Volker H. Schendel – Vitamin D Research - Freier Wissenschaftsjournalist - http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html

Grundlegend zum Verständnis des Streites um Vitamin D3:

Andrew W. Saul:  Vitamin D: Deficiency, Diversity and Dosage  -    http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2012/01/calciferol-vitamin-d.pdf    =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb15.pdf

Dr. med. Anna Dorothea Höck (Köln): Fragen und Antworten  -  http://www.vit-d.info/wp-content/uploads/2010/01/17-Fragen-und-Antworten.pdf   =    http://d.mp3vhs.de/vonabisw/Labor/Lb16.pdf

Jeff T Bowles:    The Miraculous Results Of Extremely High Doses Of The Sunshine Hormone Vitamin D3 My Experiment With Huge Doses Of D3 From 25,000 To 50,000 To 100,000 Iu A Day Over A 1 Year Period

 http://www.amazon.de/gp/product/1491243821/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1

Jeff T Bowles:   Hochdosiert: Die wundersamen Auswirkungen extrem hoher Dosen von Vitamin D3: das große Geheimnis, das Ihnen die Pharmaindustrie vorenthalten will -   http://www.amazon.de/gp/product/3981409892/ref=oh_details_o00_s00_i00?ie=UTF8&psc=1


Buchempfehlungen zu Vitamin D und Vitamin K2:

Uwe Gröber / Prof.Dr. med. Michael F. Holick:  Vitamin D -  Die Heilkraft des Sonnenvitamins, Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft Stuttgart, 2012, 301 Seiten ,  ISBN-10:380473037X ,    ISBN-13:978-3804730373, € 39,90

http://www.amazon.de/Vitamin-D-Die-Heilkraft-Sonnenvitamins/dp/380473037X

Dr. Kate Rhéaume-Bleue:  Vitamin K2 and the Calcium Paradox: How a Little-Known Vitamin Could Save Your Life, 2013, € 22,99

http://www.amazon.de/Vitamin-Calcium-Paradox-Little-Known-Rheaume-Bleue/dp/B00M0DFI7U/ref=sr_1_2?s=books&ie=UTF8&qid=1417689377&sr=1-2&keywords=Kate+Rh%C3%A9aume-Bleue

Wissenschaftliche Vorträge zu Vitamin D3, Vitamin K2, MSM,     Vitamin C etc. http://www.urlaub.astrologiedhs.de/45.html

 

Empfehlung für Ärzte und Heilpraktiker – die Ganzimmunakademie:

http://www.ganzimmun.de/seiten/termine_start.php

Uwe Gröber / Klaus Kisters: Vitamin K – ein altes Vitamin in neuem Licht

http://www.mikronaehrstoff.de/pdf/Groe_Kis_Vitamin_K_2014.pdf?v=1

http://d.mp3vhs.de/vonabisw/k2/k40.pdf



Der Begründer der Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – So fing alles an – bis heute: University Lecture: The D-Lightful Vitamin D for Health by Michael F. Holick   -  http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI


Hier das Fazit meiner Vitamin D3 Recherche = http://www.urlaub.astrologiedhs.de/3.html -:

Die moderne Vitamin D3 Forschung verfügt weltweit mittlerweile über ca. 40.000 Forschungsstudien, davon in relevantem Umfang aussagekräftige RCTs = Randomisierte Doppelblindstudien. Die  Probleme der Randomisierten Doppelblindstudien, wie sie von Gerhard Kienle /Rainer  Burckhardt: Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel - Analyse einer  Illusion  -  Urachhausverlag, Stuttgart, 1983  -  ISBN 3-87838-951-5  - 432 Seiten, angesprochen wurden, sind nach wie vor ungelöst. Fraglich ist unverändert auch, ob die systematischen Reviews und  Meta-Analysen in peer-review Journals im konkreten Fall auch das  leisten, was sie versprechen. Es ergeben  sich oft erhebliche Qualitätsprobleme in den zugrunde liegenden Studiendesigns, die die Studien bei einer Nachprüfung en Détail unbrauchbar machen. Trotzdem werden diese Schrott-Studien ungehemmt medial vermarktet. Das häufig vorab unlösbare Ethikproblem  spricht Dr. Robert Heaney im September  2012 http://www.youtube.com/watch?v=1V_oZm-A4xs   in seinem Vortrag, der ca. ab der 38 Minute beginnt, an. Bei ca. 1 Stunde 28 Minuten im Vortrag findet sich die diesbezügliche Passage.

Trotz des verfügbaren Datenmaterials, sehr anschaulich von dem  Begründer der modernen Vitamin D3 Forschung – Dr. Michael Holick – dargestellt in seiner  University Lecture der Boston University    =   http://www.youtube.com/watch?v=EP81YMvs4yI  -  haben das IOM der USA und die DGE in Deutschland entschieden, die Ergebnisse zu ignorieren.

Der natürliche Vitamin D3 Stoffwechsel bei einem normalen Mitteleuropäer (vergleichbar weiße Kanadier und Amerikaner) bei einer täglichen 15 – 30 minütigen Exposition in äquatorialen Breiten läßt den 25-OH-Vitamin D3 Blutwert um 100 ng/ml  =  250 nmol/l pendeln (Umrechnung mit   http://www.vitamindservice.de/umrechnung-nmoll-f%C3%BCr-vitamin-d-25-oh3-cholecalciferol -). In nördlichen Breiten ist dieser natürliche D3 Wert selbst im Hochsommer nur schwer nur mit Sonneneinstrahlung zu reproduzieren.  Es gibt Anhaltspunkte dafür, daß im natürlichen Prozeß dieser Wert von der Natur angestrebt wird, um gesund zu erhalten oder wieder zu werden. Umstritten ist, ob der Körper vorbeugend mit 100 ng/ml in erheblichem Umfang Sicherungsreserven bildet (gewissermaßen für Winterzeiten). Würde diese Annahme zutreffen, wären die heutzutage von der Vitamin D3 Forschergemeinschaft weltweit propagierten anzustrebenden Spiegelwerte von 40 – 60 ng/ml  =  100 – 150 nmol/l zu Präventionzwecken gegen das Auftreten vieler Zivilisationskrankheiten gerechtfertigt. Wäre allerdings der natürliche Wert 100 ng/ml  =  250 nmol/l zwingend zur Gesunderhaltung oder Wiedergesundung erforderlich,, würde die gesamte bisherige Forschung dramatisch zu kurz greifen. Aus dieser Perspektive ließe sich allerdings erklären, warum so gut wie keine klinischen Studien mit z.B. 20.000 I.E. Vitamin D3 Gaben pro Tag oder mehr  über einen langen Zeitraum existieren. Vereinzelte Selbstversuche weltweit könnten allerdings ein Indiz dafür sein, daß nur mit deutlich höheren Vitamin D3 Dosierungen nicht nur Präventivwirkungen, sondern sogar therapeutische Heilerfolge bei bereits manifest gewordenen chronischen Krankheiten mikronährstoffmedizinisch erklärt werden können.

 

Vitam D 3 – eine besondere Kriminalgeschichte:  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D16.docx  -  Ein Meinungsbeitrag von Uwe Gröber, Michael F. Holick, Klaus Kisters und Florian Barvencik  zu aktuellen Studien und einem Vitamin-D-Mangel (25-OH-D im Serum < 20 ng/ml):  -   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D14.pdf  -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D15.pdf  -  Fragwürdige Studien: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/wissenschaftliche-studien-medizin-ia.html  -    =   http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D18.docx  -    -  http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamine-oeko-test-ia.html  -    -  http://d.mp3vhs.de/vonabisw/DOM/D3/D19.docx  -  Institut für Medizinische Information und Prävention (MIP)  -  Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://s383465229.online.de/?page_id=35 - -          http://s383465229.online.de/?page_id=33  -  Teil 1 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=1esXNbMKhkQ  -  Teil 2 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=0BVsuvuLMPs  -  Teil 3 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=xSFDtXsQxOE  -  Teil 4 - Risiken und Chancen unseres Lebensstils - Prof. Dr. med. Jörg Spitz  - http://www.youtube.com/watch?v=gJ9LPNyFsyY  -  Prof. Dr. med. Jörg Spitz 2011 –  -  http://www.youtube.com/watch?v=bi1dlm1sFe8  -  Sonnenlicht und Vitamin D - Der Natur eine Chance geben - Interview mit Prof. Dr. Jörg Spitz  -  http://www.youtube.com/watch?v=ZDcVEbGTZn8  -  GrassrootsHealth  -  The Vitamin D Council  -  http://www.vitamindcouncil.org/  -  GrassrootsHealth is a public health research organization working to end world-wide vitamin D deficiency through testing, education and action. 41 international vitamin D researchers agree immediate public health action is necessary - through testing and achieving serum levels of 40-60ng/ml.  -  http://www.grassrootshealth.net/index.php/videos


Mikronährstofftherapie / Orthomolekularen Medizin

Die Bundesrepublik Deutschland hat sich seinerzeit aus guten Gründen gegen eine „Staatsmedizin“ entschieden. Für die wissenschaftliche Anerkennung neuer Medizinmethoden ist deshalb in der gesetzlichen Krankenversicherung durch die Vorschriften des Sozialgesetzbuches die Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen vorgesehen. Für Fragestellungen innerhalb des herrschenden schulmedizinischen Wissenschaftsparadigmas hat sich dies auch bewährt. Diese Zuständigkeitsverteilung ist allerdings schon in den 1970-er Jahren  im Kontext der politisch geführten Debatte über den Wirksamkeitsnachweis bei den Besonderen Therapierichtungen und natürlichen Heilweisen an seine Funktionsgrenzen gestoßen. Ohne den damaligen unermüdlichen Einsatz von Dr. med. Gerhard Kienle aus Herdecke –   s. dazu dessen Buch: „Der Wirksamkeitsnachweis für Arzneimittel : Analyse einer Illusion“   -  im politischen Raum, hätten die Selbstverwaltungsorgane im Gesundheitswesen in zentralen Fragen der Patientenversorgung die Weichen falsch gestellt. Die 30-jährige Leidensgeschichte der Akupunktur bis zu Ihrer Anerkennung ist ein beklagenswerter Fehlgriff der Selbstverwaltung gewesen.

Das BVerfG hat in seiner wegweisenden Entscheidung 1 BvR 347/98 -  vom 6. Dezember 2005 ebenfalls korrigierend eingreifen müssen.

Dies zeigt, daß sich in Zeiten eines wissenschaftstheoretischen Paradigmenwechsels (Thomas S. Kuhn) die Politik sich  ihrer zukunftsgestaltenden Politikverantwortung nicht entziehen darf.

Im Bereich der hochdosierten Mikronährstofftherapie und der mikronährstoffbasierten Prävention und der damit einhergehenden drastische Kostensenkung im Gesundheitswesen könnte sich zur Zeit ein solcher Paradigmenwechsel vollziehen. 

Die neuesten Forschungsergebnisse weltweit, prototypisch die Arbeiten von Dr. med. Ulrich Strunz, Dr. med. Udo Böhm und von Prof. Dr. med. Michael Zimmermann, Ordentlicher Professor für Humanernährung am Departement Gesundheitswissenschaften und Technologie an der ETH Zürich sprechen, typisch für einen solchen Paradigmenwechsel im Sinne von Kuhn, von einer Revolution im Gesundheitswesen. Kuhn hat in seinem Buch „Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen“ auch den diesbezüglichen politischen und gesetzgeberischen Handlungsbedarf aufgezeigt, um die inzwischen unwissenschaftlich gewordenen Beharrungskräfte im alten wissenschaftlichen Paradigma aufzubrechen.

 

A Conversation with Dr. Matthias Rath   -  http://www.youtube.com/watch?v=KxUg63535Cc

Glutathion – so wichtig wie das tägliche Brot
Der Mensch ist im täglichen Leben immer Angriffen aus der Umwelt ausgesetzt: Schadstoffe aus der Luft und der Nahrung, UV-Strahlung, Lärm und Stress. Sie begünstigen die Entstehung von freien Radikalen im Körper. Werden mehr freie Radikale gebildet als der Körper neutralisieren kann, entsteht oxidativer Stress. Oxidativer Stress beschleunigt das Altern mit all seinen Begleiterscheinungen und hat entscheidenden Einfluss auf die Lebensqualität.

Warum Antioxidantien für unseren Körper so wichtig sind
Das im Körper natürlicherweise vorkommende Glutathion ist das bedeutendste und stärkste Antioxidans im menschlichen Körper. Glutathion wird zwar vom Körper selbst synthetisiert, ab dem 40. Lebensjahr nimmt der Glutathion-Gehalt jedoch stark ab. Lebensprozesse in Zellen erfordern ein reduzierendes Milieu, das mit Hilfe einer Vielzahl antioxidativer Enzyme aufrechterhalten werden muss. Das Phänomen ist aus dem täglichen Leben bekannt. So ändert ein aufgeschnittener Apfel oder ein Stück Fleisch rasch die Farbe. Die Lebensmittel verderben mittelfristig da der Luftsauerstoff chemische Reaktionen im Gewebe auslöst. Den Belastungen durch oxidativen Stress kann durch eine ausreichende Zufuhr von Antioxidantien begegnet werden. Einschlägig:

http://www.duramental.de/

 


Glutathion  -  Nachrichtenportal  -  www.glutathion-news.com

Glutathion -

Der gesundheitliche Nutzen von GSH  -  

http://s267274200.online.de/wp-content/uploads/2011/10/gluthadion-prof-jones.pdf  

DZNE

http://www.dzne.de/standorte/muenchen/forschergruppen/conrad.html

Auswirkung der Überexpression von Enzymen der Glutathion-Synthese in Pappeln auf assoziierte Pilze und Bakterien

http://www.pflanzenforschung.de/de/plant-2030/fachinformationen/projektdatenbank/auswirkung-der-ueberexpression-von-enzymen-der-glutathi-315

Glutathione—The Miracle Molecule

http://www.totalhealthmagazine.com/articles/anti-aging/glutathione-the-miracle-molecule.html

Zellschutz - Entgiftung - Prävention: Die gesundheitliche Bedeutung von Glutathion

http://www.uni-med.de/wbc.php?sid=957972caba&pid=528&tpl=produktdetail.html

 

Enhanced Glutathione Levels in Blood and Buccal Cells by Oral Glutathione Supplementation 

http://www.fasebj.org/cgi/content/meeting_abstract/27/1_MeetingAbstracts/862.32?sid=47af9189-84b2-4082-992a-8939775e7bcc

 

Hier:

http://www.paramedica.de/glutathion-qualitaet/pd-dr-med-gerhard-ohlenschlaeger-hintergrund.html

gab es dies:

PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger  -  geboren 1930 in Frankfurt am Main, gestorben 2008  -  Biochemiker, Glutathion-Forscher, Entwickler des S-Acetylglutathions und anderer Glutathion-Derivate      zur therapeutischen Anwendung (mehr zur Entwicklung)  -  Forschungsschwerpunkte  -  Biologische Krebs-Forschung, Biochemie/Pathobiochemie, molekulare Biologie, klinisch-chemische Analytik, Glutathion und Glutathion-Derivate, Grenzgebiete zwischen Biochemie, Biophysik und Medizin, photochemische Reaktionen und Biophotonen-Effekte  -  Therapieformen: Sauerstoff-Therapie, Glutathion-Therapie, Homöopathie und Homotoxikologie, Ozon-Therapie, hämatogene Oxidations-Therapie (H.O.T.: Blut-Licht-Sauerstoffbehandlung), antioxidative Therapien, orthomolekulare Therapie, unterstützende Krebs-Therapien, Fatigue-Behandlung  - 

Werdegang

Studium der Humanmedizin und der Philosophie (u.a. bei Adorno, Horkheimer, Kramer und Habermas) in Frankfurt am Main

1958 Staatsexamen in Medizin

1960 Approbation als Arzt

1960 Promotion zum Dr. med.

1965 Facharzt für Innere Medizin

1960–1966 Arzt an verschiedenen Kliniken in den Disziplinen Innere Medizin, Chirurgie, Labormedizin, Serologie, Gynäkologie und Orthopädie

1966 Habilitation, Venia Legendi

1967 Facharzt für Chirurgie

1967 Facharzt für Labormedizin

1972 Ausbildung in Biochemie

1966–1995 Lehr- und Forschungstätigkeit am Gustav-Embden-Zentrum der Biologischen Chemie, Klinikum und Fachbereich Medizin der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main: u.a. Ausbildung von Medizin-Studenten, MTA, Krankenschwestern/-pflegern und Heilpraktikern

Publikationen, Vorträge, Patente

16 Monographien und über 250 Fachpublikationen zu den Themen Glutathion (S-Acetylglutathion bzw. S-Acetyl-L-Glutathion, engl. Acetyl Glutathion), Glutathion-Therapie, orthomolekulare Medizin, freie Radikale, oxidativer Streß, Sauerstoff-Therapie, Krebs-Therapien, Biophysik, Biochemie, Pathobiochemie, Naturheilkunde und Naturphilosophie

Zahlreiche Patente auf diverse eigene medizinisch-therapeutische Entwicklungen um den Wirkstoff Glutathion und Glutathion-Derivate, unter anderem auf den pharmazeutischen Wirkstoff S-Acetylglutathion

Wissenschaftler, Arzt und Glutathion-Preisträger

Über 30 Jahre lang war PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger in Lehre und Forschung tätig. Stets war sein großes Interesse für Naturphilosophie eine wichtige Grundlage seiner Tätigkeit. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte lagen auf folgenden Themen:

  • Biologische Krebsforschung
  • Grenzgebiete zwischen Biochemie/Biophysik einerseits und Medizin andererseits
  • Biophysik und Biochemie der freien Radikale

Seine besondere Aufmerksamkeit galt den Oxidations- und Reduktionsmechanismen im menschlichen Körper. Diese dienen unter anderem lebensnotwendigen Entgiftungsprozessen. Aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit ergab sich auch die Erforschung des zentralen Moleküls Glutathion. Dr. Ohlenschläger untersuchte jahrzehntelang detailliert die Bedeutung des Glutathion-Redoxsystems für die Vorbeugung und Therapie verschiedenster Erkrankungen – unter anderem von Krebs-Erkrankungen. Die Ergebnisse seiner Forschung waren die Grundlage entscheidender neuer Therapie-Ansätze. Etliche seiner medizinisch-therapeutischen Entwicklungen um den Wirkstoff Glutathion wurden patentiert.


Philosophischer und naturwissenschaftlicher Horizont

Dr. Ohlenschläger wurde am 26. August 1930 in Frankfurt am Main geboren. Kindheit, Jugend und Gymnasialzeit verbrachte er in Königstein im Taunus. Nach dem Abitur widmete er sich zunächst dem Studium der Philosophie an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main. Prägend war hier sein Kontakt zur sogenannten „Frankfurter Schule“: Zu Ohlenschlägers Professoren gehörten weltberühmte Soziologen und Philosophen, unter anderen Max Horkheimer, Theodor W. Adorno und Jürgen Habermas.

Zusätzlich zu seiner philosophischen Bildung widmete sich Ohlenschläger der Medizin. Auch dieses Fach studierte er an der Goethe-Universität in Frankfurt, wo er im Jahr 1958 das medizinische Staatsexamen ablegte. Nach seiner Approbation zum Arzt und der Promotion zum Dr. med. (1960) war er 15 Jahre als Arzt am Krankenbett in verschiedenen Kliniken tätig. Erstaunlich ist die Bandbreite der Fachdisziplinen, die er dabei abdeckte: Innere Medizin, Chirurgie, Labormedizin, Serologie (Diagnose von Krankheiten durch Untersuchung des Blutserums), Frauenheilkunde und Orthopädie. Daß er gleich in drei Disziplinen Facharzt-Abschlüsse absolvierte (1965 Facharzt für Innere Medizin, 1967 Facharzt für Labormedizin, 1967 Facharzt für Chirurgie), belegt, wie intensiv er sich in die unterschiedlichen Fachgebiete einarbeitete. 1966 schloss er seine Habilitation ab. Mit der Venia Legendi wurde ihm im gleichen Jahr die universitäre Lehrerlaubnis verliehen. Bald danach widmete er sich zusätzlich dem Studium der Biochemie.

Mehr als 30 Jahre war PD Dr. med. habil. Gerhard Ohlenschläger am Gustav Embden-Zentrum für Biologische Chemie am Universitätsklinikum Frankfurt am Main in Lehre und Forschung tätig. Neben Medizin-Studenten bildete er auch Angehörige der medizinischen Hilfsberufe, Medizinisch-technische Assistenten, Krankenschwestern, Krankenpfleger und Heilpraktiker aus. Zu seinen Fachgebieten zählten unter anderem Biochemie, Pathobiochemie, Molekulare Biologie und Klinisch-chemische Analytik.

Charakteristisch war Dr. Ohlenschlägers Interdisziplinarität – er vereinte streng naturwissenschaftliche mit philosophischen, schulmedizinische mit naturheilkundlichen Aspekten zu einem beeindruckenden, schlüssigen Ganzen. Dies spiegelte sich auch in seinem persönlichen Umfeld wider. Sein geistiger Weggefährte und guter, fast väterlicher Freund war Prof. Friedrich Dessauer, Chef des Max-Planck-Institutes für Biophysik in Frankfurt am Main. Lange Jahre pflegte er einen intensiven philosophischen Gedankenaustausch mit seinem Patenonkel Prof. Gustav Siewerth, der bis in die frühen 1960er Jahre an verschiedenen deutschen Hochschulen Philosophie und Pädagogik lehrte.

Der weite fachliche Horizont Dr. Ohlenschlägers zeigte sich in den vielfältigen Themen seiner internationalen Vorträge und wissenschaftlichen Arbeiten. Sie fanden und finden weltweit Interesse und Anerkennung. Dr. Ohlenschläger referierte bzw. publizierte unter anderem über freie Radikale, oxidativen Streß, Sauerstoff-Therapien, orthomolekulare Therapien (Nahrungsergänzung mit Mikronährstoffen), Onkologie, unterstützende Krebs-Therapien, Fatigue-Behandlung, Biochemie, Pathobiochemie, Biophysik, Biophotonen-Effekte, Homöopathie, Homotoxikologie, Naturheilkunde und Naturphilosophie. Berühmt waren seine Vorträge auf der Medizinischen Woche in Baden-Baden und in Freudenstadt.

Bei aller Interdisziplinarität und Internationalität blieb Dr. Ohlenschläger ein Wissenschaftler im klassischen Sinne. Seine primären Anliegen waren nicht etwa persönliche Anerkennung, Renommee oder hochdotierte Positionen. Vielmehr war es ihm wichtig, sichere Erkenntnisse zu gewinnen, Wissenschaftlern und Praktikern eine fundierte Ausbildung zu geben und nicht zuletzt neue, verantwortliche, medizinische Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Auf seinen Verdiensten in diesen Bereichen beruht sein hohes Ansehen. In einem Vortrag zum 65. Geburtstag Dr. Ohlenschlägers sagte der bekannte Biophotonen-Forscher Prof. Dr. Fritz Albert Popp:

„Was ich am meisten bei Ihnen bewundere, Herr Ohlenschläger, ist, dass Sie heute hier nicht anwesend sind beispielsweise als der Direktor eines großen Max-Planck-Institutes – eigentlich hätten Sie es ja verdient – oder als Direktor eines großen pharmazeutischen Konzerns. In einer Zeit, in der die wissenschaftlichen Tugenden der Vergangenheit nicht mehr so gefragt sind, in einer Zeit, in der das Verantwortungsbewusstsein für die Zukunft auch nicht sonderlich gefragt ist, ist es wirklich eine Ehre, bestimmte Verdienstmedaillen nicht umgehängt bekommen zu haben.“ (Quelle: Aktuelle Standpunkte aus der Ganzheitsmedizin – Berichtsband zum Gerhard Ohlenschläger Symposium. Reglin, Köln 1996, S. 71)

Dr. Gerhard Ohlenschläger starb am 3. Juli 2008 an Herzversagen.

Wichtigste Buchveröffentlichungen

  • G. Ohlenschläger: Freie Radikale, oxidativer Streß und Antioxidantien. Krankheitsverursachende, präventive und reparative Prinzipien in lebenden Systemen. Reglin, Köln 1995/2000
  • G. Ohlenschläger, H. Dietl: Handbuch der Orthomolekularen Medizin. Prävention und Therapie durch körpereigene Substanzen. Haug, Stuttgart 1994/2001
  • G. Ohlenschläger: Schach dem Herzinfarkt. Promedico, Hamburg 1997/1999
  • G. Ohlenschläger: Wie entsteht Krebs? Reglin, Köln 1998
  • G. Ohlenschläger: Das Phänomen Krankheit. Reglin, Köln 1997
  • G. Ohlenschläger: Hat der Zelltod auch mehrere Gesichter? Reglin, Köln 1996
  • G. Ohlenschläger, K. Glagau: Vitalstoffe – Bausteine der Gesundheit. Haug, Heidelberg 1994
  • G. Ohlenschläger: Das Glutathionsystem – Ordnungs- und informationserhaltende Grundregulation lebender Systeme. Verlag für Medizin Fischer, Heidelberg 1991
  • G. Ohlenschläger, K. Lippmann, H. Stadtlaender: Lehrbuch der hämatogenen Oxydationstherapie – HOT. Haug, Heidelberg 1991
  • G. Ohlenschläger: Synopsis der Elektrophoresetechniken. G-I-T-Verlag Giebeler, Darmstadt 1980
  • G. Ohlenschläger: Reaktionsweise der Blutfaktoren – Agglutinogene und Agglutinine – bei verschiedenen Erkrankungen. Dissertation, Frankfurt 1960

 

 

http://www.glutathion.de/de/was-ist-glutathion.html

Was ist Glutathion?

Glutathion ist ein schwefelhaltiges Tripeptid – ein kleines, lebensnotwendiges Eiweiß aus drei Aminosäuren. Es kommt von Natur aus im gesamten menschlichen Körper vor. Der gesunde Organismus kann Glutathion aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystein und Glycin selbst synthetisieren. Gleichzeitig nehmen wir es auch mit der Nahrung zu uns. Besonders reich an Glutathion sind Brokkoli, Petersilie und Spinat.

Die Leber als „Entgiftungsorgan“ weist von allen Organen die höchste Glutathion-Konzentration auf. Von hier wird das Eiweiß in den Blutkreislauf abgegeben. Es ist an entscheidenden Stoffwechselvorgängen beteiligt, ohne die wir nicht existieren könnten.

Glutathion kommt im Körper in zwei Formen vor: als aktives, reduziertes Glutathion (G-SH) und als oxidiertes Glutathion (G-S-S-G). In gesundem Zustand beträgt das Verhältnis von reduziertem zu oxidiertem Glutathion etwa 400 : 1. G-SH und G-S-S-G zusammen bilden ein biologisches Redoxsystem, also ein Zusammenspiel aus Reduktion und Oxidation, aus Elektronenaufnahme und Elektronenabgabe. Das Glutathion-Redoxsystem gilt als das wichtigste Entgiftungssystem des menschlichen Organismus.

Je älter wir werden, desto geringer werden die Glutathion-Vorräte des Körpers. Ob ein erhöhter Glutathion-Verbrauch oder eine verminderte Glutathion-Produktion hinter diesem Phänomen stehen, konnte noch nicht abschließend geklärt werden.

http://www.biokrebs.de/images/stories/download/Therapie_Infos/Glutathion.pdf

http://www.cysticus.de/glutathion.htm

http://www.ralf-kollinger.de/0000009c8e1155009/

http://www.germanium-deutschland.de/acetyl-glutathion.html

http://www.strunz.com/forum/forumbeitrag.php?id=42758&themenid=9

http://www.naturmednet.de/biblio/ruz/11602.html

http://www.bergers.de/komm.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/Orthomolekulare_Medizin

http://www.f-o-m.de/