilkunst oder die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde). Durch aufmerksame Beobachtung der Natur und das Erkennen von Heilungsmustern wurden altbewährte Systeme aufgebaut, die sich der Messbarkeit mittels schulmedizinischer und wissenschaftlicher Methoden entziehen.

Andere Methoden wie Bachblüten-Therapie, Bioresonanz oder Biofeedback sind in ihrer Entwicklung jüngeren Datums und haben somit das Manko eines doch deutlich verkürzten Beobachtungszeitraums ihrer Bewährtheit.

Die Regulationsmedizin ist ein weiterer zentraler Begriff bei komplementären Methoden. Er verdeutlicht, dass nicht die "Reparatur" des menschlichen Körpers im Vordergrund steht, sondern vielmehr die Anregung eigener Regulationsmechanismen (Selbstheilungskräfte).

Der häufig verwendete Begriff Alternativmedizin sollte jedoch eher vermieden werden, da diese Methoden nicht als Alternative, sondern als Ergänzung betrachtet werden.

Bei welchen Erkrankungen ist eine solche Behandlung sinnvoll?

Es gibt nicht "die Erkrankung", die prädestiniert ist, mit Hilfe komplementärer Methoden behandelt zu werden. Es gibt jedoch Krankheiten mit bestimmten Charakteristika, die es durchaus sinnvoll erscheinen lassen, diese aus einem alternativen Blickwinkel zu betrachten. An erster Stelle stehen hier Erkrankungen aus dem so genannten funktionellen Formenkreis. Dies sind Störungen, bei denen gewisse Organe oder Systeme nicht ausreichend "funktionieren", obwohl ein "objektiver" Befund (wie Blutveränderungen o. ä.) nicht erfassbar ist.

Voraussetzung ist natürlich die ausreichende Forschung nach objektivierbaren Befunden. Das heißt, es muss der Diagnose eine gründliche ärztliche Untersuchung vorangestellt werden. Funktionelle Symptome werden auch als Befindlichkeitsstörungen bezeichnet. Dieser Begriff macht deutlich, dass es sich meist um Symptome handelt, die unser Befinden stören, aber aufgrund der fehlenden objektiven Befunde häufig keinem Krankheitsbild zugeordnet werden können. Da sich die Schulmedizin in ihrem therapeutischen Ansatz auf diese objektivierbaren Befunde stützt, ist sie in solchen Fällen oft hilf- und ratlos. Beispiele hierfür können etwa Schlaf- und Verdauungsstörungen sowie Erschöpfungszustände oder Kopfschmerzen sein.

Die meisten komplementärmedizinischen Methoden stellen das subjektive Befinden in den Vordergrund und bauen ihr therapeutisches Vorgehen auf diese Symptomatik auf. Auch wenn man die Wirksamkeit mancher Behandlungen anzweifeln mag, muss man anerkennen, dass komplementäre Methoden Menschen mit Befindlichkeitsstörungen oft ernster nehmen und sich diese somit zumeist besser aufgehoben fühlen.

Auch bei Erkrankungen mit chronischen Verlaufsformen werden in zunehmendem Maße komplementäre Methoden beigezogen. Vielleicht nicht so sehr, weil hier eine Stärke dieser Heilmethoden liegt, sondern vielmehr, weil der Patient nach einer langjährigen "Tour" durch die Schulmedizin sein Glück in anderen, verständnisvolleren Heilmethoden sucht. In manchen Fällen kann auch ein veränderter oder erweiterter Blickwinkel (Einbeziehen des persönlichen Befindens und der individuellen Lebensweise) den Ausschlag geben, um einen chronischen Krankheitsverlauf zu verkürzen oder komplett zu unterbinden. Gerade im sehr sensiblen Bereich der chronischen Erkrankungen, wo man neben eher "einfachen" Krankheitsbildern (z.B. chronische Infekte oder Allergien) auch mit lebensbedrohlichen Krankheitsverläufen (z.B. Tumorerkrankungen) zu tun hat, werden im komplementärmedizinischen Bereich durch übertriebene Versprechungen manchmal falsche Hoffnungen geweckt und mit dem Vertrauen der Patienten unlautere Geschäfte betrieben.

Durchaus sinnvoll erscheint es aber, eine den individuellen Bedürfnissen des schwer erkrankten Patienten angepasste komplementäre Therapie als begleitende und unterstützende Maßnahme zu erwägen. Hier eröffnet sich ein Betätigungsfeld, in dem die Zahnräder der Schul- und Komplementärmedizin in gegenseitiger Unterstützung ineinander greifen können. Auf weitere Anwendungsgebiete wird bei der Beschreibung der einzelnen Methoden genauer eingegangen.

Sind komplementäre Heilmethoden immer ungefährlich?

Die Meinung, dass Methoden der Komplementärmedizin keinen Schaden anrichten können, ist weit verbreitet. Eigentlich tut man der Komplementärmedizin damit Unrecht, denn wenn man einer Methode bei unbedachter Anwendung keine Nebenwirkung zubilligt, spricht man ihr bei kompetenter Anwendung auch die Wirkung ab. Wo es eine Wirkung gibt, kann es auch zu Nebenwirkungen kommen. Auch im Fall der Komplementärmedizin gilt die Feststellung: Die Dosis macht das Gift! So kann beispielsweise eine zu intensive Akupunkturbehandlung oder Massage einen Kreislaufkollaps auslösen bzw. ein Zuviel an Kräutern zu unerwünschten Effekten führen. Darüber hinaus kann selbstverständlich jedes natürliche Produkt eine allergische Reaktion hervorrufen, vor allem dann, wenn es in konzentrierter Form, wie dies etwa bei ätherischen Ölen der Fall ist, eingenommen wird. Selbst Wechselwirkungen verschiedener Substanzen sind möglich (Johanniskraut vermindert z. B. die Wirkung der Anti-Baby-Pille).

Im weiteren Sinne werden komplementärmedizinische Methoden gefährlich, wenn Therapeuten - mit fraglicher medizinischer Kompetenz - in bereits durchgeführte schulmedizinische Abläufe eingreifen wollen. Leider passiert es immer wieder, dass sinnvolle schulmedizinische Therapien oder Diagnosegänge abgebrochen werden, weil sie nicht in das Weltbild des komplementärmedizinischen Therapeuten passen. Auch wenn das Konzept der Schulmedizin oft im Widerspruch zu den Methoden der Naturheilverfahren zu stehen scheint, ist es nie sinnvoll, vorangegangenes therapeutisches Handeln eigenmächtig abzubrechen und somit den Patienten in eine mitunter gefährliche Situation zu manövrieren. Ein Therapeut, der nicht die Kommunikation mit Vertretern anderer Methoden sucht bzw. diese sogar definitiv ausschließt, sollte eher gemieden werden.

Auswahl und kritische Bewertung der Methoden

Die Liste der in diesem Health Center vorgestellten Methoden ist nicht vollständig. Das kann sie auch nicht sein, denn so reichhaltig, wie die Welt an Kulturen und Philosophien ist, so vielfältig sind auch ihre Heilmethoden. NetDoktor hat für Sie versucht, die gängigsten komplementärmedizinischen Methoden darzustellen, ihre Stärken hervorzuheben und - abseits von Faszination und Verführung - ihre Nachteile und Risken aufzuzeigen. Die Länge der einzelnen Methodenbetrachtungen fällt dabei recht unterschiedlich aus, was keinesfalls eine Aussage über die Bedeutung des jeweiligen Verfahrens sein soll. Vielmehr erfordern manche Therapien zum klaren Verständnis ein vermehrtes Hintergrundwissen. Was die möglichen Anwendungsbereiche der einzelnen Methoden betrifft, so sind deren Vertreter vielfach überzeugt, dass ihre Heilkunst immer und überall anzuwenden ist. Auch dies wurde kritisch hinterfragt, um einzelne tatsächlich sinnvolle Indikationen herauszuarbeiten.


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http://de.wikipedia.org/wiki/Alternativmedizin

Alternativmedizin

Alternativmedizin (auch: alternative Medizin) und Komplementärmedizin sind Sammelbezeichnungen für unterschiedliche Behandlungsmethoden und diagnostische Konzepte, die sich als Alternative oder Ergänzung zu wissenschaftlich begründeten Behandlungsmethoden verstehen, wie sie im Medizin- und Psychologiestudium gelehrt werden. Diese werden zur Abgrenzung auch häufig als Schulmedizin bezeichnet. Zu den alternativ- und komplementärmedizinischen Behandlungsmethoden gehören Naturheilverfahren, Körpertherapieverfahren, einige Entspannungsverfahren und Behandlungsmethoden wie Homöopathie, Osteopathie und Akupunktur. Die Wirkungen vieler alternativmedizinischer Therapien beruhen hauptsächlich auf Placeboeffekten.[1][2][3]

Inhaltsverzeichnis

Definition und Begriffsvarianten

Zurzeit existiert keine allgemein akzeptierte Definition von Alternativmedizin.[4] Eine Definition der Weltgesundheitsorganisation lautet: Die Begriffe Alternativmedizin / Komplementärmedizin (CAM) umfassen ein breites Spektrum von Heilmethoden, die nicht Teil der Tradition des jeweiligen Landes sind und nicht in das dominante Gesundheitssystem integriert sind.[5]

Die Begriffe Alternativmedizin und Komplementärmedizin werden gelegentlich synonym verwendet, werden aber auch zur Unterscheidung zwischen alternativen Ansätzen, in denen die naturwissenschaftlich orientierte Medizin ersetzt werden soll, und komplementären Ansätzen, in denen die naturwissenschaftlich orientierte Medizin ergänzt werden soll, gebraucht.[6][7] Im englischsprachigen Raum ist die Komplementär- und Alternativmedizin zusammenfassende Abkürzung CAM (Complementary and alternative medicine) gebräuchlich. Neuere Ansätze streben in einer Integrativen Medizin[8] eine Zusammenarbeit von konventioneller Medizin und Komplementärmedizin an.[9] Je nach geistigem Hintergrund werden auch folgende Begriffe verwendet: Unkonventionelle Medizinische Richtungen (UMR),[10] Erfahrungsheilkunde,[11] Alternative Heilmethoden, Sanfte Medizin und Ganzheitliche Medizin.[12] Mit negativer Konnotation wird der Begriff Paramedizin verwendet.[13]

In der Schweiz hat sich der Begriff Komplementärmedizin durchgesetzt[14] und auch in Deutschland wird zunehmend der Begriff Komplementärmedizin verwendet.[15] Er nimmt die Beobachtung auf, dass solche Behandlungsmethoden von den Patienten ergänzend zu konventionellen Therapien oder zur Behandlung eines Teils der Krankheiten an Stelle der konventionellen Therapien in Anspruch genommen werden.

Merkmale

Häufiges Merkmal alternativer Heilmethoden ist die (Wieder-)Entdeckung eines Verfahrens – im Alleingang durch einen Erfinder – welches sich angeblich durch das Fehlen von Nebenwirkungen und Kontraindikationen sowie eine angebliche Wirksamkeit bei vielen verschiedenen Krankheiten und in unterschiedlichen Krankheitsstadien auszeichnet. Viele Ansätze der Alternativmedizin werden als „natürlich“, „biologisch“, „alternativ“, „die Selbstheilungskräfte aktivierend“[16] oder „ganzheitlich“ bezeichnet, womit oft gemeint ist, dass es um eine Behandlung „von Körper, Geist und Seele“ gehen soll.

Alternativmedizinische Methoden können von Ärzten angeboten werden, von Angehörigen anderer Heilberufe wie zum Beispiel Heilpraktikern, aber auch von Laien.

Nicht selten werden die Therapierichtungen von sozialen Bewegungen oder bestimmten gesellschaftlichen Gruppen getragen.[17] Solche Bewegungen grenzen sich insbesondere kritisch von der sogenannten Schulmedizin ab. Teilweise zielen sie auf eine grundlegende Änderung des medizinischen Gesamtverständnisses.

Anwender alternativmedizinischer Verfahren berufen sich bei der Frage nach einer Wirksamkeit auf ihre eigene therapeutische Erfahrung, da diese angeblich eine hinreichend sichere Unterscheidung von brauchbaren und unbrauchbaren Verfahren gestattet.[18] Derartige retrospektive, subjektive Betrachtungen haben jedoch aus wissenschaftlicher Sicht keinerlei beweisenden Charakter. In Anbetracht des aktuellen Standes der wissenschaftlichen Überprüfung zum jeweiligen alternativen Heilverfahren wird dieses in aller Regel als pseudowissenschaftlich oder parawissenschaftlich eingestuft.[19]

In Studien und Meta-Analysen, welche nach modernen wissenschaftlichen Richtlinien durchgeführt wurden, ging die Wirksamkeit komplementärmedizinischer Verfahren nicht signifikant über den Placeboeffekt hinaus. Die Gefahr nicht validierter diagnostischer Methoden besteht unter anderem darin, dass im Falle falschpositiver Diagnosen unnütze Behandlungen durchgeführt werden, die im ungünstigsten Falle auch unerwünschte, überflüssige Nebenwirkungen verursachen.[20]

Viele Verfechter der Alternativmedizin behaupten − ohne eine schlüssige Begründung zu geben, warum dies so sein sollte −, dass sich die Wirksamkeit und Sicherheit ihrer Konzepte mit Methoden der evidenzbasierten Medizin (z. B. randomisierte, placebokontrollierte, klinische Doppelblindstudien) nicht überprüfen ließen, und lehnen solche Methoden daher ab. Sie argumentieren stattdessen mit anekdotischen Fallberichten und theoretischen Annahmen, die in aller Regel im Widerspruch zu der modernen Auffassung von Anatomie, Biochemie oder Physik stehen.[21]

Einteilung

In Anlehnung an die National Institutes of Health können die komplementärmedizinischen Verfahren in vier Gruppen eingeteilt werden, die sich teilweise überlappen.[7]

  • Verfahren, die Naturprodukte wie Kräuter, Nahrungsmittel und Vitamine benutzen oder Diäten empfehlen, deren Wirksamkeit wissenschaftlich nicht erwiesen ist.
  • Verfahren, welche die Einheit von Körper und Geist postulieren und die Wechselwirkungen zwischen Körper und Geist nutzen wollen. Dazu gehören Methoden wie Yoga, Tai-Chi, Meditation, Entspannungstechniken und Körpertherapien wie Feldenkrais oder Alexandertechnik. Einige dieser Verfahren gelten im Rahmen der Psychotherapie als Methoden der evidenzbasierten Medizin.
  • Andere Verfahren. In weitesten Sinn gehören auch Verfahren, die mit „Energiefeldern“ arbeiten, zu den alternativ- und komplementärmedizinischen Methoden. Dazu zählen einerseits Methoden wie Reiki und Therapeutic Touch und andererseits Methoden, die elektromagnetische Felder auf eine unkonventionelle, wissenschaftlich nicht belegte Weise zur Heilung nutzen.

Es existieren auch Systeme innerhalb der Alternativmedizin, die mehrere alternativmedizinische Verfahren zusammen nutzen und deshalb nicht in das Schema passen. Dazu gehören in der traditionellen europäischen Medizin zum Beispiel die Homöopathie und Naturheilverfahren. Zu den Verfahren aus außereuropäischen Kulturkreisen gehören zum Beispiel die Traditionelle chinesische Medizin (Akupunktur), die Tibetische Medizin und Ayurveda.

Geschichte

Sozialgeschichtlich betrachtet ist die alternative Medizin seit den 1980er Jahren eine neue Erscheinungsform der medizinischen Reform- und Erneuerungsbewegungen, die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts den Aufstieg der naturwissenschaftlichen Medizin begleiteten (vgl. Medizingeschichte). In auffälliger Weise wiederholen sich Inhalte und Formen der Auseinandersetzung in zahlreichen Versuchen, eine Alternative zur etablierten Medizin zu schaffen. Dies scheint unabhängig von den zu verschiedenen Zeiten jeweils aktuellen Problemlagen („Krisen der Medizin“) zu sein. Die Kritiken betreffen die Einstellungen zur Natur, zu Geist und Körper, zu Krankheit versus Gesundheit, zum Arzt-Patienten-Verhältnis und zur Gesundheitsökonomie.

Damit verbunden finden sich durchgängig standespolitische Konflikte und häufig von persönlichen Angriffen durchzogene erbitterte Auseinandersetzungen.[22] Die Ärzteschaft konkurriert dabei auch mit anderen Berufsgruppen wie Hebammen, Heilpraktikern, Dentisten sowie Psychologen.

Alternativmedizin im Nationalsozialismus

Hauptartikel: Medizin im Nationalsozialismus

Eine von den Nationalsozialisten anfänglich propagierte Synthese von Medizin und Naturheilkunde im Sinne einer Deutschen Medizin im Rahmen der Reichsarbeitsgemeinschaft für eine Neue Deutsche Heilkunde kam über einzelne Ansätze nicht hinaus. Ab 1936 traten die Synthesebestrebungen von Volks- bzw. Naturheilkunde und Medizin gegenüber der Kriegsvorbereitung in den Hintergrund. Die Arbeitsgemeinschaft wurde Anfang 1937 wieder aufgelöst.[23] Die Homöopathie fand im Nationalsozialismus etliche Befürworter (vgl. Homöopathie im Nationalsozialismus), breitere Untersuchungen zur Einführung in den Regelbetrieb der Medizin hatten aber so niederschmetternd schlechte Ergebnisse, dass diese Anstrengungen abgebrochen wurden.

Verbreitung

Umfrageergebnisse über die Verbreitung nichtkonventioneller Heilverfahren streuen erheblich. Allgemein ist in Deutschland jedoch in den letzten Jahrzehnten eine erheblich gestiegene Nachfrage nach sogenannten Naturheilverfahren, aber auch nach anderen Formen der Alternativmedizin zu verzeichnen.[24] Insbesondere Frauen, Befragte mit hohem Bildungsniveau, chronisch Erkrankte und Personen mit einer gesundheitsbewussteren Lebensweise nehmen in besonders starkem Maße alternative Medizin in Anspruch, oft nicht als Ersatz, sondern als Ergänzung zur konventionellen Behandlung. Der Gesundheitsmonitor 2002[25] zeigte, dass weniger als ein Drittel der Bevölkerung noch gar nicht mit alternativer Medizin in Berührung gekommen war und etwa ein Viertel bislang ausschließlich naturheilkundliche Substanzen oder Therapieverfahren erprobt hatte. Knapp die Hälfte hatte jedoch auch Erfahrungen mit anderen Methoden wie Homöopathie, Akupunktur usw. Am häufigsten waren alternative Heilmethoden von niedergelassenen Ärzten verordnet worden (bei rund 2/3 der Betroffenen). Nach Angaben der Kassenärztlichen Bundesvereinigung führten 2004 15.970 Ärzte die Zusatzbezeichnung „Chirotherapie“, 13.502 die Zusatzbezeichnung „Naturheilverfahren“ und 5.538 Ärzte die Zusatzbezeichnung Homöopathie. Die Anzahl der Ärzte, die Akupunktur anwenden, wird auf 20.000 bis 50.000 geschätzt.[26] Vermutlich werden viele nichtkonventionelle Methoden noch häufiger von Heilpraktikern und im Rahmen der Selbstbehandlung bzw. Laienbehandlung angewandt. Verlässliche Daten dazu sind aber nicht bekannt. In Europa werden komplementärmedizinische Verfahren von mehr als 100 Millionen Menschen in Anspruch genommen.[27]

Eine bedeutsame Erklärung für die Attraktivität der alternativen Medizin liegt in der häufig negativen Bewertung der medikamentösen Therapie. In deutlichem Kontrast hierzu werden nicht-evidenzbasierte Methoden zum Teil sehr pauschal mit Schlagworten wie sanft, natürlich und frei von Nebenwirkungen besetzt. Viele Patienten erfahren darüber hinaus bei alternativen Therapeuten ein höheres Maß an Zuwendung und Kommunikation, so dass hier auch ein niederschwelliges Psychotherapie- oder Beratungsangebot wahrgenommen wird. Die Erfahrung eines Mangels an sprechender Medizin ist hier Motor der steigenden Nachfrage.[25] Die anthropologische und psychosomatische Medizin versuchen dieser Nachfrage im Rahmen der wissenschaftlichen Medizin gerecht zu werden.

Ökonomische Bedeutung

In Deutschland werden rund neun Milliarden Euro pro Jahr für komplementär- und alternativmedizinische Verfahren ausgegeben. Fünf Milliarden Euro davon zahlen die Patienten selbst. Vier Milliarden Euro erstatten die Krankenkassen. 40.000 Ärzte bieten entsprechende Therapien an.[28]

Rechtlicher Rahmen

Deutschland

Die Anwendung „alternativer“ Behandlungsmethoden ist in Deutschland grundsätzlich erlaubt, solange kein Verstoß gegen die guten Sitten im Sinne von § 138 BGB und § 228 StGB vorliegt. Vor Anwendung solcher Methoden ist der Patient umfänglich über etwaige Risiken und Nebenwirkungen aufzuklären. Steht eine erfolgversprechendere anerkannte Therapie zur Verfügung, muss der Patient hierüber vorrangig aufgeklärt werden. Zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) dürfen nur Leistungen abgerechnet werden, die notwendig und wirtschaftlich vertretbar sind; beides wird für alternative Methoden in der Regel bezweifelt. Neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden dürfen zu Lasten der Krankenkassen nur abgerechnet werden, wenn der Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen den diagnostischen oder therapeutischen Nutzen, die medizinische Notwendigkeit und die Wirtschaftlichkeit der neuen Methode bewertet und in Richtlinien nach § 92 SGB V Empfehlungen über die Anerkennung abgegeben hat. Leistungen im Rahmen alternativmedizinischer Behandlungen werden von der deutschen GKV meist nicht übernommen und können dann nur privat in Rechnung gestellt werden. Über die ggf. selbst zu tragenden Kosten ist der Patient aufzuklären.[29]

Die Debatte um die Durchführung alternativmedizinischer Behandlungsmethoden oder Verordnung entsprechender Arzneimittel zu Lasten der Solidargemeinschaft führte immer wieder zu Rechtsstreitigkeiten.[30] Am 1. Dezember 2011 hat der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-VStG) beschlossen.[31] Darin aufgenommen ist eine Klarstellung im Leistungsrecht, dass Versicherte mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung, für die eine allgemein anerkannte, dem medizinischen Standard entsprechende Leistung nicht zur Verfügung steht, eine noch nicht allgemein anerkannte Leistung beanspruchen können, wenn Aussicht auf Heilung oder eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht[32] (Klarstellung des Geltungsumfangs des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 6. Dezember 2005, BvR 347/98[33]).

Homöopathische Arzneimittel mit einem Verdünnungsgrad von mindestens 1:10.000 und ohne spezifische Heilanzeige sowie sogenannte „traditionelle pflanzliche Arzneimittel“ sind in der EU gemäß Richtlinie 2001/83/EG vom Arzneimittelzulassungsverfahren befreit. Solche Arzneimittel können nach einem vereinfachten Registrierungsverfahren in Verkehr gebracht werden. Für die Registrierung müssen lediglich die pharmazeutische Qualität und Unbedenklichkeit, nicht jedoch die therapeutische Wirksamkeit nachgewiesen werden, eine Indikation darf nicht angegeben werden. Die weitergehende Zulassung wird von Land zu Land verschieden gehandhabt. Nach dem deutschen Arzneimittelgesetz sind bei der Zulassung von Arzneimitteln bestimmter Therapierichtungen (Homöopathie, anthroposophische Medizin sowie Phytotherapie) die medizinischen Erfahrungen der jeweiligen Therapierichtungen zu berücksichtigen.[34]

Schweiz

In der Schweiz wurden Verfahren außerhalb der wissenschaftsbasierten Medizin seit 2005 von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht mehr erstattet (vorher wurden Homöopathie, anthroposophische Medizin, Phytotherapie, traditionelle chinesische Therapie und Neuraltherapie bezahlt). Die eidgenössische Abstimmung vom 17. Mai 2009 ergab jedoch eine Zweidrittelmehrheit für einen Verfassungszusatz, der die Regierung verpflichtet, komplementärmedizinische Verfahren wieder zu berücksichtigen. Ähnlich wie in anderen Ländern fordern die Schweizer Krankenkassen für zu erstattende Methoden den Nachweis der Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit.

Zur Umsetzung dieses Verfassungszusatzes werden ab 2012 die Homöopathie, anthroposophische Medizin, Phytotherapie, traditionelle chinesische Therapie und Neuraltherapie unter bestimmten Voraussetzungen wieder von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt. Diese Regelung gilt provisorisch bis Ende 2017. In dieser Zeit gelten Wirksamkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der fünf komplementärmedizinischen Methoden als teilweise umstritten und werden hinsichtlich dieser Kriterien evaluiert.[35]

Forschung

An einigen deutschen Universitäten gibt es Forschungsprojekte zur Komplementärmedizin, die hauptsächlich von Stiftungsgeldern, von den Krankenkassen im Rahmen von Modellprojekten und zu einem kleinen Teil von der Industrie gefördert werden.

Die Deutsche Krebshilfe hat 2012 das bis dahin größte Forschungsprojekt über die Wirksamkeit von Alternativmedizin bei der Krebsbekämpfung gestartet und dafür 2,5 Millionen Euro aus Spendengeldern der von Mildred Scheel gegründeten Organisation bereitgestellt. Koordiniert wird das KOKON (Kompetenznetz Komplementärmedizin in der Onkologie) genannte interdisziplinäre Verbundprojekt von der Onkologie des Klinikums Nürnberg im Zusammenwirken mit: Universitätsklinik Hamburg Eppendorf, Universitätsklinik Rostock, Charité Berlin, Universitätsklinik Frankfurt/Main, Hans-Bredow Institut Hamburg, Klinikum Fürth und Klinik für Tumorbiologie Freiburg.[36] Mit dem auf drei Jahre konzipierten Projekt kommt die Deutsche Krebshilfe dem Wunsch vieler Krebspatienten entgegen, sich auch mit komplementären und unkonventionellen Heilmethoden auseinanderzusetzen. Ziel der Initiatoren ist es, verlässliche und wissenschaftlich ausgewertete Informationen für Patientinnen und Patienten sowie für alle an der Versorgung von Krebskranken beteiligten Berufsgruppen bereitzustellen.[37] Annähernd die Hälfte der Krebspatienten will durch ergänzende Maßnahmen zur eigenen Heilung beitragen.[38] Von 2010 bis Ende 2012 läuft unter dem Akronym Cambrella[39] ein von der Europäischen Union mit 1,5 Millionen Euro ausgestattetes dreijähriges Projekt, das ein Netzwerk von 16 europäischen Forschungseinrichtungen in 12 Ländern im Bereich der Komplementärmedizin mit dem Ziel einer internationalen Kooperation und Koordination aufbauen soll.[40]

Ausbildungsmöglichkeiten

Für die komplementärmedizinischen Methoden Akupunktur, Chirotherapie, Homöopathie und Naturheilverfahren sind von den Ärztekammern Weiterbildungsvorschriften erlassen worden. Nach bestandener Prüfung darf als Qualifikationsnachweis die jeweilige ärztliche Zusatzbezeichnung getragen werden, die u. U. auch Voraussetzung für die Abrechenbarkeit mit den Krankenkassen ist.

Ärzte, Apotheker, Psychotherapeuten und andere Berufsgruppen mit einem akademischen Abschluss können einen berufsbegleitenden Masterstudiengang für Komplementärmedizin-Kulturwissenschaften-Heilkunde an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) absolvieren. Nach 4 Semestern und erfolgreicher Prüfung erhalten die Absolventen den Titel eines Master of Arts.[41]

Literatur

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Matthias Breidert, Karl Hofbauer: Placebo: Missverständnisse und Vorurteile. In: Deutsches Ärzteblatt. 2009, 106(46), S. 751–755. (online), Zugegriff am 18. November 2009.
  2. Dylan Evans: Placebo: the belief effect. HarperCollins, 2003, ISBN 0-00-712612-3; (Review)
  3. R. Barker Bausell: Snake Oil Science: The Truth About Complementary and Alternative Medicine. Oxford University Press, 2009, ISBN 978-0-19-538342-3. (Review)
  4. EU fördert Komplementärmedizin. PDF aus Naturamed 3/2010, S. 8.
  5. World Health Organisation (WHO) - Traditional Medicine: Definitions. Who.int. 17. August 2010. Abgerufen am 25. September 2010.
  6. „Als komplementärmedizinische Verfahren werden derzeit alle Medizinverfahren bezeichnet, die ergänzend (complementare = ergänzen) zur Schulmedizin angewendet werden. Alternativmedizinische Verfahren sind dadurch definiert, dass sie konventionelle, d.h. schulmedizinische Verfahren ausschließen.“ Michaela Glöckler, Matthias Girke, Harald Matthes: Anthroposophische Medizin und ihr integratives Paradigma. In: Rahel Uhlenhoff (Hrsg.): Anthroposophie in Geschichte und Gegenwart. Berliner Wissenschafts-Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-8305-1930-0, S. 566.
  7. ab What Is CAM? National Institutes of Health
  8. Integrative Medizin sucht neue Heilmethoden welt-online 2008
  9. Stefan N.Willich, Matthias Girke u. a.: Schulmedizin und Komplementärmedizin: Verständnis und Zusammenarbeit müssen vertieft werden. aerzteblatt.de 2010
  10. Bundesministerium für Bildung und Forschung. Gesundheitsforschung-bmbf.de. Abgerufen am 25. September 2010.
  11. Ärztegesellschaft für Erfahrungsheilkunde e. V.. Erfahrungsheilkunde.org. Abgerufen am 25. September 2010.
  12. Rieger: Pädiatrische Pneumologie. 2. Auflage. Springer, 2004, ISBN 3-540-43627-8, S. 395.
  13. Bischoff: Leitfaden Naturheilkunde. Elsevier, Urban & Fischer, ISBN 3-437-55132-9. (online)
  14. Wörterbuch der Sozialpolitik SOZIALinfo
  15. Walter Bruchhausen, Heinz Schott: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. 2008, ISBN 978-3-8252-2915-3. books.google (Vorschau)
  16. Bundesministerium für Gesundheit, Familie und Jugend zu Komplementärmedizin. Bmgfj.gv.at. Abgerufen am 25. September 2010.
  17. nach Rudolf Joss, Schulmedizin und Alternativmedizin - Die Sicht der Schulmedizin. Haus zum Dolder - Referat R. Joss
  18. Noack: Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin. Elsevier, Urban & Fischer, 2007, ISBN 978-3-437-41392-6, S. 156–157.
  19. Rosalind Coward: Nur Natur? Die Mythen der Alternativmedizin. 1995, ISBN 3-88897-099-7. Rezension In: Frankfurter Allgemeinen Zeitung. 2. Juli 1996.
  20. Edzard Ernst: Komplementärmedizinische Diagnoseverfahren. In: Dtsch Arztebl. 2005; 102: A 3034–3037.
  21. M. Angell, JP. Kassirer: Alternative medicine--the risks of untested and unregulated remedies. In: N Engl J Med. 1998 Sep 17;339(12), S. 839–841. PMID 9738094.
  22. Jütte, Geschichte der Alternativen Medizin (1996), S. 14 ff.
  23. Robert Jütte: Homöopathie und Nationalsozialismus – eine historische Expertise
  24. Dorothee Häußermann: Allensbach-Studie: Wachsendes Vertrauen in Naturheilmittel. In: Dtsch Arztebl. 1997; 94(39): A-2466 / B-2108 / C-1974.
  25. a b SwissLight (PDF; 62 kB) Abgerufen am 25. September 2010.
  26. Weidenhammer, Wolfgang: Forschung zu Naturheilverfahren und Komplementärmedizin: Luxus oder Notwendigkeit? aerzteblatt.de
  27. Forschungsgelder für die Komplementärmedizin, derStandard.at. Derstandard.at. Abgerufen am 25. September 2010.
  28. Schul- und Komplementärmedizin: Miteinander statt nebeneinander. In: Deutsches Ärzteblatt. 104, Ausgabe 46 vom 16. November 2007.
  29. Reinhard Dettmeyer: 7. »Alternativ«- bzw. Komplementärmedizin. In: Medizin & Recht: Rechtliche Sicherheit für den Arzt, 2. Auflage. Springer, 2006, ISBN 3-540-29863-0, S. 143–154.
  30. Urteile von Sozialgerichten: S 7 KR 283/06 (SG Speyer), S 8 KR 321/04 (SG Düsseldorf) (Version vom 10. Februar 2009 im Internet Archive), S 18 KR 534/05 (SG Dresden); Revisionsantrag zum Urteil des SG Dresden zurückgezogen; Urteile des Bundessozialgerichts und des Bundesverfassungsgerichts: B 1 A 1/03 R, B 1 KR 5/08 R, B 1 KR 16/07 R, 1 BvR 347/98; Einigung in der Sache: [http://www2.jura.uni-halle.de/kohte/lehre/ws/20062007/v3/Termin-Bericht-20-06.pdf B 1 KR 28/05 R] (Link nicht abrufbar)
  31. Bundesrat Drucksache 785/11 vom 2 Dezember 2011, Gesetzesbeschluss des Deutschen Bundestages. GKV-Versorgungsstrukturgesetz (GKV-VStG) (PDF; 684 kB)
  32. Referentenentwurf - Gesetz zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung (PDF-Datei; 484 kB)
  33. Beschluss des Ersten Senats vom 6. Dezember 2005 - 1 BvR 347/98 -
  34. § 25 Arzneimittelgesetz (AMG)
  35. Mitteilung des Eidgenössischen Departements des Innern, 12. Januar 2011
  36. http://www.kompetenznetz-kokon.de
  37. Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer Deutsche Krebshilfe, 19. Juni 2012
  38. http://ict.sagepub.com/content/early/2011/10/15/1534735411423920.abstract
  39. http://web.archive.org/web/20100501055658/http://www.cambrella.eu/cambrella/ca.html Cambrella, ein Forschungsnetzwerk der EU für Alternativ- und Komplementärmedizin]
  40. Zentrum für naturheilkundliche Forschung am Klinikum rechts der Isar koordiniert EU-Forschungsprojekt: Komplementärmedizin wird europaweit vernetzt. Technische Universität München 2009
  41. Masterstudiengang Komplementärmedizin an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder). Master-kmkh.eu. Abgerufen am 25. September 2010.

Weblinks

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/fa/Wikibooks-logo.svg/32px-Wikibooks-logo.svg.png Wikibooks: Atlas der alternativen Behandlungsmethoden – Lern- und Lehrmaterialien

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4a/Commons-logo.svg/24px-Commons-logo.svg.png Commons: Alternativmedizin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Die Unspezifische Mesenchymtherapie -   empfohlen für mindestens 3 volle Wochen:

1.) Morgens:  ein Glas lauwarmes Wasser nach dem Aufstehen.Tagsüber regt heisses Wasser die Ausscheidungen an. Das Wasser mindestens 15 Minuten kochen lassen. Dadurch werden  die Clusterstrukturen aufgebrochen und das Wasser so aufnahmefähiger für Ausscheidungsprodukte, danach vitalstoffreicher Frischkornbrei nach den Empfehlungen von Dr. med. Max Otto Bruker - jeder Bissen muß solange gekaut werden, bis alles vollständig im Mund verflüssigt ist. Kein Getränk.   -  s. dazu:  Max Otto Bruker:  Unsere Nahrung, unser Schicksal, emu-Verlag.                                                                                   

http://www.amazon.de/Unsere-Nahrung-unser-Schicksal-Bruker/dp/3891890036

2.)  Dauerbrause möglichst 2 Stunden pro Tag  -  http://www.urlaub.astrologiedhs.de/15.html

Moderne Hydrotherapie nach Dr. med. Friedrich Dorschner, Dallau - jetzt Dr. Leser  -  http://casamedica-naturheilsanatorium.de/cms/front_content.php?idart=9  -  therapeutisch ergänzt durch die Naturheilpraxis im Gebäude des Casa Medica, Naturheilsanatorium Dr. med. Leser.

http://www.naturheilpraxis-kuessner.de/praxis/praxis.html

3.)  täglich Solethermalbäder -  z.B. in der Kristalltherme in Seelze  -                         

http://www.kristalltherme-seelze.de   in der 24% oder 12% igen Sole mindestens 30 Minuten,  Sauna  (mind. 2 Saunagänge mit 20 Minuten , sofern keine Kreislauf- oder Herzeinschränkungen)  - in der Therme mind. 3 Liter gutes Wasser trinken.                                                                                                                                         

4.)   zwischen 16 und 18 Uhr die  zweite und letzte Mahlzeit (kein Getränk dazu) und zwar  täglich das gleiche Gericht, nämlich Salat mit Rohkost, Pellkartoffeln und Leinöl, jeder Bissen muß solange gekaut werden, bis alles vollständig im Mund verflüssigt ist

(Von 19.00-21.00 Uhr befindet sich der Magen in seiner Tiefphase. Die Nahrung wird über Nacht kaum verdaut und man hat morgens keinen Appetit. Deshalb sollte man nach 19.00 keine Speisen zu sich nehmen, ansonsten entstehen Fäulnis und Gärstoffe. Besonders abzuraten ist von Rohkost nach 18/00 Uhr, da sich über Nacht sog. Fuselalkohole bilden, die die Leber auf Dauer stark schädigen.)                                                     

5.)   gegen 20 Uhr Wasser oder leichten Kräutertee nach Bedarf.                          

6.)   3 mal pro Woche  Colon Hydro Therapie  -   pro Jahr 9-12 Anwendungen  -  ergänzt durch Elektrolyte und Mutaflor  -  s.dazu: Dokumentation der Besonderen Therapierichtungen und Natürlichen Heilweisen in Europa - Band V, 1. Halbband.                                                                                                              

7.)  3 mal pro Woche ein Basenbad mit 12 EL käuflichem Basenbad (zB. dm-Drogeriemarktkette) zzgl. 2 EL Heilerde –  http://www.dm.de/de_homepage/dasgesundeplus_home/dgp_produkte/dgp_produkte_pharma/dgp_produkte_pharma_ausgeglichenheit_saeure_basen/44486/dgp_basisches_badeoel.html

8.) Salzgrotte  -  z.B. in Großburgwedel  -  http://www.salzzeit.de  (sehr gut der Heilstollen in Berchtesgaden)

Ergänzend:

Zähneputzen mit Sante Dentalmed B12 Zahncreme  -

http://www.sante.de/de/produkte/zahnpflege/dental-med-zahncreme-vitamin-b12/

Silicea aus dem Reformhaus und Biotin (Vitamin H) : Kieselsäure enthält das lebenswichtige Spurenelement Silicium. Silicium ist im Körper „Aufbaustoff” für das Bindegewebe, das entscheidend zur Gesundheit des gesamten Organismus beiträgt.  Biotin – auch Vitamin B7, seltener Vitamin H genannt – ist ein wasserlösliches Vitamin und am Fett-und Eiweißstoffwechsel beteiligt.                                            

http://www.huebner-vital.de/de/pp-original-silicea-balsam.html

http://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Biotin-Vitamin-B7-169715.html

Zeolith  -  Clinoptilolith-Zeolith  Heilerde –  

http://www.urlaub.astrologiedhs.de/29.html                                                                   

http://www.zeolithversand.eu/39202120/startseite

http://www.zeonatura.eu/epages/61789202.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61789202/Products/750150

Ancenasan herbal  -  Bitterkräuter

http://carrotsandcoffee.de/ancenasan/ancenasan-die-produktfamilie-aus-der-carrots-coffee-manufaktur/erfahrungsberichte/    -  

Vitamine C, D und B12;

Vitam R mit Brot und Butter; 

Erdmandeln gemahlen;

Magnesiumcitrat 3g / Tag


3 mal täglich 2 Kapseln Vilcacora 

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=97

3 mal täglich 2 Kapseln Iporuru  

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=217                                                               

3 mal täglich 2 Kapseln Chuchuhuasi  

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=15

2 mal täglich 1 Kapseln Muna Muna  -

http://www.herbsecret.co.uk/?page=produkt&id_produkt=41

http://www.kraeuterwunder.de/naturspezialitaten/naturprodukte-aus-peru/muna-muna-kapseln.htm

London Andean Medicine Centre  - Magda   -

Tel Nr. 00442075179594

ANDEAN MEDICINE CENTRE LIMITED  -  30 FERRY STREET
2 BOATYARD APT   -  LONDON   -  ENGLAND -
E14 3DT  -  http://www.herbsecret.co.uk/            Tel.:   0044  20 7517 9594